Übungsresultat
Jemand hat die Ergebnisse ihrer Übung mit dir geteilt. Datum: .
Übungsresultat
Jemand hat die Ergebnisse ihrer Übung mit dir geteilt. Datum: .
Worte: 0 | Satzzeichen: 0
Wie hast du das Wort „Marie" geschrieben?
Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.
Beispiele:
Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.
Merke:
Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.
Wie hast du das Wort „Curie" geschrieben?
Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.
Beispiele:
Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.
Merke:
Wie hast du das Wort „war" geschrieben?
Die Hilfsverben haben, sein und werden bilden das Präteritum (Vergangenheit) unregelmäßig – so wie starke Verben.
Sie wechseln den Vokal im Stamm. Und sie haben besondere Endungen ø / „-st“ / „-en“ / „-t“ (wie bei starken Verben)
sein
haben
werden
Dieses Wort schreibt man mit einfachem „a“ – ohne Dehnungs-h, wie Rat, Name, Japan.
Wird ein „a“ lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst: Je nach Bedeutung werden Wörter anders geschrieben:
Aufgepasst:
Die Wörter „war“ und „wahr“ klingen gleich (homophon), haben aber unterschiedliche Bedeutungen und Funktionen.
„war“ – Verbform von „sein“:
„wahr“ ist ein Adjektiv und beschreibt, ob etwas der Wahrheit entspricht.
In einigen Regionen wird das „r“ nach einem Vokal als „a“ ausgesprochen.
Du hörst „Mutta“, „Duast“, „wanda-n“. Du schreibst aber „Mutter“, „Durst“ und „wandern“.
Tipp:
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.
Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Wie hast du das Wort „eine" geschrieben?
Für die schwachen Artikelwörter „kein(e)“, „mein(e)“ im Femininum Singular gelten folgende Endungen:
Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.
Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.
Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.
Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.
Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.
Wie hast du das Wort „berühmte" geschrieben?
Dieses Wort schreibt man mit „üh“ wie Frühstück, Kühe, Mühe.
Wird ein „ü“ lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst:
Wenn vor dem Adjektiv ein unbestimmter Artikel oder ein possessives Pronomen (ein, kein, mein, dein, unser usw.) steht, benutzt man die gemischte Deklination.
Im Singular Femininum richtet sich bei der gemischten Deklination die Endung des Adjektivs danach, ob das Artikelwort den Kasus schon deutlich macht:
Beispiele:
Wie hast du das Wort „Wissenschaftlerin" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „i“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „i“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: still, mickrig, sitzen, Stimme, Mitte, tippen, Lippe, Kissen, Rippe, Pickel.
Warum schreibt man „still“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „stille“ Nacht braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (stil-le). „still“ statt „stil“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.
Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.
Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Wörter mit der Endung „-ler“ sind im Deutschen fast immer männlich (maskulin). Sie bezeichnen meistens Personen, die etwas regelmäßig tun, eine bestimmte Tätigkeit haben oder für eine bestimmte Eigenschaft bekannt sind.
Oft steht vor der Endung „-ler“ ein t-Laut (z.B. Sportler, Künstler). Manche dieser Wörter kommen von Verben mit der Endung „-eln“, zum Beispiel: betteln → Bettler.
Manche „-ler“-Wörter können auch abwertend oder ironisch klingen – vor allem, wenn sie eine schlechte Gewohnheit oder Haltung beschreiben (Heuchler, Drängler).
Für weibliche Personen verändert sich die Endung zu „-lerin" (z.B. die Wissenschaftlerin, Bettlerin).
Berufe und Tätigkeiten - Personen, die eine Tätigkeit regelmäßig oder beruflich machen:
Abgeleitet von Verben mit „-eln“:
Abwertend oder ironisch für Personen mit einer bestimmten Haltung oder unangenehmen Eigenschaft:
Sprachliche Unterschiede oder Varianten:
Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:
Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:
Für alle vier Kasusformen im Singular wird bei femininen Substantiven in der Regel keine Endung hinzugefügt.
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.
Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):
Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Wie hast du das Wort „Sie" geschrieben?
Personalpronomen werden im Deutschen normalerweise klein geschrieben. Eine Ausnahme ist das höfliche „Sie“ (und alle dazugehörigen Formen). Dann schreibt man das Pronomen groß.
Großschreibung beim höflichen „Sie“ (2. Person):
In Briefen, E-Mails oder Grußkarten ist es höflich, „Du“, „Dir“, „Dein“ usw. großzuschreiben:
Aufgepasst:
Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.
Wie hast du das Wort „wurde" geschrieben?
Die Hilfsverben haben, sein und werden bilden das Präteritum (Vergangenheit) unregelmäßig – so wie starke Verben.
Sie wechseln den Vokal im Stamm. Und sie haben besondere Endungen ø / „-st“ / „-en“ / „-t“ (wie bei starken Verben)
sein
haben
werden
In einigen Regionen wird das „r“ nach einem Vokal als „a“ ausgesprochen.
Du hörst „Mutta“, „Duast“, „wanda-n“. Du schreibst aber „Mutter“, „Durst“ und „wandern“.
Tipp:
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „u“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „u“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Puppe, kaputt, Suppe, Butter, Hummer, Kuss, Gummi, Mutter, putzen, Druck, Buckel
Warum schreibt man „Kuss“ mit zwei „s“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Küsse“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Küs-se). „Kuss“ statt „Kus“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Wie hast du das Wort „1867" geschrieben?
Wie hast du das Wort „in" geschrieben?
Gesprochen ist die Unterscheidung zwischen „in“ und „im“ manchmal schwierig.
„in“ ist eine Präposition und steht alleine, wenn kein Artikel folgt oder ein anderer Artikel benutzt wird:
„im“ ist die verschmolzene Form von „in dem“ (Präposition + Artikel):
Tipp: Wenn du prüfen willst, ob im passt, versuche es zu in dem umzuwandeln. Wenn das nicht geht, steht wahrscheinlich in und nicht im.
Wie hast du das Wort „Polen" geschrieben?
Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.
Beispiele:
Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.
Merke:
Wie hast du das Wort „geboren" geschrieben?
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „o“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „o“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: offen, Socken, motzen, Motte, Robbe, Koffer, voll
Warum schreibt man „voll“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „voller“ (Bauch) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (vol-ler). „voll“ statt „vol“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Dieses Wort schreibt man mit „o“ und nur einem Konsonanten, wie grob.
Wird ein „o“ im Wort lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst:
Starke (unregelmäßige) Verben bilden das Partizip II normalerweise mit:
Beispiel: rufen → gerufen, finden → gefunden, empfinden → empfunden
Einige starke Verben im Deutschen folgen einem Muster, bei dem im Präsens, Präteritum und Partizip II jedes Mal ein anderer Vokal im Wortstamm steht.
Präsens - Präteritum - Partizip II:
i - a - u
i - a - o
e - a - o
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.
Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):
Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Wie hast du das Wort „Marie" geschrieben?
Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.
Beispiele:
Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.
Merke:
Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.
Wie hast du das Wort „zog" geschrieben?
Endet ein Wort auf „-g“, hört man oft ein „k“ oder „ch“.
Du hörst „Zuch“, „Sach mal!“, „Tak“ oder „Tach“, aber man schreibt „Zug“, „Sag mal!“ und „Tag“.
Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, stell dir das Wort in einer andern Form vor (z.B. im Plural: „Tage“). So hörst du den richtigen Konsonanten vielleicht besser. Oder sprich das Wort für dich langsam und überdeutlich aus.
Dieses Wort schreibt man mit „o“ und nur einem Konsonanten, wie grob.
Wird ein „o“ im Wort lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst:
Starke Verben (auch: unregelmäßige Verben) bilden das Präteritum (Vergangenheit) auf eine besondere Weise:
Endungen starker Verben:
Merke:
Viele starke Verben folgen einem bestimmten Vokalwechsel-Muster, wenn man sie im Präteritum (Vergangenheit) oder im Partizip II (z.B. für das Perfekt) benutzt.
Am verbreitesten im Deutschen ist die Variante, bei der im Präteritum und Partizip II derselbe Stammvokal benutzt wird und sich dieser vom Präsens unterscheidet.
Präsens - Präteritum - Partizip II:
ei - i - i
ei - ie - ie
ie - o - o
e - o - o
sonstige
Wie hast du das Wort „nach" geschrieben?
Wie hast du das Wort „Frankreich" geschrieben?
Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.
Beispiele:
Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.
Merke:
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Mit drei Punkten kennzeichnet man einen Teil im Wort oder Satz, der ausgelassen wird.
Stehen die drei Punkte für ein ganzes Wort oder mehrere Wörter, dann schreibt man vor und nach dem Auslassungspunkten einen Leerzeichen.
Stehen die drei Punkte am Ende eines Satzes, dann folgen nach den drei Punkten keine weiteren Satzzeichen.
Auslassungspunkte können auch innerhalb eines Wortes benutzt werden. Z.B. in Dialogen, um zu kennzeichnen, dass der Sprecher das Wort nicht ganz ausspricht oder die andere Person ihm ins Wort fällt. Auch zu Zensurzwecken können Auslassungspunkte im Wort verwendet werden. Wenn einzelne Buchstaben in einem Wort ersetzt werden, dann setzt man keine zusätzlichen Leerzeichen vor oder nach den drei Punkten.
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Wie hast du das Wort „um" geschrieben?
Wie hast du das Wort „dort" geschrieben?
In einigen Regionen wird das „r“ nach einem Vokal als „a“ ausgesprochen.
Du hörst „Mutta“, „Duast“, „wanda-n“. Du schreibst aber „Mutter“, „Durst“ und „wandern“.
Tipp:
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „o“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „o“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: offen, Socken, motzen, Motte, Robbe, Koffer, voll
Warum schreibt man „voll“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „voller“ (Bauch) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (vol-ler). „voll“ statt „vol“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Wie hast du das Wort „zu" geschrieben?
Wie hast du das Wort „studieren" geschrieben?
Der Infinitiv ist die Grundform eines Verbs. Er zeigt nur die Handlung – nicht Person, Zeit oder Zahl. In den meisten Fällen steht vor dem Infinitiv das Wort „zu“. Dabei unterscheidet man:
Wohin mit dem „zu“?
Wenn zwei Verben zusammenstehen, gehört „zu“ zum Infinitiv. Beispiele:
Manche Verben kann man zusammen oder getrennt schreiben.
Wann braucht es das „zu“?
Aufgepasst: Bei Modalverben braucht es kein „zu“: Ich muss lernen. Sie kann schwimmen.
Am Wortanfang schreibt man „sp-“ und „sp-“, auch wenn man „schp“ oder „scht“ spricht.
Am Anfang eines Wortes schreibt man einen „sch“-Laut in Kombination mit „p“ oder „t“ mit „sp-“ und „st-“. Man hört „Schtadt“ oder „Schpiel“, schreibt aber Stadt und Spiel.
Wenn der Laut „sch“ in der Mitte oder am Ende einer Silbe oder eines Wortes steht, dann schreibt man ganz normal „sch“. Auch wenn „sch“- vor einem Vokal steht, schreibt man „sch“-Laute mit „sch“:
Verben mit den Endungen „-ieren“, „-isieren“ und „-ifizieren“ kommen oft aus anderen Sprachen (z.B. Französisch, Latein, Italienisch). Man nennt sie auch Fremdwortverben.
Verben auf „-ieren“:
Verben auf „-isieren“
Verben auf „-ifizieren“:
Merke: Alle diese Verben haben im Perfekt nie ein „ge-“.
Im Deutschen gibt es nur ein paar typische Endungen für Verben. Die wichtigsten sind:
Dieses Wort schreibt man mit „ie“ wie Spiegel, Dieb, schwierig, Ziel.
Wird ein „i“ lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst: „ih“, also ein „i“ mit Dehnungs-h, gibt es nur in Personalpronomen (ihr, ihm, ihnen, usw.).
Dieses Wort schreibt man mit „ie“ wie Spiegel, Dieb, schwierig, Ziel.
Wird ein „i“ lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst: „ih“, also ein „i“ mit Dehnungs-h, gibt es nur in Personalpronomen (ihr, ihm, ihnen, usw.).
Der Infinitiv ist die Grundform eines Verbs. Er zeigt nur die Handlung – nicht Person, Zeit oder Zahl. In den meisten Fällen steht vor dem Infinitiv das Wort „zu“. Dabei unterscheidet man:
Wohin mit dem „zu“?
Wenn zwei Verben zusammenstehen, gehört „zu“ zum Infinitiv. Beispiele:
Manche Verben kann man zusammen oder getrennt schreiben.
Wann braucht es das „zu“?
Aufgepasst: Bei Modalverben braucht es kein „zu“: Ich muss lernen. Sie kann schwimmen.
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.
Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):
Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Wie hast du das Wort „Sie" geschrieben?
Personalpronomen werden im Deutschen normalerweise klein geschrieben. Eine Ausnahme ist das höfliche „Sie“ (und alle dazugehörigen Formen). Dann schreibt man das Pronomen groß.
Großschreibung beim höflichen „Sie“ (2. Person):
In Briefen, E-Mails oder Grußkarten ist es höflich, „Du“, „Dir“, „Dein“ usw. großzuschreiben:
Aufgepasst:
Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.
Wie hast du das Wort „erforschte" geschrieben?
Die Vorsilbe „er-“ bildet meist transitive Verben. Sie wird oft an Adjektive, Substantive oder andere Verben angehängt.
Erfolgreiches Erreichen eines Ziels / Abschluss einer Handlung:
Durch Handlung erlangen, erzwingen:
Ein Zustand tritt ein / Veränderung beginnt:
Zerstörung, Auslöschung (meist mit tödlichem Ergebnis):
Intensives Tun, vollständig:
Vorsilben (be-, ent-, ver-, er-, über- usw.) sind immer fest mit dem Verb verbunden. Das Partizip II wird ohne Vorsilbe „ge-“ gebildet. Bsp:
Verbpartikel (ab-, auf-, über-, mit-, zurück- usw.) werden aber beim Konjugieren vom Verb getrennt. Im Infinitiv mit „zu“ oder im Partizip II steht „-zu-“ bzw. „-ge-“ zwischen Partikel und Verbstamm. Bsp.:
Merke:
Verben mit Vorsilben sind untrennbar. Sie sind meist transitiv und haben eine übertragene oder abstrakte Bedeutung.
Verbpartikel werden vom Verb abgetrennt. Und die Bedeutung ist meist etwas Konkretes, z.B.
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „o“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „o“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: offen, Socken, motzen, Motte, Robbe, Koffer, voll
Warum schreibt man „voll“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „voller“ (Bauch) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (vol-ler). „voll“ statt „vol“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Das Präteritum ist eine Zeitform der Vergangenheit. Man braucht sie z.B. in Geschichten oder Berichten.
Schwache Verben (regelmäßige Verben) folgen dabei einem festen Muster:
Endungen schwacher Verben im Präteritum:
Merke:
Wie hast du das Wort „die" geschrieben?
Für die starken Artikelwörter „d(ie)“, „dies(e)“, „jed(e)“, „jen(e)“ im Femininum Singular gelten folgende Endungen:
Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.
Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.
Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.
Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.
Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.
Wie hast du das Wort „Radioaktivität" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Ein Kompositum ist ein Wort, das aus zwei oder mehr Wörtern (Substantive, Adjektive, Verben) besteht. Diese Wortkombinationen werden zusammengeschrieben.
Oft steht zwischen den Wortteilen ein Fugenelement. Das hilft beim Aussprechen und Verstehen.
Hier sind die wichtigsten Fugenelemente mit Beispielen:
Manchmal sieht das Fugenelement wie ein Genitiv oder Plural aus:
Manchmal wird ein „e“ weggelassen:
Auch gibt es Wörter mit unterschiedlichen Formen / Fugenelementen:
Wenn ein Verb mit einem Nomen verbunden wird, fällt oft das „-en“ oder „-n“ am Ende des Verbs weg:
Nach bestimmten Buchstaben (z.B. b, d, g) benutzt man ein Fugenelement wie „-e-“:
Ein Kompositum ist ein Wort, das aus zwei oder mehr Wörtern (Substantive, Adjektive, Verben) besteht. Diese Wortkombinationen werden zusammengeschrieben.
Oft steht zwischen den Wortteilen ein Fugenelement. Das hilft beim Aussprechen und Verstehen.
Hier sind die wichtigsten Fugenelemente mit Beispielen:
Manchmal sieht das Fugenelement wie ein Genitiv oder Plural aus:
Manchmal wird ein „e“ weggelassen:
Auch gibt es Wörter mit unterschiedlichen Formen / Fugenelementen:
Wenn ein Verb mit einem Nomen verbunden wird, fällt oft das „-en“ oder „-n“ am Ende des Verbs weg:
Nach bestimmten Buchstaben (z.B. b, d, g) benutzt man ein Fugenelement wie „-e-“:
Die meisten Wörter mit einem weichen „v“-Laut (gesprochen wie „w“) schreibt man mit „w“.
Einige Fremdwörter oder eingedeutschte Wörter werden mit „v“ geschrieben, obwohl der Laut wie ein „w“ klingt. Diese Wörter kommen meist aus dem Lateinischen, Französischen oder Englischen.
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „i“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „i“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: still, mickrig, sitzen, Stimme, Mitte, tippen, Lippe, Kissen, Rippe, Pickel.
Warum schreibt man „still“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „stille“ Nacht braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (stil-le). „still“ statt „stil“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Der Buchstabe „ä“ klingt gesprochen oft wie ein „e“: aufwändig.
Der Buchstabe „ä“ zeigt an, dass ein Wort zu einer Wortfamilie mit „a“ gehört. Beispiele:
Dieses Wort schreibt man nur mit „ä“ – ohne Dehnungs-h, wie Jäger, Gläser, schälen.
Wenn ein „ä“ oder „e“ lang ausgesprochen wird, schreibt man:
Aufgepasst:
Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:
Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:
Für alle vier Kasusformen im Singular wird bei femininen Substantiven in der Regel keine Endung hinzugefügt.
Wie hast du das Wort „und" geschrieben?
Wie hast du das Wort „entdeckte" geschrieben?
Die Vorsilbe „ent-“ wandelt Verben, Substantive oder Adjektive in ein transitives Verb um (meist mit Akkusativobjekt).
Bedeutung: wegnehmen, entfernen, befreien von etwas
Bedeutung: etwas beginnt plötzlich, bricht los:
Vorsilben (be-, ent-, ver-, er-, über- usw.) sind immer fest mit dem Verb verbunden. Das Partizip II wird ohne Vorsilbe „ge-“ gebildet. Bsp:
Verbpartikel (ab-, auf-, über-, mit-, zurück- usw.) werden aber beim Konjugieren vom Verb getrennt. Im Infinitiv mit „zu“ oder im Partizip II steht „-zu-“ bzw. „-ge-“ zwischen Partikel und Verbstamm. Bsp.:
Merke:
Verben mit Vorsilben sind untrennbar. Sie sind meist transitiv und haben eine übertragene oder abstrakte Bedeutung.
Verbpartikel werden vom Verb abgetrennt. Und die Bedeutung ist meist etwas Konkretes, z.B.
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.
Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Das Präteritum ist eine Zeitform der Vergangenheit. Man braucht sie z.B. in Geschichten oder Berichten.
Schwache Verben (regelmäßige Verben) folgen dabei einem festen Muster:
Endungen schwacher Verben im Präteritum:
Merke:
Wie hast du das Wort „zwei" geschrieben?
Wie hast du das Wort „neue" geschrieben?
„oi“-Laute werden im Deutschen mit „eu“ oder „äu“ geschrieben. Die Schreibweise „oi“ ist selten.
Man und spricht „oi“, aber schreibt „eu“: Europa, Teufel, Beutel.
Auch Wörter, die mit „äu“ geschrieben werden, liest man „oi“: Träume, läuft, bräunlich.
Wörter, die mit „oi“ geschrieben werden, sind sehr selten. Außer dem norddeutschen Gruß „Moin!“ stammen die meisten dieser Wörter aus dem Griechischen („-oid“ bedeutet: ähnlich wie, -artig): paranoid (wahnähnlich), humanoid (menschenähnlich), Asteroid (sternähnlich)
Merke:
Wenn im Plural kein Artikelwort vor dem Adjektiv steht, verwendet das Adjektiv die starke Deklination.
Prinzip: Das Adjektiv übernimmt die Endungen, die normalerweise der bestimmte Artikel trägt – also die vollen Kasus- und Numerus-Endungen.
Endungen im Plural (starke Deklination):
Merke: Im Dativ Plural tragen sowohl das Adjektiv als auch das Substantiv ein „-n“.
Wie hast du das Wort „Elemente" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.
Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.
Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.
Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl).
Es gibt einige Wörter, die ausschließlich im Plural stehen: Leute, Eltern, Ferien. Dazu zählen einige Eigennamen (die Vereinigten Staaten, die Niederlande, die Bundesbahnen) und einzelne abstrakte Begriffe (Kosten, Finanzen, Einnahmen).
Die Pluralform eines Wortes ist häufig vom Genus (Geschlecht) und den Lauten des Wortes abhängig.
Neutra haben drei große Pluraltypen: „-e“, „-er“, „-(e)n“
Sonderfälle:
Aufgepasst: Im Dativ wird im Plural ein „n“ angehängt, wenn nicht schon eins vorhanden ist.
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Mit drei Punkten kennzeichnet man einen Teil im Wort oder Satz, der ausgelassen wird.
Stehen die drei Punkte für ein ganzes Wort oder mehrere Wörter, dann schreibt man vor und nach dem Auslassungspunkten einen Leerzeichen.
Stehen die drei Punkte am Ende eines Satzes, dann folgen nach den drei Punkten keine weiteren Satzzeichen.
Auslassungspunkte können auch innerhalb eines Wortes benutzt werden. Z.B. in Dialogen, um zu kennzeichnen, dass der Sprecher das Wort nicht ganz ausspricht oder die andere Person ihm ins Wort fällt. Auch zu Zensurzwecken können Auslassungspunkte im Wort verwendet werden. Wenn einzelne Buchstaben in einem Wort ersetzt werden, dann setzt man keine zusätzlichen Leerzeichen vor oder nach den drei Punkten.
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Wie hast du das Wort „Polonium" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „o“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „o“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: offen, Socken, motzen, Motte, Robbe, Koffer, voll
Warum schreibt man „voll“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „voller“ (Bauch) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (vol-ler). „voll“ statt „vol“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „o“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „o“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: offen, Socken, motzen, Motte, Robbe, Koffer, voll
Warum schreibt man „voll“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „voller“ (Bauch) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (vol-ler). „voll“ statt „vol“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Dieses Wort schreibt man mit „o“ und nur einem Konsonanten, wie grob.
Wird ein „o“ im Wort lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst:
Wie hast du das Wort „und" geschrieben?
Wie hast du das Wort „Radium" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Dieses Wort schreibt man mit einfachem „a“ – ohne Dehnungs-h, wie Rat, Name, Japan.
Wird ein „a“ lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst: Je nach Bedeutung werden Wörter anders geschrieben:
Aufgepasst:
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.
Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):
Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Wie hast du das Wort „Marie" geschrieben?
Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.
Beispiele:
Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.
Merke:
Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.
Wie hast du das Wort „Curie" geschrieben?
Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.
Beispiele:
Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.
Merke:
Wie hast du das Wort „war" geschrieben?
Die Hilfsverben haben, sein und werden bilden das Präteritum (Vergangenheit) unregelmäßig – so wie starke Verben.
Sie wechseln den Vokal im Stamm. Und sie haben besondere Endungen ø / „-st“ / „-en“ / „-t“ (wie bei starken Verben)
sein
haben
werden
Dieses Wort schreibt man mit einfachem „a“ – ohne Dehnungs-h, wie Rat, Name, Japan.
Wird ein „a“ lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst: Je nach Bedeutung werden Wörter anders geschrieben:
Aufgepasst:
Die Wörter „war“ und „wahr“ klingen gleich (homophon), haben aber unterschiedliche Bedeutungen und Funktionen.
„war“ – Verbform von „sein“:
„wahr“ ist ein Adjektiv und beschreibt, ob etwas der Wahrheit entspricht.
In einigen Regionen wird das „r“ nach einem Vokal als „a“ ausgesprochen.
Du hörst „Mutta“, „Duast“, „wanda-n“. Du schreibst aber „Mutter“, „Durst“ und „wandern“.
Tipp:
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.
Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Wie hast du das Wort „die" geschrieben?
Für die starken Artikelwörter „d(ie)“, „dies(e)“, „jed(e)“, „jen(e)“ im Femininum Singular gelten folgende Endungen:
Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.
Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.
Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.
Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.
Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.
Wie hast du das Wort „erste" geschrieben?
Wenn vor dem Adjektiv ein bestimmter Artikel oder ein ähnlich dekliniertes Artikelwort (diese, jene, welche) steht, benutzt man die schwache Deklination.
Prinzip: Das Adjektiv trägt minimale Endungen, da der Artikel bereits die Kasus-Information liefert.
Endungen im Singular Femininum (schwache Deklination):
Merke: Bei schwacher Deklination endet das Adjektiv auf „-e“ (Nominativ/Akkusativ) oder „-en“ (Genitiv/Dativ).
Wie hast du das Wort „Frau" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Nicht alles, was wie „f“ klingt, wird mit „f“ geschrieben.
Im Deutschen wird der „f“-Laut normalerweise mit „f“ geschrieben: Feld, Fels, Fee, Kaffee.
Es gibt aber auch viele Wörter, bei denen der „f“-Laut mit „v“ geschrieben wird.
Vor allem bei Fremdwörtern aus dem Griechischen wird der „f“-Laut oft noch mit „ph“ geschrieben. Bei vollständig eingedeutschten Wörtern wird häufig statt „ph“ ein „f“ geschrieben. Oder es sind beide Formen erlaubt.
Tipp: In der Wortfamilie kannst du erkennen, dass das „f“ teilweise auch als „w“ gesprochen wird.
Vor allem bei Fremdwörtern aus dem Griechischen ist die moderne deutsche Rechtschreibung inkonsequent. Hier hilft nur nachschlagen und auswendig lernen. Meist liegt man mit „ph“ auf der richtigen Seite.
Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:
Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:
Für alle vier Kasusformen im Singular wird bei femininen Substantiven in der Regel keine Endung hinzugefügt.
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Mit drei Punkten kennzeichnet man einen Teil im Wort oder Satz, der ausgelassen wird.
Stehen die drei Punkte für ein ganzes Wort oder mehrere Wörter, dann schreibt man vor und nach dem Auslassungspunkten einen Leerzeichen.
Stehen die drei Punkte am Ende eines Satzes, dann folgen nach den drei Punkten keine weiteren Satzzeichen.
Auslassungspunkte können auch innerhalb eines Wortes benutzt werden. Z.B. in Dialogen, um zu kennzeichnen, dass der Sprecher das Wort nicht ganz ausspricht oder die andere Person ihm ins Wort fällt. Auch zu Zensurzwecken können Auslassungspunkte im Wort verwendet werden. Wenn einzelne Buchstaben in einem Wort ersetzt werden, dann setzt man keine zusätzlichen Leerzeichen vor oder nach den drei Punkten.
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Wie hast du das Wort „die" geschrieben?
Wie hast du das Wort „einen" geschrieben?
Für die schwachen Artikelwörter „kein“, „mein“ im Maskulinum Singular gelten folgende Endungen:
Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.
Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.
Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.
Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.
Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.
Wie hast du das Wort „Nobelpreis" geschrieben?
Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.
Beispiele:
Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.
Merke:
Wie hast du das Wort „gewann" geschrieben?
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.
Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Starke Verben (auch: unregelmäßige Verben) bilden das Präteritum (Vergangenheit) auf eine besondere Weise:
Endungen starker Verben:
Merke:
Viele starke Verben folgen einem bestimmten Vokalwechsel-Muster, wenn man sie im Präteritum (Vergangenheit) oder im Partizip II (z.B. für das Perfekt) benutzt.
Einige starke Verben im Deutschen folgen einem Muster, bei dem im Präsens, Präteritum und Partizip II jedes Mal ein anderer Vokal im Wortstamm steht.
Präsens - Präteritum - Partizip II:
i - a - u
i - a - o
e - a - o
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.
Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):
Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Wie hast du das Wort „Sie" geschrieben?
Personalpronomen werden im Deutschen normalerweise klein geschrieben. Eine Ausnahme ist das höfliche „Sie“ (und alle dazugehörigen Formen). Dann schreibt man das Pronomen groß.
Großschreibung beim höflichen „Sie“ (2. Person):
In Briefen, E-Mails oder Grußkarten ist es höflich, „Du“, „Dir“, „Dein“ usw. großzuschreiben:
Aufgepasst:
Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.
Wie hast du das Wort „bekam" geschrieben?
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.
Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.
Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Dieses Wort schreibt man mit einfachem „a“ – ohne Dehnungs-h, wie Rat, Name, Japan.
Wird ein „a“ lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst: Je nach Bedeutung werden Wörter anders geschrieben:
Aufgepasst:
Starke Verben (auch: unregelmäßige Verben) bilden das Präteritum (Vergangenheit) auf eine besondere Weise:
Endungen starker Verben:
Merke:
Viele starke Verben folgen einem bestimmten Vokalwechsel-Muster, wenn man sie im Präteritum (Vergangenheit) oder im Partizip II (z.B. für das Perfekt) benutzt.
Einige starke Verben im Deutschen folgen einem Muster, bei dem im Präsens und Partizip II derselbe Vokal im Stamm, und nur im Präteritum ein anderer.
Präsens - Präteritum - Partizip II:
a - ie - a
a - u - a
e - a - e
Wie hast du das Wort „den" geschrieben?
Für die starken Artikelwörter „d(er)“, „dies(er)“, „jed(er)“, „jen(er)“ im Maskulinum Singular gelten folgende Endungen:
Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.
Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.
Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.
Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.
Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.
„denn“ und „den“ klingen gleich, erfüllen aber unterschiedliche grammatische Funktionen:
„denn“ als Konjunktion leitet einen Nebensatz ein. Der „denn“-Satz ist vom Hauptsatz abhängig und dient als Begründung, er ist adverbial.
„den“ als Artikel steht vor einem Substantiv.
„den“ als Demonstrativpronomen oder Relativpronomen bezieht sich auf ein vorher erwähntes Nomen.
Wie hast du das Wort „Preis" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Das Verb „preisgeben“ wird zusammengeschrieben, da es eine feste Bedeutung hat.
Beispiele:
Manche Substantive bilden mit einem Verb ein neues Gesamtverb, das immer zusammengeschrieben wird. Dabei ergibt sich eine neue, feste Bedeutung, die sich nicht einfach aus den Einzelteilen erschließen lässt:
Die folgenden Verben werden in der Regel im Hauptsatz getrennt. Aber im Infinitiv und Partizip zusammengeschrieben – genau wie bei trennbaren Verben:
Weitere Beispiele: sonnenbaden, bergsteigen, seiltanzen, bauchreden, notlanden, wettlaufen
Merktipp: Ist die Bedeutung bildlich, fest oder idiomatisch, schreibt man oft zusammen. Beispiele: bergsteigen: steigen ist intransitiv. Es müsste Berg besteigen heißen. Oder: auf den Berg steigen.
Aufgepasst: Nicht alle Kombinationen aus Substantiv und Verb werden zusammengeschrieben. Kann man das Substantiv eindeutig als selbstständiges Objekt erkennen, bleibt es getrennt. Z.B. „fahren“ oder „spielen“ sind immer getrennt geschrieben:
Feste Verb-Substantiv-Wendungen, bei denen das Substantiv die Hauptbedeutung trägt, werden auch getrennt geschrieben:
Achtung: Es gibt wenige untrennbare Substantiv-Verb-Verbindungen. Diese Verben bleiben auch im Hauptsatz zusammengeschrieben und verhalten sich wie untrennbare Verben:
==== Kyoko revised below =====
Partizipformen dieser Verben haben zwar keine Zwischensilbe. wie untrennbare Verb, aber das „-ge-“ steht am Wortanfang (Untrennbare Verben: ohne „-ge-“ wie benommen, entfernt, empfindet):
„ai“-Laute sind im Deutschen normalerweise mit „ei“ geschrieben.
Wenn du in einem Wort den Laut „ai“ hörst, wird es meist mit „ei“ geschrieben: einfach, mein, dein, sein, Bein.
Es gibt ein paar wenige Ausnahmen. Oft sind das Eigennamen oder Wörter, die von fremden oder älteren Sprachen stammen: Mailand, Thailand, Mai, Haifisch
Manchmal werden Wörter genau gleich ausgesprochen, aber die Bedeutung unterscheidet sich je nach Schreibweise:
Ein Konsonant wird nur dann verdoppelt, wenn der Vokal davor kurz gesprochen ist.
Nach einem Doppellaut wie ei, eu, äu, au wird der Konsonant nicht verdoppelt. Sie gelten als lange Vokale (wie z.B. „oh“ oder „aa“). Man schreibt also Reis, Eule, Häufig usw.
Merke:
Kurzer Vokal → Doppelkonsonant.
Langer Vokal oder Doppellaut → kein Doppelkonsonant.
Aufgepasst:
Eigennamen richten sich nicht strikt nach den Rechtschreibregeln, z.B. Kneipp, Zeiss, Eiffelturm usw.
Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:
Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:
Bei maskulinen Substantiven wird im Genitiv Singular die Endung „-s“ oder „-es“ angehängt.
Davon abweichend gibt es die folgenden Sonderfälle:
Einige maskuline Substantive gehören zur sogenannten schwachen Deklination (auch n-Deklination). Diese Substantive erhalten die Endung -n oder -en nicht nur im Plural, sondern auch im Singular (Genitiv, Dativ, Akkusativ).
Einige Substantive, meist abstrakter Bedeutung und mit -e am Ende, bilden eine eigene Untergruppe innerhalb der schwachen Deklination: der Name, der Gedanke, der Glaube, der Friede, der Wille, der Same, der Wille.
Diese Wörter erhalten:
Wie hast du das Wort „sogar" geschrieben?
In einigen Regionen wird das „r“ nach einem Vokal als „a“ ausgesprochen.
Du hörst „Mutta“, „Duast“, „wanda-n“. Du schreibst aber „Mutter“, „Durst“ und „wandern“.
Tipp:
Dieses Wort schreibt man mit einfachem „a“ – ohne Dehnungs-h, wie Rat, Name, Japan.
Wird ein „a“ lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst: Je nach Bedeutung werden Wörter anders geschrieben:
Aufgepasst:
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.
Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Wie hast du das Wort „zweimal" geschrieben?
„ai“-Laute sind im Deutschen normalerweise mit „ei“ geschrieben.
Wenn du in einem Wort den Laut „ai“ hörst, wird es meist mit „ei“ geschrieben: einfach, mein, dein, sein, Bein.
Es gibt ein paar wenige Ausnahmen. Oft sind das Eigennamen oder Wörter, die von fremden oder älteren Sprachen stammen: Mailand, Thailand, Mai, Haifisch
Manchmal werden Wörter genau gleich ausgesprochen, aber die Bedeutung unterscheidet sich je nach Schreibweise:
Ein Konsonant wird nur dann verdoppelt, wenn der Vokal davor kurz gesprochen ist.
Nach einem Doppellaut wie ei, eu, äu, au wird der Konsonant nicht verdoppelt. Sie gelten als lange Vokale (wie z.B. „oh“ oder „aa“). Man schreibt also Reis, Eule, Häufig usw.
Merke:
Kurzer Vokal → Doppelkonsonant.
Langer Vokal oder Doppellaut → kein Doppelkonsonant.
Aufgepasst:
Eigennamen richten sich nicht strikt nach den Rechtschreibregeln, z.B. Kneipp, Zeiss, Eiffelturm usw.
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.
Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Dieses Wort schreibt man mit einfachem „a“ – ohne Dehnungs-h, wie Rat, Name, Japan.
Wird ein „a“ lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst: Je nach Bedeutung werden Wörter anders geschrieben:
Aufgepasst:
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Mit drei Punkten kennzeichnet man einen Teil im Wort oder Satz, der ausgelassen wird.
Stehen die drei Punkte für ein ganzes Wort oder mehrere Wörter, dann schreibt man vor und nach dem Auslassungspunkten einen Leerzeichen.
Stehen die drei Punkte am Ende eines Satzes, dann folgen nach den drei Punkten keine weiteren Satzzeichen.
Auslassungspunkte können auch innerhalb eines Wortes benutzt werden. Z.B. in Dialogen, um zu kennzeichnen, dass der Sprecher das Wort nicht ganz ausspricht oder die andere Person ihm ins Wort fällt. Auch zu Zensurzwecken können Auslassungspunkte im Wort verwendet werden. Wenn einzelne Buchstaben in einem Wort ersetzt werden, dann setzt man keine zusätzlichen Leerzeichen vor oder nach den drei Punkten.
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Wie hast du das Wort „in" geschrieben?
Gesprochen ist die Unterscheidung zwischen „in“ und „im“ manchmal schwierig.
„in“ ist eine Präposition und steht alleine, wenn kein Artikel folgt oder ein anderer Artikel benutzt wird:
„im“ ist die verschmolzene Form von „in dem“ (Präposition + Artikel):
Tipp: Wenn du prüfen willst, ob im passt, versuche es zu in dem umzuwandeln. Wenn das nicht geht, steht wahrscheinlich in und nicht im.
Wie hast du das Wort „Physik" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Nicht alles, was wie „f“ klingt, wird mit „f“ geschrieben.
Im Deutschen wird der „f“-Laut normalerweise mit „f“ geschrieben: Feld, Fels, Fee, Kaffee.
Es gibt aber auch viele Wörter, bei denen der „f“-Laut mit „v“ geschrieben wird.
Vor allem bei Fremdwörtern aus dem Griechischen wird der „f“-Laut oft noch mit „ph“ geschrieben. Bei vollständig eingedeutschten Wörtern wird häufig statt „ph“ ein „f“ geschrieben. Oder es sind beide Formen erlaubt.
Tipp: In der Wortfamilie kannst du erkennen, dass das „f“ teilweise auch als „w“ gesprochen wird.
Vor allem bei Fremdwörtern aus dem Griechischen ist die moderne deutsche Rechtschreibung inkonsequent. Hier hilft nur nachschlagen und auswendig lernen. Meist liegt man mit „ph“ auf der richtigen Seite.
Der Buchstabe y kommt häufig in Fremdwörtern vor. Er kann zwei Laute haben:
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „i“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „i“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: still, mickrig, sitzen, Stimme, Mitte, tippen, Lippe, Kissen, Rippe, Pickel.
Warum schreibt man „still“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „stille“ Nacht braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (stil-le). „still“ statt „stil“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:
Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:
Für alle vier Kasusformen im Singular wird bei femininen Substantiven in der Regel keine Endung hinzugefügt.
Wie hast du das Wort „und" geschrieben?
Wie hast du das Wort „Chemie" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Im Deutschen wird der Buchstabe „ch“ zur Darstellung verschiedener Laute verwendet. Die Aussprache hängt vom vorausgehenden Laut oder der Wortherkunft ab. Es gibt keine einheitliche Laut-Buchstaben-Zuordnung, daher ist die ch-Schreibung eine klassische Rechtschreibfalle.
Nach hellen Vokalen (i, e, ä, ö, ü) wird das „ch“ weich, zischend ausgesprochen: Milch, weich, mich, sicher, nüchtern, möchte.
Nach dunklen Vokalen (a, o, u) wird das „ch“ kratzig, rau ausgesprochen: Dach, doch, auch, lachen, hoch.
In einigen (meist griechischen) Fremdworten wird „ch“ häufig auch wie „k“ ausgesprochen: Chemie, Chlor, Charakter, Chaos.
Wenn nach dem „ch“ ein „s“ folgt („-chs“), dann spricht man es als „ks“ (wie „x“) aus: Fuchs, wachsen, Lachs, wechseln.
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.
Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:
Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:
Für alle vier Kasusformen im Singular wird bei femininen Substantiven in der Regel keine Endung hinzugefügt.
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.
Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):
Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Wie hast du das Wort „Ihre" geschrieben?
Personalpronomen werden im Deutschen normalerweise klein geschrieben. Eine Ausnahme ist das höfliche „Sie“ (und alle dazugehörigen Formen). Dann schreibt man das Pronomen groß.
Großschreibung beim höflichen „Sie“ (2. Person):
In Briefen, E-Mails oder Grußkarten ist es höflich, „Du“, „Dir“, „Dein“ usw. großzuschreiben:
Aufgepasst:
Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.
Für die schwachen Artikelwörter „kein(e)“, „mein(e)“ im Femininum Singular gelten folgende Endungen:
Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.
Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.
Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.
Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.
Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.
Wie hast du das Wort „Arbeit" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.
Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
„ai“-Laute sind im Deutschen normalerweise mit „ei“ geschrieben.
Wenn du in einem Wort den Laut „ai“ hörst, wird es meist mit „ei“ geschrieben: einfach, mein, dein, sein, Bein.
Es gibt ein paar wenige Ausnahmen. Oft sind das Eigennamen oder Wörter, die von fremden oder älteren Sprachen stammen: Mailand, Thailand, Mai, Haifisch
Manchmal werden Wörter genau gleich ausgesprochen, aber die Bedeutung unterscheidet sich je nach Schreibweise:
Ein Konsonant wird nur dann verdoppelt, wenn der Vokal davor kurz gesprochen ist.
Nach einem Doppellaut wie ei, eu, äu, au wird der Konsonant nicht verdoppelt. Sie gelten als lange Vokale (wie z.B. „oh“ oder „aa“). Man schreibt also Reis, Eule, Häufig usw.
Merke:
Kurzer Vokal → Doppelkonsonant.
Langer Vokal oder Doppellaut → kein Doppelkonsonant.
Aufgepasst:
Eigennamen richten sich nicht strikt nach den Rechtschreibregeln, z.B. Kneipp, Zeiss, Eiffelturm usw.
Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:
Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:
Für alle vier Kasusformen im Singular wird bei femininen Substantiven in der Regel keine Endung hinzugefügt.
Wie hast du das Wort „half" geschrieben?
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.
Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Starke Verben (auch: unregelmäßige Verben) bilden das Präteritum (Vergangenheit) auf eine besondere Weise:
Endungen starker Verben:
Merke:
Viele starke Verben folgen einem bestimmten Vokalwechsel-Muster, wenn man sie im Präteritum (Vergangenheit) oder im Partizip II (z.B. für das Perfekt) benutzt.
Einige starke Verben im Deutschen folgen einem Muster, bei dem im Präsens, Präteritum und Partizip II jedes Mal ein anderer Vokal im Wortstamm steht.
Präsens - Präteritum - Partizip II:
i - a - u
i - a - o
e - a - o
Wie hast du das Wort „vielen" geschrieben?
„fiel“ und „viel“ werden gleich ausgesprochen, bedeuten aber was ganz anderes.
„fiel“ ist das Präteritum des Verbs „fallen“ (1./3. Person Singular).
„viel“ ist ein Adverb oder Pronomen und gibt eine Menge oder ein Ausmaß an.
Wie hast du das Wort „Menschen" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.
Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl).
Es gibt einige Wörter, die ausschließlich im Plural stehen: Leute, Eltern, Ferien. Dazu zählen einige Eigennamen (die Vereinigten Staaten, die Niederlande, die Bundesbahnen) und einzelne abstrakte Begriffe (Kosten, Finanzen, Einnahmen).
Die Pluralform eines Wortes ist häufig vom Genus (Geschlecht) und den Lauten des Wortes abhängig.
Maskulina haben drei große Pluraltypen: „-e“, „-(e)n“, „-(e)r“
Sonderfälle:
Aufgepasst: Im Dativ wird im Plural ein „n“ angehängt, wenn nicht schon eins vorhanden ist.
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Mit drei Punkten kennzeichnet man einen Teil im Wort oder Satz, der ausgelassen wird.
Stehen die drei Punkte für ein ganzes Wort oder mehrere Wörter, dann schreibt man vor und nach dem Auslassungspunkten einen Leerzeichen.
Stehen die drei Punkte am Ende eines Satzes, dann folgen nach den drei Punkten keine weiteren Satzzeichen.
Auslassungspunkte können auch innerhalb eines Wortes benutzt werden. Z.B. in Dialogen, um zu kennzeichnen, dass der Sprecher das Wort nicht ganz ausspricht oder die andere Person ihm ins Wort fällt. Auch zu Zensurzwecken können Auslassungspunkte im Wort verwendet werden. Wenn einzelne Buchstaben in einem Wort ersetzt werden, dann setzt man keine zusätzlichen Leerzeichen vor oder nach den drei Punkten.
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Wie hast du das Wort „vor" geschrieben?
Wie hast du das Wort „allem" geschrieben?
Wörter wie „einzelne“, „wenige“, „viele“, „die meisten“, „manche“ und auch „eine“ können groß- oder kleingeschrieben werden – je nachdem, was genau gemeint ist.
Großschreibung ist nur möglich, wenn eine bestimmte Gruppe oder eine konkrete Sache gemeint ist:
Kleinschreibung, wenn es um eine unbestimmte, allgemeine Gruppe geht:
Merke:
Wie hast du das Wort „in" geschrieben?
Gesprochen ist die Unterscheidung zwischen „in“ und „im“ manchmal schwierig.
„in“ ist eine Präposition und steht alleine, wenn kein Artikel folgt oder ein anderer Artikel benutzt wird:
„im“ ist die verschmolzene Form von „in dem“ (Präposition + Artikel):
Tipp: Wenn du prüfen willst, ob im passt, versuche es zu in dem umzuwandeln. Wenn das nicht geht, steht wahrscheinlich in und nicht im.
Wie hast du das Wort „der" geschrieben?
Für die starken Artikelwörter „d(ie)“, „dies(e)“, „jed(e)“, „jen(e)“ im Femininum Singular gelten folgende Endungen:
Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.
Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.
Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.
Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.
Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.
Wie hast du das Wort „Medizin" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „i“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „i“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: still, mickrig, sitzen, Stimme, Mitte, tippen, Lippe, Kissen, Rippe, Pickel.
Warum schreibt man „still“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „stille“ Nacht braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (stil-le). „still“ statt „stil“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Dieses Wort schreibt man trotz lang gesprochenem Vokal nur mit „i“ wie Kamin, Tamil, definitiv.
Wird ein „i“ lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst: „ih“, also ein „i“ mit Dehnungs-h, gibt es nur in Personalpronomen (ihr, ihm, ihnen, usw.).
Dieses Wort schreibt man trotz lang gesprochenem Vokal nur mit „i“ wie Kamin, Tamil, definitiv.
Wird ein „i“ lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst: „ih“, also ein „i“ mit Dehnungs-h, gibt es nur in Personalpronomen (ihr, ihm, ihnen, usw.).
Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:
Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:
Für alle vier Kasusformen im Singular wird bei femininen Substantiven in der Regel keine Endung hinzugefügt.
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.
Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):
Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Wie hast du das Wort „Marie" geschrieben?
Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.
Beispiele:
Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.
Merke:
Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.
Wie hast du das Wort „war" geschrieben?
Die Hilfsverben haben, sein und werden bilden das Präteritum (Vergangenheit) unregelmäßig – so wie starke Verben.
Sie wechseln den Vokal im Stamm. Und sie haben besondere Endungen ø / „-st“ / „-en“ / „-t“ (wie bei starken Verben)
sein
haben
werden
Dieses Wort schreibt man mit einfachem „a“ – ohne Dehnungs-h, wie Rat, Name, Japan.
Wird ein „a“ lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst: Je nach Bedeutung werden Wörter anders geschrieben:
Aufgepasst:
Die Wörter „war“ und „wahr“ klingen gleich (homophon), haben aber unterschiedliche Bedeutungen und Funktionen.
„war“ – Verbform von „sein“:
„wahr“ ist ein Adjektiv und beschreibt, ob etwas der Wahrheit entspricht.
In einigen Regionen wird das „r“ nach einem Vokal als „a“ ausgesprochen.
Du hörst „Mutta“, „Duast“, „wanda-n“. Du schreibst aber „Mutter“, „Durst“ und „wandern“.
Tipp:
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.
Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Wie hast du das Wort „sehr" geschrieben?
Dieses Wort schreibt man mit „eh“ wie Ehe, mehr, sehr.
Wenn das „e“ im Wort lang ausgesprochen wird, schreibt man:
Aufgepasst:
Wie hast du das Wort „mutig" geschrieben?
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „u“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „u“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Puppe, kaputt, Suppe, Butter, Hummer, Kuss, Gummi, Mutter, putzen, Druck, Buckel
Warum schreibt man „Kuss“ mit zwei „s“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Küsse“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Küs-se). „Kuss“ statt „Kus“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Dieses Wort schreibt man mit einfachem „u“ und nur einem Konsonanten, wie Blut, Lupe, Juli.
Wird ein „u“ lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst:
Häufige Fehler:
Die Endung „-ig“ bei Adjektiven/Adverben kann verschiedene Bedeutungen haben.
„wie / ähnlich wie“ (vergleichend):
„etwas enthaltend / mit etwas versehen“
Handlung oder Zustand beschreibend (oft aus Verben oder Nomen abgeleitet):
Wie hast du das Wort „und" geschrieben?
Wie hast du das Wort „klug" geschrieben?
Im Deutschen wird der Buchstabe „ch“ zur Darstellung verschiedener Laute verwendet. Die Aussprache hängt vom vorausgehenden Laut oder der Wortherkunft ab. Es gibt keine einheitliche Laut-Buchstaben-Zuordnung, daher ist die ch-Schreibung eine klassische Rechtschreibfalle.
Nach hellen Vokalen (i, e, ä, ö, ü) wird das „ch“ weich, zischend ausgesprochen: Milch, weich, mich, sicher, nüchtern, möchte.
Nach dunklen Vokalen (a, o, u) wird das „ch“ kratzig, rau ausgesprochen: Dach, doch, auch, lachen, hoch.
In einigen (meist griechischen) Fremdworten wird „ch“ häufig auch wie „k“ ausgesprochen: Chemie, Chlor, Charakter, Chaos.
Wenn nach dem „ch“ ein „s“ folgt („-chs“), dann spricht man es als „ks“ (wie „x“) aus: Fuchs, wachsen, Lachs, wechseln.
Endet ein Wort auf „-g“, hört man oft ein „k“ oder „ch“.
Du hörst „Zuch“, „Sach mal!“, „Tak“ oder „Tach“, aber man schreibt „Zug“, „Sag mal!“ und „Tag“.
Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, stell dir das Wort in einer andern Form vor (z.B. im Plural: „Tage“). So hörst du den richtigen Konsonanten vielleicht besser. Oder sprich das Wort für dich langsam und überdeutlich aus.
Dieses Wort schreibt man mit einfachem „u“ und nur einem Konsonanten, wie Blut, Lupe, Juli.
Wird ein „u“ lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst:
Häufige Fehler:
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.
Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):
Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Wie hast du das Wort „Sie" geschrieben?
Personalpronomen werden im Deutschen normalerweise klein geschrieben. Eine Ausnahme ist das höfliche „Sie“ (und alle dazugehörigen Formen). Dann schreibt man das Pronomen groß.
Großschreibung beim höflichen „Sie“ (2. Person):
In Briefen, E-Mails oder Grußkarten ist es höflich, „Du“, „Dir“, „Dein“ usw. großzuschreiben:
Aufgepasst:
Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.
Wie hast du das Wort „glaubte" geschrieben?
Endet ein Wort auf „-b“, hört man oft ein „p“, z.B. klingt Lob wie „Lop“.
Am Wortende werden stimmhafte Konsonanten (g, d, b) oft stimmlos ausgesprochen (k, t, p).
Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, überleg dir das Wort in einer andern Form. Dort hörst du den richtigen Konsonanten vielleicht besser heraus: Lob - loben, gib – geben, hab – haben.
Das Präteritum ist eine Zeitform der Vergangenheit. Man braucht sie z.B. in Geschichten oder Berichten.
Schwache Verben (regelmäßige Verben) folgen dabei einem festen Muster:
Endungen schwacher Verben im Präteritum:
Merke:
Wie hast du das Wort „daran" geschrieben?
Dieses Adverb wird als fester Verbbestandteil zusammengeschrieben. Als eigenständiges Adverb wird es aber getrennt geschrieben.
„daran-“ oder „dran-“ in Kombination mit einem Verb steht für: „mit etwas beginnen, weitermachen oder verbunden bleiben“.
Manche Adverbien wie aufwärts, dabei, voraus können durch Zusammen- und Getrenntschreibung mit einem Verb einen Bedeutungsunterschied ausdrücken.
Wenn Adverb und Verb zusammen eine neue, feste Bedeutung bilden, schreibt man sie wie ein trennbares Verb:
Wenn Adverb und Verb ihre ursprüngliche eigene Bedeutung behalten, schreibt man sie getrennt. Denn dann handelt es sich um ein ganz normales Adverb.
Merke:
Wenn man das Adverb im Satz weglassen oder durch ein anderes Wort ersetzen kann, ohne dass sich die Bedeutung wesentlich ändert, handelt es sich um ein eigenständiges Adverb. Dann schreibt man getrennt.
Wenn das Adverb dagegen fest zum Verb gehört und eine eigene Bedeutung bildet, schreibt man zusammen.
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Mit drei Punkten kennzeichnet man einen Teil im Wort oder Satz, der ausgelassen wird.
Stehen die drei Punkte für ein ganzes Wort oder mehrere Wörter, dann schreibt man vor und nach dem Auslassungspunkten einen Leerzeichen.
Stehen die drei Punkte am Ende eines Satzes, dann folgen nach den drei Punkten keine weiteren Satzzeichen.
Auslassungspunkte können auch innerhalb eines Wortes benutzt werden. Z.B. in Dialogen, um zu kennzeichnen, dass der Sprecher das Wort nicht ganz ausspricht oder die andere Person ihm ins Wort fällt. Auch zu Zensurzwecken können Auslassungspunkte im Wort verwendet werden. Wenn einzelne Buchstaben in einem Wort ersetzt werden, dann setzt man keine zusätzlichen Leerzeichen vor oder nach den drei Punkten.
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Wie hast du das Wort „dass" geschrieben?
„dass“ ist eine Konjunktion. „das“ kann ein Artikel oder ein Pronomen sein.
Die Wörter „dass“ und „das“ klingen gleich, haben aber unterschiedliche grammatische Funktionen:
Merke: Wenn du einen Nebensatz mit „das/dass“ vor dir hast, überlege, ob es ein Relativpronomen oder eine Konjunktion ist.
Wie hast du das Wort „Frauen" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Nicht alles, was wie „f“ klingt, wird mit „f“ geschrieben.
Im Deutschen wird der „f“-Laut normalerweise mit „f“ geschrieben: Feld, Fels, Fee, Kaffee.
Es gibt aber auch viele Wörter, bei denen der „f“-Laut mit „v“ geschrieben wird.
Vor allem bei Fremdwörtern aus dem Griechischen wird der „f“-Laut oft noch mit „ph“ geschrieben. Bei vollständig eingedeutschten Wörtern wird häufig statt „ph“ ein „f“ geschrieben. Oder es sind beide Formen erlaubt.
Tipp: In der Wortfamilie kannst du erkennen, dass das „f“ teilweise auch als „w“ gesprochen wird.
Vor allem bei Fremdwörtern aus dem Griechischen ist die moderne deutsche Rechtschreibung inkonsequent. Hier hilft nur nachschlagen und auswendig lernen. Meist liegt man mit „ph“ auf der richtigen Seite.
Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl).
Es gibt einige Wörter, die ausschließlich im Plural stehen: Leute, Eltern, Ferien. Dazu zählen einige Eigennamen (die Vereinigten Staaten, die Niederlande, die Bundesbahnen) und einzelne abstrakte Begriffe (Kosten, Finanzen, Einnahmen).
Die Pluralform eines Wortes ist häufig vom Genus (Geschlecht) und den Lauten des Wortes abhängig.
Feminine Substantive haben zwei große Pluraltypen: -(e)n und -e.
Darüber hinaus gibt es Sonderformen:
Aufgepasst: Im Dativ wird im Plural ein „n“ angehängt, wenn nicht schon eins vorhanden ist.
Wie hast du das Wort „alles" geschrieben?
Wörter wie „einzelne“, „wenige“, „viele“, „die meisten“, „manche“ und auch „eine“ können groß- oder kleingeschrieben werden – je nachdem, was genau gemeint ist.
Großschreibung ist nur möglich, wenn eine bestimmte Gruppe oder eine konkrete Sache gemeint ist:
Kleinschreibung, wenn es um eine unbestimmte, allgemeine Gruppe geht:
Merke:
Wie hast du das Wort „erreichen" geschrieben?
Die Vorsilbe „er-“ bildet meist transitive Verben. Sie wird oft an Adjektive, Substantive oder andere Verben angehängt.
Erfolgreiches Erreichen eines Ziels / Abschluss einer Handlung:
Durch Handlung erlangen, erzwingen:
Ein Zustand tritt ein / Veränderung beginnt:
Zerstörung, Auslöschung (meist mit tödlichem Ergebnis):
Intensives Tun, vollständig:
Vorsilben (be-, ent-, ver-, er-, über- usw.) sind immer fest mit dem Verb verbunden. Das Partizip II wird ohne Vorsilbe „ge-“ gebildet. Bsp:
Verbpartikel (ab-, auf-, über-, mit-, zurück- usw.) werden aber beim Konjugieren vom Verb getrennt. Im Infinitiv mit „zu“ oder im Partizip II steht „-zu-“ bzw. „-ge-“ zwischen Partikel und Verbstamm. Bsp.:
Merke:
Verben mit Vorsilben sind untrennbar. Sie sind meist transitiv und haben eine übertragene oder abstrakte Bedeutung.
Verbpartikel werden vom Verb abgetrennt. Und die Bedeutung ist meist etwas Konkretes, z.B.
Die Vorsilbe „er-“ bildet meist transitive Verben. Sie wird oft an Adjektive, Substantive oder andere Verben angehängt.
Erfolgreiches Erreichen eines Ziels / Abschluss einer Handlung:
Durch Handlung erlangen, erzwingen:
Ein Zustand tritt ein / Veränderung beginnt:
Zerstörung, Auslöschung (meist mit tödlichem Ergebnis):
Intensives Tun, vollständig:
Vorsilben (be-, ent-, ver-, er-, über- usw.) sind immer fest mit dem Verb verbunden. Das Partizip II wird ohne Vorsilbe „ge-“ gebildet. Bsp:
Verbpartikel (ab-, auf-, über-, mit-, zurück- usw.) werden aber beim Konjugieren vom Verb getrennt. Im Infinitiv mit „zu“ oder im Partizip II steht „-zu-“ bzw. „-ge-“ zwischen Partikel und Verbstamm. Bsp.:
Merke:
Verben mit Vorsilben sind untrennbar. Sie sind meist transitiv und haben eine übertragene oder abstrakte Bedeutung.
Verbpartikel werden vom Verb abgetrennt. Und die Bedeutung ist meist etwas Konkretes, z.B.
„ai“-Laute sind im Deutschen normalerweise mit „ei“ geschrieben.
Wenn du in einem Wort den Laut „ai“ hörst, wird es meist mit „ei“ geschrieben: einfach, mein, dein, sein, Bein.
Es gibt ein paar wenige Ausnahmen. Oft sind das Eigennamen oder Wörter, die von fremden oder älteren Sprachen stammen: Mailand, Thailand, Mai, Haifisch
Manchmal werden Wörter genau gleich ausgesprochen, aber die Bedeutung unterscheidet sich je nach Schreibweise:
Der Infinitiv ist die Grundform eines Verbs. Er zeigt was passiert, aber nicht, wer etwas macht und wann es passiert. Die meisten Verben enden im Infinitiv auf:
Der Infinitiv steht oft mit zu. Beispiele:
Aber der Infinitiv findet sich auch ohne zu. Z.B. in Kombination mit einem Modalverb oder in der Zukunftsform:
Den Infinitiv triff man auch häufig auf Schildern und stichwortartigen Aufzählungen:
`
Aufgepasst: Nicht alles, was wie ein Infinitiv aussieht, ist ein Infinitiv. Es gibt Konjugationen im Präsens für wir und sie (Plural) sehen aus wie die Infinitivform:
Wie hast du das Wort „können" geschrieben?
Im Deutschen wird der Buchstabe „ch“ zur Darstellung verschiedener Laute verwendet. Die Aussprache hängt vom vorausgehenden Laut oder der Wortherkunft ab. Es gibt keine einheitliche Laut-Buchstaben-Zuordnung, daher ist die ch-Schreibung eine klassische Rechtschreibfalle.
Nach hellen Vokalen (i, e, ä, ö, ü) wird das „ch“ weich, zischend ausgesprochen: Milch, weich, mich, sicher, nüchtern, möchte.
Nach dunklen Vokalen (a, o, u) wird das „ch“ kratzig, rau ausgesprochen: Dach, doch, auch, lachen, hoch.
In einigen (meist griechischen) Fremdworten wird „ch“ häufig auch wie „k“ ausgesprochen: Chemie, Chlor, Charakter, Chaos.
Wenn nach dem „ch“ ein „s“ folgt („-chs“), dann spricht man es als „ks“ (wie „x“) aus: Fuchs, wachsen, Lachs, wechseln.
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „ö“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „ö“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Hölle, Löffel, können, Höcker
Aufgepasst:
Modalverben (können, müssen, dürfen etc.) sind besondere Verben, weil sie eine Mischung aus starken und unregelmäßigen Formen haben:
Vokalwechsel bei allen Singularformen.
können
müssen
dürfen
mögen:
wollen:
sollen: (Ausnahme: ohne Vokalwechsel)
wissen ist kein Modalverb, wird aber so konjugiert:
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.
Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):
Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Wie hast du das Wort „Marie" geschrieben?
Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.
Beispiele:
Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.
Merke:
Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.
Wie hast du das Wort „Curie" geschrieben?
Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.
Beispiele:
Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.
Merke:
Wie hast du das Wort „starb" geschrieben?
Am Wortanfang schreibt man „sp-“ und „sp-“, auch wenn man „schp“ oder „scht“ spricht.
Am Anfang eines Wortes schreibt man einen „sch“-Laut in Kombination mit „p“ oder „t“ mit „sp-“ und „st-“. Man hört „Schtadt“ oder „Schpiel“, schreibt aber Stadt und Spiel.
Wenn der Laut „sch“ in der Mitte oder am Ende einer Silbe oder eines Wortes steht, dann schreibt man ganz normal „sch“. Auch wenn „sch“- vor einem Vokal steht, schreibt man „sch“-Laute mit „sch“:
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.
Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Endet ein Wort auf „-b“, hört man oft ein „p“, z.B. klingt Lob wie „Lop“.
Am Wortende werden stimmhafte Konsonanten (g, d, b) oft stimmlos ausgesprochen (k, t, p).
Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, überleg dir das Wort in einer andern Form. Dort hörst du den richtigen Konsonanten vielleicht besser heraus: Lob - loben, gib – geben, hab – haben.
Starke Verben (auch: unregelmäßige Verben) bilden das Präteritum (Vergangenheit) auf eine besondere Weise:
Endungen starker Verben:
Merke:
Viele starke Verben folgen einem bestimmten Vokalwechsel-Muster, wenn man sie im Präteritum (Vergangenheit) oder im Partizip II (z.B. für das Perfekt) benutzt.
Einige starke Verben im Deutschen folgen einem Muster, bei dem im Präsens, Präteritum und Partizip II jedes Mal ein anderer Vokal im Wortstamm steht.
Präsens - Präteritum - Partizip II:
i - a - u
i - a - o
e - a - o
Wie hast du das Wort „1934" geschrieben?
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Mit drei Punkten kennzeichnet man einen Teil im Wort oder Satz, der ausgelassen wird.
Stehen die drei Punkte für ein ganzes Wort oder mehrere Wörter, dann schreibt man vor und nach dem Auslassungspunkten einen Leerzeichen.
Stehen die drei Punkte am Ende eines Satzes, dann folgen nach den drei Punkten keine weiteren Satzzeichen.
Auslassungspunkte können auch innerhalb eines Wortes benutzt werden. Z.B. in Dialogen, um zu kennzeichnen, dass der Sprecher das Wort nicht ganz ausspricht oder die andere Person ihm ins Wort fällt. Auch zu Zensurzwecken können Auslassungspunkte im Wort verwendet werden. Wenn einzelne Buchstaben in einem Wort ersetzt werden, dann setzt man keine zusätzlichen Leerzeichen vor oder nach den drei Punkten.
Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.
Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.
Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.
Kommas markieren Einschübe und Nachträge.
Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
In folgenden Fällen schreibt man kein Komma
Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.
Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:
Aufgepasst!
Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.
Wie hast du das Wort „doch" geschrieben?
Wie hast du das Wort „ihre" geschrieben?
Personalpronomen werden im Deutschen normalerweise klein geschrieben. Eine Ausnahme ist das höfliche „Sie“ (und alle dazugehörigen Formen). Dann schreibt man das Pronomen groß.
Großschreibung beim höflichen „Sie“ (2. Person):
In Briefen, E-Mails oder Grußkarten ist es höflich, „Du“, „Dir“, „Dein“ usw. großzuschreiben:
Aufgepasst:
Die schwachen Artikelwörter „kein(e)“, „mein(e)“ im Plural werden wie folgt dekliniert:
Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.
Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.
Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.
Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.
Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.
Wie hast du das Wort „Entdeckungen" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.
Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.
Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Wörter mit der Endung „-ung“ sind fast immer weiblich (feminin).
Sie entstehen oft aus Verben und beschreiben:
Eine Handlung oder ein Vorgang:
Das Ergebnis einer Handlung:
Etwas Ganzes oder Zusammengefasstes:
Person oder Gruppe mit einer bestimmten Funktion:
Merke: Die meisten „-ung“ Substantive kommen von einem Verb. Aber die Bedeutung ist nicht immer gleich wie beim Verb!
Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl).
Es gibt einige Wörter, die ausschließlich im Plural stehen: Leute, Eltern, Ferien. Dazu zählen einige Eigennamen (die Vereinigten Staaten, die Niederlande, die Bundesbahnen) und einzelne abstrakte Begriffe (Kosten, Finanzen, Einnahmen).
Die Pluralform eines Wortes ist häufig vom Genus (Geschlecht) und den Lauten des Wortes abhängig.
Feminine Substantive haben zwei große Pluraltypen: -(e)n und -e.
Darüber hinaus gibt es Sonderformen:
Aufgepasst: Im Dativ wird im Plural ein „n“ angehängt, wenn nicht schon eins vorhanden ist.
Wie hast du das Wort „leben" geschrieben?
Dieses Wort schreibt man mit einfachem „e“ – ohne Dehnungs-h, wie Paket, Schwefel, Regel.
Wenn das „e“ im Wort lang ausgesprochen wird, schreibt man:
Aufgepasst:
Schwache Verben (auch: regelmäßige Verben) folgen im Präsens (Gegenwart) immer einem festen Muster. Die Endung hängt davon ab, wer etwas tut (also: die Person) und wie viele (Einzahl oder Mehrzahl).
Merke:
Wie hast du das Wort „weiter" geschrieben?
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.
Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):
Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.
Wie hast du das Wort „Sie" geschrieben?
Personalpronomen werden im Deutschen normalerweise klein geschrieben. Eine Ausnahme ist das höfliche „Sie“ (und alle dazugehörigen Formen). Dann schreibt man das Pronomen groß.
Großschreibung beim höflichen „Sie“ (2. Person):
In Briefen, E-Mails oder Grußkarten ist es höflich, „Du“, „Dir“, „Dein“ usw. großzuschreiben:
Aufgepasst:
Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.
Wie hast du das Wort „ist" geschrieben?
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „i“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „i“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: still, mickrig, sitzen, Stimme, Mitte, tippen, Lippe, Kissen, Rippe, Pickel.
Warum schreibt man „still“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „stille“ Nacht braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (stil-le). „still“ statt „stil“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Die Hilfsverben „sein“, „haben“ und „werden“ sind besonders wichtig und häufig, weil man sie für viele Zeitformen braucht (z.B. Perfekt, Passiv, Futur).
Im Präsens (Gegenwart) sind sie unregelmäßig – vor allem im Singular.
Im Plural (wir, ihr, sie) haben sie meist ganz normale Endungen: -en, -t, -en
„sein“ ist komplett unregelmäßig. Bei „haben“ und „werden“ verändert sich in der du-/er-Form der Stamm.
sein
haben
werden
Wie hast du das Wort „ein" geschrieben?
Für die schwachen Artikelwörter „kein“, „mein“ im Neutrum Singular gelten folgende Endungen:
Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.
Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.
Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.
Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.
Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.
Wie hast du das Wort „Vorbild" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „o“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „o“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: offen, Socken, motzen, Motte, Robbe, Koffer, voll
Warum schreibt man „voll“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „voller“ (Bauch) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (vol-ler). „voll“ statt „vol“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Dieses Wort schreibt man mit „o“ und nur einem Konsonanten, wie grob.
Wird ein „o“ im Wort lang ausgesprochen, schreibt man:
Aufgepasst:
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „i“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „i“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: still, mickrig, sitzen, Stimme, Mitte, tippen, Lippe, Kissen, Rippe, Pickel.
Warum schreibt man „still“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „stille“ Nacht braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (stil-le). „still“ statt „stil“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Endet ein Wort auf „-d“, hört man manchmal ein „t“: „Rad“ kann sich zum Beispiel anhören wie „Rat“.
Du hörst „Fahrrat“, aber man schreibt „Fahrrad“. Am Wortende werden stimmhafte Konsonanten (g, d, b) oft stimmlos ausgesprochen als k, t, p.
Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, denk dir das Wort in einer anderen Form. Dort hörst du den richtigen Konsonanten vielleicht besser. Beispiele: Rad - Räder, Bild - Bilder, Schild - Schilder
Wie hast du das Wort „für" geschrieben?
Wie hast du das Wort „viele" geschrieben?
„fiel“ und „viel“ werden gleich ausgesprochen, bedeuten aber was ganz anderes.
„fiel“ ist das Präteritum des Verbs „fallen“ (1./3. Person Singular).
„viel“ ist ein Adverb oder Pronomen und gibt eine Menge oder ein Ausmaß an.
Wie hast du das Wort „Mädchen" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Der Buchstabe „ä“ klingt gesprochen oft wie ein „e“: aufwändig.
Der Buchstabe „ä“ zeigt an, dass ein Wort zu einer Wortfamilie mit „a“ gehört. Beispiele:
Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl).
Es gibt einige Wörter, die ausschließlich im Plural stehen: Leute, Eltern, Ferien. Dazu zählen einige Eigennamen (die Vereinigten Staaten, die Niederlande, die Bundesbahnen) und einzelne abstrakte Begriffe (Kosten, Finanzen, Einnahmen).
Die Pluralform eines Wortes ist häufig vom Genus (Geschlecht) und den Lauten des Wortes abhängig.
Neutra haben drei große Pluraltypen: „-e“, „-er“, „-(e)n“
Sonderfälle:
Aufgepasst: Im Dativ wird im Plural ein „n“ angehängt, wenn nicht schon eins vorhanden ist.
Wie hast du das Wort „und" geschrieben?
Wie hast du das Wort „Jungen" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Viele weibliche (feminine) Wörter enden auf „-e“. Diese Endung zeigt oft etwas Allgemeines, eine Handlung, einen Ort, ein Hilfsmittel oder dass etwas dazugehört.
Von Verben abgeleitet:
Von Adjektiven abgeleitet:
Von Substantiven abgeleitet:
Von Adverben abgeleitet (in festen Wendungen):
Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl).
Es gibt einige Wörter, die ausschließlich im Plural stehen: Leute, Eltern, Ferien. Dazu zählen einige Eigennamen (die Vereinigten Staaten, die Niederlande, die Bundesbahnen) und einzelne abstrakte Begriffe (Kosten, Finanzen, Einnahmen).
Die Pluralform eines Wortes ist häufig vom Genus (Geschlecht) und den Lauten des Wortes abhängig.
Maskulina haben drei große Pluraltypen: „-e“, „-(e)n“, „-(e)r“
Sonderfälle:
Aufgepasst: Im Dativ wird im Plural ein „n“ angehängt, wenn nicht schon eins vorhanden ist.
Wie hast du das Wort „auf" geschrieben?
Wie hast du das Wort „der" geschrieben?
Für die starken Artikelwörter „d(ie)“, „dies(e)“, „jed(e)“, „jen(e)“ im Femininum Singular gelten folgende Endungen:
Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.
Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.
Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.
Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.
Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.
Wie hast du das Wort „ganzen" geschrieben?
Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.
Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.
Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:
Aufgepasst:
Wenn vor dem Adjektiv ein bestimmter Artikel oder ein ähnlich dekliniertes Artikelwort (diese, jene, welche) steht, benutzt man die schwache Deklination.
Prinzip: Das Adjektiv trägt minimale Endungen, da der Artikel bereits die Kasus-Information liefert.
Endungen im Singular Femininum (schwache Deklination):
Merke: Bei schwacher Deklination endet das Adjektiv auf „-e“ (Nominativ/Akkusativ) oder „-en“ (Genitiv/Dativ).
Wie hast du das Wort „Welt" geschrieben?
Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.
Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.
Ein Nomen erkennt man oft an:
Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!
Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:
Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:
Für alle vier Kasusformen im Singular wird bei femininen Substantiven in der Regel keine Endung hinzugefügt.
Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.
Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.
Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.
Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.
Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.
Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.
Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.
Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt
Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):
Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:
Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.
Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.
Punkte werden gesetzt:
Kein Punkt verwendet man bei
Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.
Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.