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Entdeckerin des Unsichtbaren

Marie Curie

Übungsresultat

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Worte: 0 | Satzzeichen: 0

Satz 1
Marie Curie war eine berühmte Wissenschaftlerin .

Wie hast du das Wort „Marie" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-17

Großschreibung von Eigennamen

Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.

Beispiele:

  • Vereinigte Staaten, Rotes Meer, Deutsche Bahn, Großer Wagen (Sternzeichen), Pippin der Jüngere

Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.

  • Personen: Anna Müller, Pippin der Jüngere
  • Orte: Rhein, Schweiz, Schwarzwald, Rotes Meer
  • Organisationen: Rotes Kreuz, Deutsche Bahn
  • Marken- oder Produktnamen: Milka, iPhone, Tempo
  • Buch- oder Filme: Der Kleine Prinz, Die Leiden des jungen Werthers, Stirb Langsam

Merke:

  • Bei vielen Eigennamen benutzt man keinen Artikel: Ich fahre nach Deutschland. – Sie kommt aus Afghanistan.
  • Bei einigen braucht man aber den Artikel: Ich fahre in die Schweiz. – Er kommt aus der Türkei.
  • Es gibt Marken oder Produkte mit unüblicher Groß- und Kleinschreibung. Man schreibt sie genau so, wie die Marke sich offiziell schreibt, z.B. iPhone, eBay, adidas, YouTube, reddit, o2. Diese Regel gilt auch am Satzanfang. Man schreibt z.B. iPhones sind teuer. (NICHT: IPhones sind teuer!)
§GKS-S-1

Großschreibung am Anfang eines Satzes

Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.

Wie hast du das Wort „Curie" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-17

Großschreibung von Eigennamen

Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.

Beispiele:

  • Vereinigte Staaten, Rotes Meer, Deutsche Bahn, Großer Wagen (Sternzeichen), Pippin der Jüngere

Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.

  • Personen: Anna Müller, Pippin der Jüngere
  • Orte: Rhein, Schweiz, Schwarzwald, Rotes Meer
  • Organisationen: Rotes Kreuz, Deutsche Bahn
  • Marken- oder Produktnamen: Milka, iPhone, Tempo
  • Buch- oder Filme: Der Kleine Prinz, Die Leiden des jungen Werthers, Stirb Langsam

Merke:

  • Bei vielen Eigennamen benutzt man keinen Artikel: Ich fahre nach Deutschland. – Sie kommt aus Afghanistan.
  • Bei einigen braucht man aber den Artikel: Ich fahre in die Schweiz. – Er kommt aus der Türkei.
  • Es gibt Marken oder Produkte mit unüblicher Groß- und Kleinschreibung. Man schreibt sie genau so, wie die Marke sich offiziell schreibt, z.B. iPhone, eBay, adidas, YouTube, reddit, o2. Diese Regel gilt auch am Satzanfang. Man schreibt z.B. iPhones sind teuer. (NICHT: IPhones sind teuer!)

Wie hast du das Wort „war" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-V-F-30

Endung des Hilfsverbs: Präteritum

Die Hilfsverben haben, sein und werden bilden das Präteritum (Vergangenheit) unregelmäßig – so wie starke Verben.

Sie wechseln den Vokal im Stamm. Und sie haben besondere Endungen ø / „-st“ / „-en“ / „-t“ (wie bei starken Verben)

sein

  • ich/er/sie/er war
  • du warst
  • wir/sie waren
  • ihr wart

haben

  • ich/er/sie/er hatte
  • du hattest
  • wir/sie hatten
  • ihr hattet

werden

  • ich/er/sie/er wurde
  • du wurdest
  • wir/sie wurden
  • ihr wurdet
§DS-D-V-1

A-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit einfachem „a“ – ohne Dehnungs-h, wie Rat, Name, Japan.

Wird ein „a“ lang ausgesprochen, schreibt man:

  • meistens einfach nur ein „a“. Und zwar dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „a“ folgt: Vater, Tag, malen.
  • manchmal ein Dehnungs-h („ah“): Sahne, Bahn, Wahrheit, mahlen.
  • ganz selten einen Doppelvokal („aa“): Saal, Aal, Haar, Waage, Paar, Staat, Aas.

Aufgepasst: Je nach Bedeutung werden Wörter anders geschrieben:

  • malen oder mahlen:
  • - Wir malen ein Bild.
  • - Der Müller mahlt das Korn in der Mühle.
  • Ware, war oder wahr:
  • - Wir haben die bestellte Ware bekommen.
  • - Cäsar war ein großer Feldherr.
  • - Das ist eine wahre Geschichte.

Aufgepasst:

  • stimmlose s-Laute müssen nach einem langen Vokal mit „ß“ geschrieben werden: Straße, Spaß, Maßnahmen.
  • Vor stimmhaftem „s“ wird ebenfalls kein Dehnungs-h geschrieben: Nase, Hase, Rasen.
  • Doppelvokale („aa“) sind Ausnahmen im Deutschen.
§GPK-VWB-5

war oder wahr?

Die Wörter „war“ und „wahr“ klingen gleich (homophon), haben aber unterschiedliche Bedeutungen und Funktionen.

„war“ – Verbform von „sein“:

  • Ich war noch nie in Griechenland.
  • Er war letzte Woche im Urlaub.
  • Das Wetter war schön.

„wahr“ ist ein Adjektiv und beschreibt, ob etwas der Wahrheit entspricht.

  • Ist das wirklich wahr? (echt, richtig)
  • Eine wahre Geschichte. (nicht erfunden)
  • Er sagt nie die Wahrheit. (richtig, korrekt)
§GPK-MM-9

A-Laute geschrieben mit R

In einigen Regionen wird das „r“ nach einem Vokal als „a“ ausgesprochen.

Du hörst „Mutta“, „Duast“, „wanda-n“. Du schreibst aber „Mutter“, „Durst“ und „wandern“.

Tipp:

  • Wenn du ein „a“ nach einem Vokal hörst, steht da ziemlich sicher ein „r“. Beispiele: Wurst („Wuast“), Alphorn („Alphoan“), Wirt („Wiat“).
  • Auch wenn du ein langes „a“ hörst, überlege, ob es z.B. ein „-er“ sein könnte.
§DS-S-V-1

A-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.

Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • kann (Verbformen: können),
  • Pack (Verbformen: packen),
  • satt (dekliniert: satte Katze),
  • platt (dekliniert: platter Reifen).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Kachel (Ka-chel), Lachs (Lach-se), rasch (ra-scher), Krach (kra-chen), Bank (Ban-ken), Hand (Hän-de), Kampf (Käm-pfe), Amt (Äm-ter), Salz (sal-zig), Gans (Gän-se), Marsch (Mär-sche).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chat
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.

Wie hast du das Wort „eine" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-ART-F-9

Endungen für Singular Femininum: eine, keine, meine

Für die schwachen Artikelwörter „kein(e)“, „mein(e)“ im Femininum Singular gelten folgende Endungen:

  • Nominativ: e: meine Tante
  • Akkusativ: e: meine Tante
  • Dativ: „-er“: dieser Tante
  • Genitiv: „-er“: meiner Tante

Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.

Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.

Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.

  • der, dieser, jeder, jener, usw
  • ein, kein, mein, dein, usw.

Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.

  • der Mann (Nominativ), das Kind (Nominativ), das Kind (Akkusativ)
  • ein Mann (Nominativ), ein Kind (Nominativ), ein Kind (Akkusativ)

Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.

  • der-Klasse → schwache Deklination: der große Kater, die schwarze Katze
  • ein-Klasse → starke Deklination: ein schwarzer Kater, eine schwarze Katze

Wie hast du das Wort „berühmte" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§DS-D-DH-8

Ü-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit „üh“ wie Frühstück, Kühe, Mühe.

Wird ein „ü“ lang ausgesprochen, schreibt man:

  • selten ein Dehnungs-h: Stühle, blühen, Gefühl, kühl, früh, rühren, führen, berühmt, mühsam
  • meistens einfach nur ein „ü“. Und zwar dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „ü“ folgt: Türe, Süden, Küken, Gemüse, spülen, über

Aufgepasst:

  • Stimmlose s-Laute müssen nach einem langen Vokal mit „ß“ geschrieben werden: Füße, süß, grüßen
  • Häufige Fehler:
  • - „spühlen“ (falsch!). Korrekt: spülen, Spülmaschine
  • - „spühren“ (falsch!). Korrekt: spüren, Gespür, ich spüre
§MK-ADJ-F-15

Endung des Adjektivs: Gemischte Deklination (Singular Femininum)

Wenn vor dem Adjektiv ein unbestimmter Artikel oder ein possessives Pronomen (ein, kein, mein, dein, unser usw.) steht, benutzt man die gemischte Deklination.

Im Singular Femininum richtet sich bei der gemischten Deklination die Endung des Adjektivs danach, ob das Artikelwort den Kasus schon deutlich macht:

  • Im Nominativ und Akkusativ zeigt das Artikelwort (eine, meine, keine) bereits Kasus und Genus → das Adjektiv bekommt die Endung „-e“.
  • Im Dativ und Genitiv ist das Artikelwort dekliniert, aber das Adjektiv folgt der gemischten Deklination mit der Endung „-en“.

Beispiele:

  • Nominativ: Eine nette Frau steht an der Tür.
  • Akkusativ: Wir besuchen eine alte Freundin.
  • Dativ: Ich helfe meiner alten Tante beim Umzug.
  • Genitiv: Die Meinung meiner älteren Schwester ist mir sehr wichtig.

Wie hast du das Wort „Wissenschaftlerin" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§DS-S-V-4

I-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „i“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „i“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: still, mickrig, sitzen, Stimme, Mitte, tippen, Lippe, Kissen, Rippe, Pickel.

Warum schreibt man „still“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „stille“ Nacht braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (stil-le). „still“ statt „stil“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Stimmband (Verbformen: stimmen),
  • Gewinn (Verbformen: gewinnen),
  • Beginn (Verbformen: beginnen),
  • schlimm (Komparativ: schlimmer).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Tisch (Ti-sche), Strich (Stri-che), Bild (Bil-der), Birke (Bir-ke)
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Hit, Trip, Bit, Slip, Quiz, chic, Clip, hip, Kid.
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§DS-S-V-3

E-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.

Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Bett (dekliniert: Betten),
  • Messgerät (Verbform: messen),
  • fett (dekliniert: fettige Mahlzeit),

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Werk (Wer-ke), wechseln (wech-seln), gestern(ges-stern), Merkblatt (Merk-blatt), Blech (Ble-che).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chef, Pen, Set
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§DS-S-V-1

A-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.

Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • kann (Verbformen: können),
  • Pack (Verbformen: packen),
  • satt (dekliniert: satte Katze),
  • platt (dekliniert: platter Reifen).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Kachel (Ka-chel), Lachs (Lach-se), rasch (ra-scher), Krach (kra-chen), Bank (Ban-ken), Hand (Hän-de), Kampf (Käm-pfe), Amt (Äm-ter), Salz (sal-zig), Gans (Gän-se), Marsch (Mär-sche).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chat
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§MK-N-S-6

Substantiv mit Endung „-ler“, „-lerin“

Wörter mit der Endung „-ler“ sind im Deutschen fast immer männlich (maskulin). Sie bezeichnen meistens Personen, die etwas regelmäßig tun, eine bestimmte Tätigkeit haben oder für eine bestimmte Eigenschaft bekannt sind.

Oft steht vor der Endung „-ler“ ein t-Laut (z.B. Sportler, Künstler). Manche dieser Wörter kommen von Verben mit der Endung „-eln“, zum Beispiel: betteln → Bettler.

Manche „-ler“-Wörter können auch abwertend oder ironisch klingen – vor allem, wenn sie eine schlechte Gewohnheit oder Haltung beschreiben (Heuchler, Drängler).

Für weibliche Personen verändert sich die Endung zu „-lerin" (z.B. die Wissenschaftlerin, Bettlerin).

Berufe und Tätigkeiten - Personen, die eine Tätigkeit regelmäßig oder beruflich machen:

  • Sportler, Künstler, Radler, Segler, Entwickler, Sammler, Wissenschaftler, Händler

Abgeleitet von Verben mit „-eln“:

  • Bettler (betteln), Segler (segeln), Heuchler (heucheln), Schwindler (schwindeln), Schmeichler (schmeicheln), Tüftler (tüfteln)

Abwertend oder ironisch für Personen mit einer bestimmten Haltung oder unangenehmen Eigenschaft:

  • Heuchler, Versöhnler, Drängler, Zweifler

Sprachliche Unterschiede oder Varianten:

  • In der Schweiz sagt man oft Wissenschaft-er statt Wissenschaft-ler.
  • Zweifelsfälle oder Doppelformen: Tausendfüß-ler vs. Tausendfüß-er (Insekt mit vielen Beinen)
§MK-N-F-8

Endung des Substantivs: Singular (Femininum)

Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:

  • Sammelnamen wie Obst, Gemüse, Gebirge
  • Stoffnamen wie Milch, Kaffee, Zucker (außer bei Sortenangaben, z.B. drei Kaffees = drei Tassen / Sorten Kaffee)
  • Eigennamen wie Berlin, Deutschland, Angela Merkel

Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:

  • Obst - Obstsorten
  • Gemüse - Gemüsesorten
  • Gebirge - Gebirgszüge

Für alle vier Kasusformen im Singular wird bei femininen Substantiven in der Regel keine Endung hinzugefügt.

  • Ich gehe mit der Katze meiner Freundin spazieren.

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-PUN-1d

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-STI-1c

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-AUSR-1h

Grundregeln zum Ausrufezeichen

Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.

  • Ruhe!
  • Prost!
  • Achtung, ein Auto!
  • Hände hoch!
  • Haltet den Dieb!
  • Aua!
  • Nein!
  • Hurra!

Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.

  • Rufen Sie mich einfach kurz an, sobald Sie damit fertig sind.
§IP-PUN-1b

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-DOP-1e

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-PUN-1e

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-FRA-1c

Grundregeln zum Fragezeichen

Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):

  • Wer kocht heute?
  • Kommst du mit ins Konzert?
  • Ist das ein Papagei?
  • Bist du immer so frech?
  • Warum hast du mich nicht angerufen?
  • Wieviel kostet dieser Kürbis?

Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:

  • Was fällt Ihnen denn ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1c

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-GED-1d

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
Satz 2
Sie wurde 1867 in Polen geboren .

Wie hast du das Wort „Sie" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-16

Groß- und Kleinschreibung von Personalpronomen

Personalpronomen werden im Deutschen normalerweise klein geschrieben. Eine Ausnahme ist das höfliche „Sie“ (und alle dazugehörigen Formen). Dann schreibt man das Pronomen groß.

Großschreibung beim höflichen „Sie“ (2. Person):

  • Ich danke Ihnen für den Besuch.
  • Haben Sie den Brief bekommen?
  • Ich habe Sie und Ihre Tochter gesehen.

In Briefen, E-Mails oder Grußkarten ist es höflich, „Du“, „Dir“, „Dein“ usw. großzuschreiben:

  • Ich hoffe, Du hattest eine schöne Reise.
  • Vielen Dank für Deine Hilfe!
  • Wenn Du Fragen hast, melde Dich gern bei mir.

Aufgepasst:

  • Diese Großschreibung bei „Du“ und „Ihr“ ist erlaubt, aber keine Pflicht.
  • Alle anderen Personalpronomen (ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie) schreibt man klein. (Außer natürlich am Satzanfang).
§GKS-S-1

Großschreibung am Anfang eines Satzes

Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.

Wie hast du das Wort „wurde" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-V-F-30

Endung des Hilfsverbs: Präteritum

Die Hilfsverben haben, sein und werden bilden das Präteritum (Vergangenheit) unregelmäßig – so wie starke Verben.

Sie wechseln den Vokal im Stamm. Und sie haben besondere Endungen ø / „-st“ / „-en“ / „-t“ (wie bei starken Verben)

sein

  • ich/er/sie/er war
  • du warst
  • wir/sie waren
  • ihr wart

haben

  • ich/er/sie/er hatte
  • du hattest
  • wir/sie hatten
  • ihr hattet

werden

  • ich/er/sie/er wurde
  • du wurdest
  • wir/sie wurden
  • ihr wurdet
§GPK-MM-9b

A-Laute geschrieben mit R

In einigen Regionen wird das „r“ nach einem Vokal als „a“ ausgesprochen.

Du hörst „Mutta“, „Duast“, „wanda-n“. Du schreibst aber „Mutter“, „Durst“ und „wandern“.

Tipp:

  • Wenn du ein „a“ nach einem Vokal hörst, steht da ziemlich sicher ein „r“. Beispiele: Wurst („Wuast“), Alphorn („Alphoan“), Wirt („Wiat“).
  • Auch wenn du ein langes „a“ hörst, überlege, ob es z.B. ein „-er“ sein könnte.
§DS-S-V-7

U-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „u“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „u“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Puppe, kaputt, Suppe, Butter, Hummer, Kuss, Gummi, Mutter, putzen, Druck, Buckel

Warum schreibt man „Kuss“ mit zwei „s“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Küsse“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Küs-se). „Kuss“ statt „Kus“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Guss (Verbformen: gießen),
  • Nuss (Plural: Nüsse),
  • Null (Plural: Nullen),
  • Schlusswort (Verbformen: schließen).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Burg (Bur-gen), Bruch (Brü-che), Mund (Mün-der), Gurke (Gur-ke), Fuchs (Füch-se), Busch (Bü-sche)
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Club, Pub, Input
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.

Wie hast du das Wort „1867" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Wie hast du das Wort „in" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GPK-VWB-13

in oder im?

Gesprochen ist die Unterscheidung zwischen „in“ und „im“ manchmal schwierig.

„in“ ist eine Präposition und steht alleine, wenn kein Artikel folgt oder ein anderer Artikel benutzt wird:

  • Ich gehe in die Stadt.
  • Sie sitzt in einer Hütte.

„im“ ist die verschmolzene Form von „in dem“ (Präposition + Artikel):

  • Er ist im Garten.
  • Das steht im Text.

Tipp: Wenn du prüfen willst, ob im passt, versuche es zu in dem umzuwandeln. Wenn das nicht geht, steht wahrscheinlich in und nicht im.

Wie hast du das Wort „Polen" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-17

Großschreibung von Eigennamen

Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.

Beispiele:

  • Vereinigte Staaten, Rotes Meer, Deutsche Bahn, Großer Wagen (Sternzeichen), Pippin der Jüngere

Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.

  • Personen: Anna Müller, Pippin der Jüngere
  • Orte: Rhein, Schweiz, Schwarzwald, Rotes Meer
  • Organisationen: Rotes Kreuz, Deutsche Bahn
  • Marken- oder Produktnamen: Milka, iPhone, Tempo
  • Buch- oder Filme: Der Kleine Prinz, Die Leiden des jungen Werthers, Stirb Langsam

Merke:

  • Bei vielen Eigennamen benutzt man keinen Artikel: Ich fahre nach Deutschland. – Sie kommt aus Afghanistan.
  • Bei einigen braucht man aber den Artikel: Ich fahre in die Schweiz. – Er kommt aus der Türkei.
  • Es gibt Marken oder Produkte mit unüblicher Groß- und Kleinschreibung. Man schreibt sie genau so, wie die Marke sich offiziell schreibt, z.B. iPhone, eBay, adidas, YouTube, reddit, o2. Diese Regel gilt auch am Satzanfang. Man schreibt z.B. iPhones sind teuer. (NICHT: IPhones sind teuer!)

Wie hast du das Wort „geboren" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§DS-S-V-5

O-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „o“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „o“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: offen, Socken, motzen, Motte, Robbe, Koffer, voll

Warum schreibt man „voll“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „voller“ (Bauch) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (vol-ler). „voll“ statt „vol“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • komm (Verbformen: kommen),
  • Stopp (Verbformen: stoppen),
  • toll (dekliniert: tolle Leistung),
  • Zoll (Plural: Zölle).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung:
  • Post (Pos-ten), Ochse (Och-se), Frosch (Frö-sche), Tochter (Toch-ter), Topf (Töp-fe), Ordnung (Ord-nung), Kork (Kor-ken)
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Job, Shop, Pop.
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§DS-D-V-5

O-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit „o“ und nur einem Konsonanten, wie grob.

Wird ein „o“ im Wort lang ausgesprochen, schreibt man:

  • manchmal ein Dehnungs-h („oh“): Mohn, Ohr, Sohle, Bohne, Sohn, roh, hohl, Lohn, Kohle, wohnen, Kohl.
  • meistens einfach nur ein „o“. Und zwar in der Regel dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „o“ folgt: Oma, Ofen, Boden, Mode, Foto, Logo, Ton, Not, rot, Kot, tot, Dom
  • sehr selten einen Doppelvokal: Boot, Moor, Zoo, doof

Aufgepasst:

  • Stimmlose s-Laute müssen nach einem langen Vokal mit „ß“ geschrieben werden: Soße, groß, stoßen, bloß
  • Vor stimmhaftem „s“ wird ebenfalls kein Dehnungs-h geschrieben: Rose, Hose, Moses, Lose
  • Ganz wenige eingedeutschte Wörter werden mit Doppel-o (oo) geschrieben. Bei diesen Wörtern wird das „o“ aber dann nicht lang gesprochen, sondern wie zwei kurze „o“ nacheinander („o-o“): koordinieren, Kooperation
§MK-V-F-87

Endung starker Verben: Präteritum und Partizip II

Starke (unregelmäßige) Verben bilden das Partizip II normalerweise mit:

  • „ge-“ am Anfang
  • „-en“ am Ende
  • oft mit Vokalwechsel im Stamm

Beispiel: rufen → gerufen, finden → gefunden, empfinden → empfunden

Einige starke Verben im Deutschen folgen einem Muster, bei dem im Präsens, Präteritum und Partizip II jedes Mal ein anderer Vokal im Wortstamm steht.

Präsens - Präteritum - Partizip II:

i - a - u

  • finden – fand – gefunden
  • singen – sang – gesungen
  • trinken – trank – getrunken

i - a - o

  • schwimmen – schwamm – geschwommen
  • beginnen – begann – begonnen

e - a - o

  • treffen – traf – getroffen
  • helfen – half – geholfen
  • werfen – warf – geworfen
  • brechen – brach – gebrochen
  • sprechen – sprach – gesprochen
  • stehlen – stahl – gestohlen
  • empfehlen – empfahl – empfohlen
  • nehmen – nahm – genommen

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-PUN-1d

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-STI-1c

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-AUSR-1h

Grundregeln zum Ausrufezeichen

Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.

  • Ruhe!
  • Prost!
  • Achtung, ein Auto!
  • Hände hoch!
  • Haltet den Dieb!
  • Aua!
  • Nein!
  • Hurra!

Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.

  • Rufen Sie mich einfach kurz an, sobald Sie damit fertig sind.
§IP-PUN-1b

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-DOP-1e

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-PUN-1e

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-FRA-1c

Grundregeln zum Fragezeichen

Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):

  • Wer kocht heute?
  • Kommst du mit ins Konzert?
  • Ist das ein Papagei?
  • Bist du immer so frech?
  • Warum hast du mich nicht angerufen?
  • Wieviel kostet dieser Kürbis?

Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:

  • Was fällt Ihnen denn ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1c

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-GED-1d

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
Satz 3
Marie zog nach Frankreich , um dort zu studieren .

Wie hast du das Wort „Marie" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-17

Großschreibung von Eigennamen

Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.

Beispiele:

  • Vereinigte Staaten, Rotes Meer, Deutsche Bahn, Großer Wagen (Sternzeichen), Pippin der Jüngere

Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.

  • Personen: Anna Müller, Pippin der Jüngere
  • Orte: Rhein, Schweiz, Schwarzwald, Rotes Meer
  • Organisationen: Rotes Kreuz, Deutsche Bahn
  • Marken- oder Produktnamen: Milka, iPhone, Tempo
  • Buch- oder Filme: Der Kleine Prinz, Die Leiden des jungen Werthers, Stirb Langsam

Merke:

  • Bei vielen Eigennamen benutzt man keinen Artikel: Ich fahre nach Deutschland. – Sie kommt aus Afghanistan.
  • Bei einigen braucht man aber den Artikel: Ich fahre in die Schweiz. – Er kommt aus der Türkei.
  • Es gibt Marken oder Produkte mit unüblicher Groß- und Kleinschreibung. Man schreibt sie genau so, wie die Marke sich offiziell schreibt, z.B. iPhone, eBay, adidas, YouTube, reddit, o2. Diese Regel gilt auch am Satzanfang. Man schreibt z.B. iPhones sind teuer. (NICHT: IPhones sind teuer!)
§GKS-S-1

Großschreibung am Anfang eines Satzes

Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.

Wie hast du das Wort „zog" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GPK-MM-6

K-Laute mit G geschrieben

Endet ein Wort auf „-g“, hört man oft ein „k“ oder „ch“.

Du hörst „Zuch“, „Sach mal!“, „Tak“ oder „Tach“, aber man schreibt „Zug“, „Sag mal!“ und „Tag“.

Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, stell dir das Wort in einer andern Form vor (z.B. im Plural: „Tage“). So hörst du den richtigen Konsonanten vielleicht besser. Oder sprich das Wort für dich langsam und überdeutlich aus.

§DS-D-V-5

O-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit „o“ und nur einem Konsonanten, wie grob.

Wird ein „o“ im Wort lang ausgesprochen, schreibt man:

  • manchmal ein Dehnungs-h („oh“): Mohn, Ohr, Sohle, Bohne, Sohn, roh, hohl, Lohn, Kohle, wohnen, Kohl.
  • meistens einfach nur ein „o“. Und zwar in der Regel dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „o“ folgt: Oma, Ofen, Boden, Mode, Foto, Logo, Ton, Not, rot, Kot, tot, Dom
  • sehr selten einen Doppelvokal: Boot, Moor, Zoo, doof

Aufgepasst:

  • Stimmlose s-Laute müssen nach einem langen Vokal mit „ß“ geschrieben werden: Soße, groß, stoßen, bloß
  • Vor stimmhaftem „s“ wird ebenfalls kein Dehnungs-h geschrieben: Rose, Hose, Moses, Lose
  • Ganz wenige eingedeutschte Wörter werden mit Doppel-o (oo) geschrieben. Bei diesen Wörtern wird das „o“ aber dann nicht lang gesprochen, sondern wie zwei kurze „o“ nacheinander („o-o“): koordinieren, Kooperation
§MK-V-F-22

Endung starker Verben: Präteritum

Starke Verben (auch: unregelmäßige Verben) bilden das Präteritum (Vergangenheit) auf eine besondere Weise:

  • Sie machen einen Vokalwechsel im Wortstamm: geben → gab, sehen → sah
  • Sie haben keine „-t-“ Silbe wie schwache Verben. (nicht: „ich sprachte“!)
  • Die Endungen sind etwas anders – vor allem in der ich- und er-Form.

Endungen starker Verben:

  • ich und er/sie/es: keine Endung -e wie bei schwachen Verben
  • wir/sie (Plural): -en
  • du: -st
  • ihr: -t

Merke:

  • Vokalwechsel passiert bei allen Personen: geben → gab, nehmen → nahm, sehen → sah, laufen → lief
  • Keine Endung bei ich/er/sie/es: ich sprach (nicht: „ich sprachte“!)
  • wir/sie enden normal auf -en
§MK-V-F-26

Endung starker Verben: Präteritum und Partizip II

Viele starke Verben folgen einem bestimmten Vokalwechsel-Muster, wenn man sie im Präteritum (Vergangenheit) oder im Partizip II (z.B. für das Perfekt) benutzt.

Am verbreitesten im Deutschen ist die Variante, bei der im Präteritum und Partizip II derselbe Stammvokal benutzt wird und sich dieser vom Präsens unterscheidet.

Präsens - Präteritum - Partizip II:

ei - i - i

  • schreiten - schritt - geschritten
  • beißen - biss - gebissen
  • reiten - ritt - geritten
  • streichen - strich - gestrichen

ei - ie - ie

  • bleiben - blieb - geblieben
  • treiben - trieb - getrieben
  • meiden - mied - gemieden
  • schweigen - schwieg - geschwiegen
  • schreien - schrie - geschrieen

ie - o - o

  • gießen - goss - gegossen
  • fließen - floss - geflossen
  • riechen - roch - gerochen
  • biegen - bog - gebogen

e - o - o

  • heben - hob - gehoben
  • bewegen - bewog - bewogen
  • weben - wob - gewoben
  • fechten - focht - gefochten
  • quellen - quoll - gequollen

sonstige

  • lügen - log - gelogen
  • betrügen - betrog - betrogen
  • saufen - soff - gesoffen

Wie hast du das Wort „nach" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Wie hast du das Wort „Frankreich" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-17

Großschreibung von Eigennamen

Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.

Beispiele:

  • Vereinigte Staaten, Rotes Meer, Deutsche Bahn, Großer Wagen (Sternzeichen), Pippin der Jüngere

Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.

  • Personen: Anna Müller, Pippin der Jüngere
  • Orte: Rhein, Schweiz, Schwarzwald, Rotes Meer
  • Organisationen: Rotes Kreuz, Deutsche Bahn
  • Marken- oder Produktnamen: Milka, iPhone, Tempo
  • Buch- oder Filme: Der Kleine Prinz, Die Leiden des jungen Werthers, Stirb Langsam

Merke:

  • Bei vielen Eigennamen benutzt man keinen Artikel: Ich fahre nach Deutschland. – Sie kommt aus Afghanistan.
  • Bei einigen braucht man aber den Artikel: Ich fahre in die Schweiz. – Er kommt aus der Türkei.
  • Es gibt Marken oder Produkte mit unüblicher Groß- und Kleinschreibung. Man schreibt sie genau so, wie die Marke sich offiziell schreibt, z.B. iPhone, eBay, adidas, YouTube, reddit, o2. Diese Regel gilt auch am Satzanfang. Man schreibt z.B. iPhones sind teuer. (NICHT: IPhones sind teuer!)

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-KOM-1a

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-STI-1a

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-KOM-1

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-DOP-1a

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-KOM-1b

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-GED-1a

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
§IP-KOM-1i

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-AUSL-1a

Auslassungspunkte im Deutschen

Mit drei Punkten kennzeichnet man einen Teil im Wort oder Satz, der ausgelassen wird.

Stehen die drei Punkte für ein ganzes Wort oder mehrere Wörter, dann schreibt man vor und nach dem Auslassungspunkten einen Leerzeichen.

  • Ich wollte etwas sagen … habe es aber vergessen

Stehen die drei Punkte am Ende eines Satzes, dann folgen nach den drei Punkten keine weiteren Satzzeichen.

  • Ich denke darüber nach …

Auslassungspunkte können auch innerhalb eines Wortes benutzt werden. Z.B. in Dialogen, um zu kennzeichnen, dass der Sprecher das Wort nicht ganz ausspricht oder die andere Person ihm ins Wort fällt. Auch zu Zensurzwecken können Auslassungspunkte im Wort verwendet werden. Wenn einzelne Buchstaben in einem Wort ersetzt werden, dann setzt man keine zusätzlichen Leerzeichen vor oder nach den drei Punkten.

  • Wir sitzen total in der Sch…e! (Zensur)
  • Das Wort beginnt glaub mit „Para…“ (den Rest des Wortes hat der Sprecher vergessen)
  • „Wir könnten heute fürs Abendessen viellei…“ – „…vielleicht Pizza bestellen? Gute Idee!“ (die zweite Person führt den Gedanken zu Ende und unterbricht die erste Person)
§IP-KOM-1g

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)

Wie hast du das Wort „um" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Wie hast du das Wort „dort" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GPK-MM-9b

A-Laute geschrieben mit R

In einigen Regionen wird das „r“ nach einem Vokal als „a“ ausgesprochen.

Du hörst „Mutta“, „Duast“, „wanda-n“. Du schreibst aber „Mutter“, „Durst“ und „wandern“.

Tipp:

  • Wenn du ein „a“ nach einem Vokal hörst, steht da ziemlich sicher ein „r“. Beispiele: Wurst („Wuast“), Alphorn („Alphoan“), Wirt („Wiat“).
  • Auch wenn du ein langes „a“ hörst, überlege, ob es z.B. ein „-er“ sein könnte.
§DS-S-V-5

O-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „o“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „o“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: offen, Socken, motzen, Motte, Robbe, Koffer, voll

Warum schreibt man „voll“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „voller“ (Bauch) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (vol-ler). „voll“ statt „vol“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • komm (Verbformen: kommen),
  • Stopp (Verbformen: stoppen),
  • toll (dekliniert: tolle Leistung),
  • Zoll (Plural: Zölle).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung:
  • Post (Pos-ten), Ochse (Och-se), Frosch (Frö-sche), Tochter (Toch-ter), Topf (Töp-fe), Ordnung (Ord-nung), Kork (Kor-ken)
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Job, Shop, Pop.
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.

Wie hast du das Wort „zu" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Wie hast du das Wort „studieren" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-V-F-91

Infinitiv mit „zu“

Der Infinitiv ist die Grundform eines Verbs. Er zeigt nur die Handlung – nicht Person, Zeit oder Zahl. In den meisten Fällen steht vor dem Infinitiv das Wort „zu“. Dabei unterscheidet man:

  • normale Verben „zu“ steht vor dem Infinitiv: zu lernen, zu gehen, zu besuchen
  • trennbare Verben: „zu“ steht in der Mitte des Verbs: abzugeben, anzunehmen, zuzuwenden
  • untrennbare Verben: „zu“ bleibt davor: zu beenden, zu entfernen, zu verbrennen

Wohin mit dem „zu“?

Wenn zwei Verben zusammenstehen, gehört „zu“ zum Infinitiv. Beispiele:

  • Ich habe vor, heute einkaufen zu gehen.
  • Sie versuchte abzunehmen.

Manche Verben kann man zusammen oder getrennt schreiben.

  • Ohne sie kennenzulernen, ist er zurückgekehrt.
  • Ohne sie kennen zu lernen, ist er zurückgekehrt.

Wann braucht es das „zu“?

  • Mit Konjunktionen wie „um … zu“: Ich bin nach Bern gefahren, um das Zentrum Paul Klee zu besuchen.
  • Nach hinweisenden Ausdrücken wie dafür, darauf, es: Sie entschlossen sich (dafür), per Ende Jahr umzuziehen. Ich finde es nicht gut, dich im Stich zu lassen.
  • Nach Substantiven wie Idee, Sinn, Zeit usw.: Es macht keinen Sinn, das Auto vor dem Regen zu waschen.

Aufgepasst: Bei Modalverben braucht es kein „zu“: Ich muss lernen. Sie kann schwimmen.

§GPK-MM-11

sch-Laute

Am Wortanfang schreibt man „sp-“ und „sp-“, auch wenn man „schp“ oder „scht“ spricht.

Am Anfang eines Wortes schreibt man einen „sch“-Laut in Kombination mit „p“ oder „t“ mit „sp-“ und „st-“. Man hört „Schtadt“ oder „Schpiel“, schreibt aber Stadt und Spiel.

  • Sprachkurs, Spiel, Spiegel, Stau, Straße, Strom, Stadt

Wenn der Laut „sch“ in der Mitte oder am Ende einer Silbe oder eines Wortes steht, dann schreibt man ganz normal „sch“. Auch wenn „sch“- vor einem Vokal steht, schreibt man „sch“-Laute mit „sch“:

  • Marsch, gemischt, Schlüssel, schmal, schön, Schüssel, herrschen, kuscheln
§MK-V-S-5

Verb mit Endung „-ieren“, „-isieren“ oder „-ifizieren“

Verben mit den Endungen „-ieren“, „-isieren“ und „-ifizieren“ kommen oft aus anderen Sprachen (z.B. Französisch, Latein, Italienisch). Man nennt sie auch Fremdwortverben.

Verben auf „-ieren“:

  • Sie wurden oft aus dem Französischen oder dem Latein übernommen: pausieren, sortieren, probieren, informieren, sanieren, dominieren, studieren, lamentieren
  • Auch deutsche Wörter wurden so gebildet: buchstabieren, hausieren.
  • Achtung: Bei manchen Wörtern gibt es zwei Formen: filtern – filtrieren mit subtilen Unterschieden.

Verben auf „-isieren“

  • Sie kommen meist von Adjektiven oder Substantiven und machen daraus Tätigkeiten oder Zustände: privatisieren, idealisieren, realisieren, kritisieren, politisieren, standardisieren, materialisieren, tabuisieren, amerikanisieren, realisieren

Verben auf „-ifizieren“:

  • Sie sind selten und kommen fast nur aus dem Latein. Sie bedeuten oft: etwas als etwas ausweisen oder machen. Beispiele sind: verifizieren (etwas für wahr erklären), falsifizieren (beweisen, dass etwas falsch ist), diversifizieren (vielfältiger machen), identifizieren (Identität feststellen) oder authentifizieren (Echtheit bestätigen).

Merke: Alle diese Verben haben im Perfekt nie ein „ge-“.

  • Er hat es realisiert. (nicht: „gerealisiert“!)
  • Sie hat es ausprobiert. (nicht: „ausgeprobiert“!)

Im Deutschen gibt es nur ein paar typische Endungen für Verben. Die wichtigsten sind:

  • -en (meistens bei normalen Verben)
  • -eln (z.B. lächeln, sammeln)
  • -ern (z.B. erinnern, ändern)
  • -igen (z.B. erledigen, besänftigen)
  • -ieren / -isieren / -ifizieren (meist aus Fremdsprachen: studieren, organisieren, identifizieren)
§DS-D-DV-3

I-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit „ie“ wie Spiegel, Dieb, schwierig, Ziel.

Wird ein „i“ lang ausgesprochen, schreibt man:

  • meistens „ie“: Liebe, Biene, sieben, Dieb, gierig, Spiel, Ziel, Wiese
  • selten ein Dehnungs-h („ieh“): Vieh, ziehen, entfliehen
  • ganz selten nur ein einzelnes „i“. Diese Wörter merkst du dir am besten einfach: Igel, Biber, Tiger, Bibel, Termin, Maschine, Kino, Pisa, Boutique, Automobil, Turbine, Kabine, Ruine, die Adjektivendung „-iv“ (z.B. definitiv), Adjektive aus Fremdsprachen wie akribisch (extrem sorgfältig).

Aufgepasst: „ih“, also ein „i“ mit Dehnungs-h, gibt es nur in Personalpronomen (ihr, ihm, ihnen, usw.).

§DS-D-DV-3

I-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit „ie“ wie Spiegel, Dieb, schwierig, Ziel.

Wird ein „i“ lang ausgesprochen, schreibt man:

  • meistens „ie“: Liebe, Biene, sieben, Dieb, gierig, Spiel, Ziel, Wiese
  • selten ein Dehnungs-h („ieh“): Vieh, ziehen, entfliehen
  • ganz selten nur ein einzelnes „i“. Diese Wörter merkst du dir am besten einfach: Igel, Biber, Tiger, Bibel, Termin, Maschine, Kino, Pisa, Boutique, Automobil, Turbine, Kabine, Ruine, die Adjektivendung „-iv“ (z.B. definitiv), Adjektive aus Fremdsprachen wie akribisch (extrem sorgfältig).

Aufgepasst: „ih“, also ein „i“ mit Dehnungs-h, gibt es nur in Personalpronomen (ihr, ihm, ihnen, usw.).

§MK-V-F-91

Infinitiv mit „zu“

Der Infinitiv ist die Grundform eines Verbs. Er zeigt nur die Handlung – nicht Person, Zeit oder Zahl. In den meisten Fällen steht vor dem Infinitiv das Wort „zu“. Dabei unterscheidet man:

  • normale Verben „zu“ steht vor dem Infinitiv: zu lernen, zu gehen, zu besuchen
  • trennbare Verben: „zu“ steht in der Mitte des Verbs: abzugeben, anzunehmen, zuzuwenden
  • untrennbare Verben: „zu“ bleibt davor: zu beenden, zu entfernen, zu verbrennen

Wohin mit dem „zu“?

Wenn zwei Verben zusammenstehen, gehört „zu“ zum Infinitiv. Beispiele:

  • Ich habe vor, heute einkaufen zu gehen.
  • Sie versuchte abzunehmen.

Manche Verben kann man zusammen oder getrennt schreiben.

  • Ohne sie kennenzulernen, ist er zurückgekehrt.
  • Ohne sie kennen zu lernen, ist er zurückgekehrt.

Wann braucht es das „zu“?

  • Mit Konjunktionen wie „um … zu“: Ich bin nach Bern gefahren, um das Zentrum Paul Klee zu besuchen.
  • Nach hinweisenden Ausdrücken wie dafür, darauf, es: Sie entschlossen sich (dafür), per Ende Jahr umzuziehen. Ich finde es nicht gut, dich im Stich zu lassen.
  • Nach Substantiven wie Idee, Sinn, Zeit usw.: Es macht keinen Sinn, das Auto vor dem Regen zu waschen.

Aufgepasst: Bei Modalverben braucht es kein „zu“: Ich muss lernen. Sie kann schwimmen.

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-PUN-1d

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-STI-1c

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-AUSR-1h

Grundregeln zum Ausrufezeichen

Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.

  • Ruhe!
  • Prost!
  • Achtung, ein Auto!
  • Hände hoch!
  • Haltet den Dieb!
  • Aua!
  • Nein!
  • Hurra!

Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.

  • Rufen Sie mich einfach kurz an, sobald Sie damit fertig sind.
§IP-PUN-1b

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-DOP-1e

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-PUN-1e

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-FRA-1c

Grundregeln zum Fragezeichen

Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):

  • Wer kocht heute?
  • Kommst du mit ins Konzert?
  • Ist das ein Papagei?
  • Bist du immer so frech?
  • Warum hast du mich nicht angerufen?
  • Wieviel kostet dieser Kürbis?

Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:

  • Was fällt Ihnen denn ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1c

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-GED-1d

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
Satz 4
Sie erforschte die Radioaktivität und entdeckte zwei neue Elemente : Polonium und Radium .

Wie hast du das Wort „Sie" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-16

Groß- und Kleinschreibung von Personalpronomen

Personalpronomen werden im Deutschen normalerweise klein geschrieben. Eine Ausnahme ist das höfliche „Sie“ (und alle dazugehörigen Formen). Dann schreibt man das Pronomen groß.

Großschreibung beim höflichen „Sie“ (2. Person):

  • Ich danke Ihnen für den Besuch.
  • Haben Sie den Brief bekommen?
  • Ich habe Sie und Ihre Tochter gesehen.

In Briefen, E-Mails oder Grußkarten ist es höflich, „Du“, „Dir“, „Dein“ usw. großzuschreiben:

  • Ich hoffe, Du hattest eine schöne Reise.
  • Vielen Dank für Deine Hilfe!
  • Wenn Du Fragen hast, melde Dich gern bei mir.

Aufgepasst:

  • Diese Großschreibung bei „Du“ und „Ihr“ ist erlaubt, aber keine Pflicht.
  • Alle anderen Personalpronomen (ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie) schreibt man klein. (Außer natürlich am Satzanfang).
§GKS-S-1

Großschreibung am Anfang eines Satzes

Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.

Wie hast du das Wort „erforschte" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-V-P-5

Verb mit Vorsilbe „er-“

Die Vorsilbe „er-“ bildet meist transitive Verben. Sie wird oft an Adjektive, Substantive oder andere Verben angehängt.

Erfolgreiches Erreichen eines Ziels / Abschluss einer Handlung:

  • erlernen: etwas erfolgreich lernen
  • erblicken: plötzlich sehen, wahrnehmen
  • erhoffen: etwas erwarten oder sich wünschen
  • erraten: durch Raten richtig herausfinden
  • erreichen: ein Ziel schaffen

Durch Handlung erlangen, erzwingen:

  • erbeuten: Beute machen
  • erjagen: durch Jagd erlangen
  • erbetteln: durch Bitten bekommen
  • erpressen: etwas durch Druck erzwingen
  • erwerben: etwas kaufen

Ein Zustand tritt ein / Veränderung beginnt:

  • erblassen: blass werden
  • erwärmen: warm werden
  • erstarren: starr/unbeweglich werden
  • erröten: rot (im Gesicht) werden
  • erkranken: krank werden

Zerstörung, Auslöschung (meist mit tödlichem Ergebnis):

  • erschießen: durch Schuss töten
  • ertränken: durch Wasser töten
  • ersticken: durch Luftmangel töten
  • erwürgen: durch Würgen töten

Intensives Tun, vollständig:

  • erleben: aktiv miterleben
  • errichten: etwas aufbauen

Vorsilben (be-, ent-, ver-, er-, über- usw.) sind immer fest mit dem Verb verbunden. Das Partizip II wird ohne Vorsilbe „ge-“ gebildet. Bsp:

  • Er entdeckt den Fehler.
  • Er hat den Fehler entdeckt.

Verbpartikel (ab-, auf-, über-, mit-, zurück- usw.) werden aber beim Konjugieren vom Verb getrennt. Im Infinitiv mit „zu“ oder im Partizip II steht „-zu-“ bzw. „-ge-“ zwischen Partikel und Verbstamm. Bsp.:

  • Ich komme zurück.
  • Er ist zurückgekommen.
  • Ich bitte dich, zurückzukommen.

Merke:

Verben mit Vorsilben sind untrennbar. Sie sind meist transitiv und haben eine übertragene oder abstrakte Bedeutung.

  • übersetzen (einen Text von einer Sprache in eine andere übersetzen): ich übersetze, ich habe übersetzt, zu übersetzen.

Verbpartikel werden vom Verb abgetrennt. Und die Bedeutung ist meist etwas Konkretes, z.B.

  • übersetzen (ein Boot über den Fluss bewegen): ich setze über, ich habe übergesetzt, überzusetzen (über ist Verbpartikel)
§DS-S-V-5

O-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „o“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „o“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: offen, Socken, motzen, Motte, Robbe, Koffer, voll

Warum schreibt man „voll“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „voller“ (Bauch) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (vol-ler). „voll“ statt „vol“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • komm (Verbformen: kommen),
  • Stopp (Verbformen: stoppen),
  • toll (dekliniert: tolle Leistung),
  • Zoll (Plural: Zölle).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung:
  • Post (Pos-ten), Ochse (Och-se), Frosch (Frö-sche), Tochter (Toch-ter), Topf (Töp-fe), Ordnung (Ord-nung), Kork (Kor-ken)
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Job, Shop, Pop.
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§MK-V-F-20

Endung schwacher Verben: Präteritum

Das Präteritum ist eine Zeitform der Vergangenheit. Man braucht sie z.B. in Geschichten oder Berichten.

Schwache Verben (regelmäßige Verben) folgen dabei einem festen Muster:

  • Stamm + „-t“ + Endung
  • Kein Vokalwechsel – der Wortstamm bleibt immer gleich.

Endungen schwacher Verben im Präteritum:

  • ich lieb-te
  • du lieb-test
  • er/sie/es lieb-te
  • wir lieb-ten
  • ihr lieb-tet
  • sie lieb-ten

Merke:

  • Die 1. und 3. Person Plural (wir/sie) sind immer gleich: wir liebten, sie liebten.
  • Im Präteritum ändert sich der Stammvokal nicht. Das ist anders als bei starken Verben (sprechen → sprach).
  • Das Partizip II (Perfekt) endet bei schwachen Verben auf „-t“ oder „-et“: geliebt, geredet, studiert.

Wie hast du das Wort „die" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-ART-F-5

Endung für Singular Femininum: d(ie), dies(e), jed(e), jen(e)

Für die starken Artikelwörter „d(ie)“, „dies(e)“, „jed(e)“, „jen(e)“ im Femininum Singular gelten folgende Endungen:

  • Nominativ: „-e“: diese Blume
  • Akkusativ: „-e“: diese Blume
  • Dativ: „-er“: dieser Blume
  • Genitiv: „-er“: dieser Blume

Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.

Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.

Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.

  • der, dieser, jeder, jener, usw
  • ein, kein, mein, dein, usw.

Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.

  • der Mann (Nominativ), das Kind (Nominativ), das Kind (Akkusativ)
  • ein Mann (Nominativ), ein Kind (Nominativ), ein Kind (Akkusativ)

Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.

  • der-Klasse → schwache Deklination: der große Kater, die schwarze Katze
  • ein-Klasse → starke Deklination: ein schwarzer Kater, eine schwarze Katze

Wie hast du das Wort „Radioaktivität" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§GZS-N-1

Getrennt- oder Zusammenschreibung: Komposita

Ein Kompositum ist ein Wort, das aus zwei oder mehr Wörtern (Substantive, Adjektive, Verben) besteht. Diese Wortkombinationen werden zusammengeschrieben.

Oft steht zwischen den Wortteilen ein Fugenelement. Das hilft beim Aussprechen und Verstehen.

Hier sind die wichtigsten Fugenelemente mit Beispielen:

  • ø (kein Fugenelement): Kaffeetasse
  • -n: Blumenvase
  • -s: Lebensabschnitt
  • -ns: Glaubensfrage
  • -e: Pferdewagen, Bademantel
  • -er: Kinderwagen
  • -en: Studentenausweis
  • -es: Siegesfeier
  • -ens: Herzensbrecher
  • Umlaut (ä, ö, ü): Bücherregal (Buch → Bücher)

Manchmal sieht das Fugenelement wie ein Genitiv oder Plural aus:

  • Herzensfreund oder Gänsebrust
  • Aufgepasst: Das ist aber nicht immer so: Schwanensee (nicht „Schwanssee“), Verteidigungsfall, Sicherheitsglas

Manchmal wird ein „e“ weggelassen:

  • Wollpulli (nicht „Wollepulli“)
  • Sprachschule (nicht „Spracheschule“ oder „Sprachenschule“)

Auch gibt es Wörter mit unterschiedlichen Formen / Fugenelementen:

  • Kindeswillen / Kinderwagen
  • Buchhandlung / Bücherregal
  • Essensrest / Esszimmer
  • Hilfsorganisation / Hilfeleistung

Wenn ein Verb mit einem Nomen verbunden wird, fällt oft das „-en“ oder „-n“ am Ende des Verbs weg:

  • Sprechstunde (sprechen)
  • Segelboot (segeln)
  • Fahrschule (fahren)
  • Essstäbchen (essen)

Nach bestimmten Buchstaben (z.B. b, d, g) benutzt man ein Fugenelement wie „-e-“:

  • Bindemittel (von binden)
  • Klebeband (von kleben, in der Schweiz existiert auch die Form „Klebband“)
§GZS-N-1

Getrennt- oder Zusammenschreibung: Komposita

Ein Kompositum ist ein Wort, das aus zwei oder mehr Wörtern (Substantive, Adjektive, Verben) besteht. Diese Wortkombinationen werden zusammengeschrieben.

Oft steht zwischen den Wortteilen ein Fugenelement. Das hilft beim Aussprechen und Verstehen.

Hier sind die wichtigsten Fugenelemente mit Beispielen:

  • ø (kein Fugenelement): Kaffeetasse
  • -n: Blumenvase
  • -s: Lebensabschnitt
  • -ns: Glaubensfrage
  • -e: Pferdewagen, Bademantel
  • -er: Kinderwagen
  • -en: Studentenausweis
  • -es: Siegesfeier
  • -ens: Herzensbrecher
  • Umlaut (ä, ö, ü): Bücherregal (Buch → Bücher)

Manchmal sieht das Fugenelement wie ein Genitiv oder Plural aus:

  • Herzensfreund oder Gänsebrust
  • Aufgepasst: Das ist aber nicht immer so: Schwanensee (nicht „Schwanssee“), Verteidigungsfall, Sicherheitsglas

Manchmal wird ein „e“ weggelassen:

  • Wollpulli (nicht „Wollepulli“)
  • Sprachschule (nicht „Spracheschule“ oder „Sprachenschule“)

Auch gibt es Wörter mit unterschiedlichen Formen / Fugenelementen:

  • Kindeswillen / Kinderwagen
  • Buchhandlung / Bücherregal
  • Essensrest / Esszimmer
  • Hilfsorganisation / Hilfeleistung

Wenn ein Verb mit einem Nomen verbunden wird, fällt oft das „-en“ oder „-n“ am Ende des Verbs weg:

  • Sprechstunde (sprechen)
  • Segelboot (segeln)
  • Fahrschule (fahren)
  • Essstäbchen (essen)

Nach bestimmten Buchstaben (z.B. b, d, g) benutzt man ein Fugenelement wie „-e-“:

  • Bindemittel (von binden)
  • Klebeband (von kleben, in der Schweiz existiert auch die Form „Klebband“)
§GPK-MM-13

V-Laute mit V oder W?

Die meisten Wörter mit einem weichen „v“-Laut (gesprochen wie „w“) schreibt man mit „w“.

Einige Fremdwörter oder eingedeutschte Wörter werden mit „v“ geschrieben, obwohl der Laut wie ein „w“ klingt. Diese Wörter kommen meist aus dem Lateinischen, Französischen oder Englischen.

  • Veranda, Venus, Vase, vegan, Vegetarier, Vitamin, Volleyball, Video, Volumen, Ventilator, Vision, Violine, Vulkan, Vokabel, Vibration
  • Klavier, Revier, Niveau, Zivilisation, Universum, souverän, Lavendel, nervös
§DS-S-V-4

I-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „i“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „i“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: still, mickrig, sitzen, Stimme, Mitte, tippen, Lippe, Kissen, Rippe, Pickel.

Warum schreibt man „still“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „stille“ Nacht braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (stil-le). „still“ statt „stil“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Stimmband (Verbformen: stimmen),
  • Gewinn (Verbformen: gewinnen),
  • Beginn (Verbformen: beginnen),
  • schlimm (Komparativ: schlimmer).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Tisch (Ti-sche), Strich (Stri-che), Bild (Bil-der), Birke (Bir-ke)
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Hit, Trip, Bit, Slip, Quiz, chic, Clip, hip, Kid.
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§GPK-MM-3

e mit ä geschrieben

Der Buchstabe „ä“ klingt gesprochen oft wie ein „e“: aufwändig.

Der Buchstabe „ä“ zeigt an, dass ein Wort zu einer Wortfamilie mit „a“ gehört. Beispiele:

  • Gebäude (von bauen)
  • Väter (Plural von Vater)
  • Gräber (Plural von Grab)
  • männlich (von Mann)
§DS-D-V-2

Ä-Dehnung

Dieses Wort schreibt man nur mit „ä“ – ohne Dehnungs-h, wie Jäger, Gläser, schälen.

Wenn ein „ä“ oder „e“ lang ausgesprochen wird, schreibt man:

  • meistens einfach nur ein „ä“. Und zwar meist dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „ä“ folgt: Bär, spät, tätig
  • selten ein Dehnungs-h („äh“) : ähnlich, wählen, zählen. Oft ist der Wortstamm dann schon mit „ah“ geschrieben: zählen (Zahl), wählen (Wahl).
  • nie einen Doppelvokal („ää“) . Ausnahme sind wenige lautmalerische Ausrufe wie „Bäääh!“ (um Ekel auszudrücken).

Aufgepasst:

  • Vor stimmhaftem „s“ wird ebenfalls kein Dehnungs-h geschrieben: Käse, Gläser, Bläser.
  • Stimmlose s-Laute müssen nach einem langen Vokal mit „ß“ geschrieben werden: regelmäßig, Späße.
  • Häufige Fehler:
  • - „nähmlich“ (falsch!). Korrekt: nämlich
  • - analog: hämisch, dämlich, wäre (von sein),
§MK-N-F-8

Endung des Substantivs: Singular (Femininum)

Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:

  • Sammelnamen wie Obst, Gemüse, Gebirge
  • Stoffnamen wie Milch, Kaffee, Zucker (außer bei Sortenangaben, z.B. drei Kaffees = drei Tassen / Sorten Kaffee)
  • Eigennamen wie Berlin, Deutschland, Angela Merkel

Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:

  • Obst - Obstsorten
  • Gemüse - Gemüsesorten
  • Gebirge - Gebirgszüge

Für alle vier Kasusformen im Singular wird bei femininen Substantiven in der Regel keine Endung hinzugefügt.

  • Ich gehe mit der Katze meiner Freundin spazieren.

Wie hast du das Wort „und" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Wie hast du das Wort „entdeckte" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-V-P-4

Verb mit Vorsilbe „ent-“

Die Vorsilbe „ent-“ wandelt Verben, Substantive oder Adjektive in ein transitives Verb um (meist mit Akkusativobjekt).

Bedeutung: wegnehmen, entfernen, befreien von etwas

  • entleeren: etwas leer machen
  • entnehmen: etwas herausnehmen
  • entkernen: Kerne entfernen
  • entgleisen: Gleis verlassen
  • entdecken: Decke entfernen - etwas sichtbar machen oder finden

Bedeutung: etwas beginnt plötzlich, bricht los:

  • entbrennen: ein Feuer oder Streit beginnt
  • entzünden: etwas beginnt zu brennen
  • entflammen: Feuer fangen

Vorsilben (be-, ent-, ver-, er-, über- usw.) sind immer fest mit dem Verb verbunden. Das Partizip II wird ohne Vorsilbe „ge-“ gebildet. Bsp:

  • Er entdeckt den Fehler.
  • Er hat den Fehler entdeckt.

Verbpartikel (ab-, auf-, über-, mit-, zurück- usw.) werden aber beim Konjugieren vom Verb getrennt. Im Infinitiv mit „zu“ oder im Partizip II steht „-zu-“ bzw. „-ge-“ zwischen Partikel und Verbstamm. Bsp.:

  • Ich komme zurück.
  • Er ist zurückgekommen.
  • Ich bitte dich, zurückzukommen.

Merke:

Verben mit Vorsilben sind untrennbar. Sie sind meist transitiv und haben eine übertragene oder abstrakte Bedeutung.

  • übersetzen (einen Text von einer Sprache in eine andere übersetzen): ich übersetze, ich habe übersetzt, zu übersetzen.

Verbpartikel werden vom Verb abgetrennt. Und die Bedeutung ist meist etwas Konkretes, z.B.

  • übersetzen (ein Boot über den Fluss bewegen): ich setze über, ich habe übergesetzt, überzusetzen (über ist Verbpartikel)
§DS-S-V-3

E-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.

Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Bett (dekliniert: Betten),
  • Messgerät (Verbform: messen),
  • fett (dekliniert: fettige Mahlzeit),

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Werk (Wer-ke), wechseln (wech-seln), gestern(ges-stern), Merkblatt (Merk-blatt), Blech (Ble-che).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chef, Pen, Set
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§MK-V-F-20

Endung schwacher Verben: Präteritum

Das Präteritum ist eine Zeitform der Vergangenheit. Man braucht sie z.B. in Geschichten oder Berichten.

Schwache Verben (regelmäßige Verben) folgen dabei einem festen Muster:

  • Stamm + „-t“ + Endung
  • Kein Vokalwechsel – der Wortstamm bleibt immer gleich.

Endungen schwacher Verben im Präteritum:

  • ich lieb-te
  • du lieb-test
  • er/sie/es lieb-te
  • wir lieb-ten
  • ihr lieb-tet
  • sie lieb-ten

Merke:

  • Die 1. und 3. Person Plural (wir/sie) sind immer gleich: wir liebten, sie liebten.
  • Im Präteritum ändert sich der Stammvokal nicht. Das ist anders als bei starken Verben (sprechen → sprach).
  • Das Partizip II (Perfekt) endet bei schwachen Verben auf „-t“ oder „-et“: geliebt, geredet, studiert.

Wie hast du das Wort „zwei" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Wie hast du das Wort „neue" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GPK-MM-2

OI-Laute

„oi“-Laute werden im Deutschen mit „eu“ oder „äu“ geschrieben. Die Schreibweise „oi“ ist selten.

Man und spricht „oi“, aber schreibt „eu“: Europa, Teufel, Beutel.

Auch Wörter, die mit „äu“ geschrieben werden, liest man „oi“: Träume, läuft, bräunlich.

Wörter, die mit „oi“ geschrieben werden, sind sehr selten. Außer dem norddeutschen Gruß „Moin!“ stammen die meisten dieser Wörter aus dem Griechischen („-oid“ bedeutet: ähnlich wie, -artig): paranoid (wahnähnlich), humanoid (menschenähnlich), Asteroid (sternähnlich)

Merke:

  • Hörst du ein „oi“, überlege dir, woher das Wort stammen könnte. „äu“ schreibt man meistens dann, wenn das Wort von einem andern Wort mit „au“ im Stamm abgeleitet ist: Träume (Traum), läuft (laufen), bräunlich (braun), Käufer (kaufen), täuschend (Tausch)
§MK-ADJ-F-2

Endung des Adjektivs: Starke Deklination (Plural)

Wenn im Plural kein Artikelwort vor dem Adjektiv steht, verwendet das Adjektiv die starke Deklination.

Prinzip: Das Adjektiv übernimmt die Endungen, die normalerweise der bestimmte Artikel trägt – also die vollen Kasus- und Numerus-Endungen.

  • di·e guten Tische → gut·e Tische (Nominativ)
  • Ich sehe di·e neuen Filme → Ich sehe neu·e Filme (Akkusativ)
  • aufgrund d·er neuen Erkenntnisse → aufgrund neu·er Erkenntnisse (Genitiv)
  • unter d·en schlechten Bedingungen → unter schlecht·en Bedingungen (Dativ)

Endungen im Plural (starke Deklination):

  • Nominativ: Gut·e Tische stehen bereit.
  • Akkusativ: Ich sehe gut·e Tische.
  • Genitiv: Der Preis gut·er Tische ist hoch.
  • Dativ: Mit gut·en Tischen arbeitet es sich besser.

Merke: Im Dativ Plural tragen sowohl das Adjektiv als auch das Substantiv ein „-n“.

Wie hast du das Wort „Elemente" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§DS-S-V-3

E-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.

Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Bett (dekliniert: Betten),
  • Messgerät (Verbform: messen),
  • fett (dekliniert: fettige Mahlzeit),

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Werk (Wer-ke), wechseln (wech-seln), gestern(ges-stern), Merkblatt (Merk-blatt), Blech (Ble-che).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chef, Pen, Set
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§DS-S-V-3

E-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.

Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Bett (dekliniert: Betten),
  • Messgerät (Verbform: messen),
  • fett (dekliniert: fettige Mahlzeit),

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Werk (Wer-ke), wechseln (wech-seln), gestern(ges-stern), Merkblatt (Merk-blatt), Blech (Ble-che).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chef, Pen, Set
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§DS-S-V-3

E-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.

Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Bett (dekliniert: Betten),
  • Messgerät (Verbform: messen),
  • fett (dekliniert: fettige Mahlzeit),

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Werk (Wer-ke), wechseln (wech-seln), gestern(ges-stern), Merkblatt (Merk-blatt), Blech (Ble-che).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chef, Pen, Set
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§MK-N-F-3

Endung des Substantivs: Pluralform (Neutrum)

Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl).

Es gibt einige Wörter, die ausschließlich im Plural stehen: Leute, Eltern, Ferien. Dazu zählen einige Eigennamen (die Vereinigten Staaten, die Niederlande, die Bundesbahnen) und einzelne abstrakte Begriffe (Kosten, Finanzen, Einnahmen).

Die Pluralform eines Wortes ist häufig vom Genus (Geschlecht) und den Lauten des Wortes abhängig.

Neutra haben drei große Pluraltypen: „-e“, „-er“, „-(e)n“

  • Der Plural auf „-e“ ist die häufigste Form. Bei Wörtern mit den Vokalen a, o, u kommt im Plural manchmal ein Umlaut hinzu.
  • - Bein - Beine, Jahr - Jahre, Bach - Bäche
  • Plural auf „(e)r“. Diese Gruppe bildet für Vokale a, o, u meist einen Umlaut.
  • - Kind - Kinder, Buch - Bücher, Haus - Häuser
  • Plural auf „-(e)n“
  • - Ende - Enden, Bett - Betten, Auge - Augen, Ohr - Ohren

Sonderfälle:

  • Gleichbleibende Formen (häufig auf „-chen“, „-er“, „-el“, „-en“), wie Mädchen - Mädchen, Schnitzel - Schnitzel
  • Plural auf „-s“ bei Fremdwörtern, Abkürzungen und Vokal am Wortende: Echo - Echos, Ufo - Ufos

Aufgepasst: Im Dativ wird im Plural ein „n“ angehängt, wenn nicht schon eins vorhanden ist.

  • Ich gehe mit meinen Kindern spazieren. (Plural Kinder, n kommt dazu)
  • Ich traue meinen Augen nicht. (Plural Augen, keine Änderung)

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-DOP-1b

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-STI-1b

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-DOP-1

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-DOP-1a

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-KOM-1b

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-DOP-1e

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-PUN-1e

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-DOP-1g

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-GED-1b

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
§IP-AUSL-1c

Auslassungspunkte im Deutschen

Mit drei Punkten kennzeichnet man einen Teil im Wort oder Satz, der ausgelassen wird.

Stehen die drei Punkte für ein ganzes Wort oder mehrere Wörter, dann schreibt man vor und nach dem Auslassungspunkten einen Leerzeichen.

  • Ich wollte etwas sagen … habe es aber vergessen

Stehen die drei Punkte am Ende eines Satzes, dann folgen nach den drei Punkten keine weiteren Satzzeichen.

  • Ich denke darüber nach …

Auslassungspunkte können auch innerhalb eines Wortes benutzt werden. Z.B. in Dialogen, um zu kennzeichnen, dass der Sprecher das Wort nicht ganz ausspricht oder die andere Person ihm ins Wort fällt. Auch zu Zensurzwecken können Auslassungspunkte im Wort verwendet werden. Wenn einzelne Buchstaben in einem Wort ersetzt werden, dann setzt man keine zusätzlichen Leerzeichen vor oder nach den drei Punkten.

  • Wir sitzen total in der Sch…e! (Zensur)
  • Das Wort beginnt glaub mit „Para…“ (den Rest des Wortes hat der Sprecher vergessen)
  • „Wir könnten heute fürs Abendessen viellei…“ – „…vielleicht Pizza bestellen? Gute Idee!“ (die zweite Person führt den Gedanken zu Ende und unterbricht die erste Person)
§IP-DOP-1f

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.

Wie hast du das Wort „Polonium" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§DS-S-V-5

O-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „o“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „o“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: offen, Socken, motzen, Motte, Robbe, Koffer, voll

Warum schreibt man „voll“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „voller“ (Bauch) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (vol-ler). „voll“ statt „vol“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • komm (Verbformen: kommen),
  • Stopp (Verbformen: stoppen),
  • toll (dekliniert: tolle Leistung),
  • Zoll (Plural: Zölle).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung:
  • Post (Pos-ten), Ochse (Och-se), Frosch (Frö-sche), Tochter (Toch-ter), Topf (Töp-fe), Ordnung (Ord-nung), Kork (Kor-ken)
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Job, Shop, Pop.
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§DS-S-V-5

O-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „o“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „o“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: offen, Socken, motzen, Motte, Robbe, Koffer, voll

Warum schreibt man „voll“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „voller“ (Bauch) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (vol-ler). „voll“ statt „vol“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • komm (Verbformen: kommen),
  • Stopp (Verbformen: stoppen),
  • toll (dekliniert: tolle Leistung),
  • Zoll (Plural: Zölle).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung:
  • Post (Pos-ten), Ochse (Och-se), Frosch (Frö-sche), Tochter (Toch-ter), Topf (Töp-fe), Ordnung (Ord-nung), Kork (Kor-ken)
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Job, Shop, Pop.
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§DS-D-V-5

O-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit „o“ und nur einem Konsonanten, wie grob.

Wird ein „o“ im Wort lang ausgesprochen, schreibt man:

  • manchmal ein Dehnungs-h („oh“): Mohn, Ohr, Sohle, Bohne, Sohn, roh, hohl, Lohn, Kohle, wohnen, Kohl.
  • meistens einfach nur ein „o“. Und zwar in der Regel dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „o“ folgt: Oma, Ofen, Boden, Mode, Foto, Logo, Ton, Not, rot, Kot, tot, Dom
  • sehr selten einen Doppelvokal: Boot, Moor, Zoo, doof

Aufgepasst:

  • Stimmlose s-Laute müssen nach einem langen Vokal mit „ß“ geschrieben werden: Soße, groß, stoßen, bloß
  • Vor stimmhaftem „s“ wird ebenfalls kein Dehnungs-h geschrieben: Rose, Hose, Moses, Lose
  • Ganz wenige eingedeutschte Wörter werden mit Doppel-o (oo) geschrieben. Bei diesen Wörtern wird das „o“ aber dann nicht lang gesprochen, sondern wie zwei kurze „o“ nacheinander („o-o“): koordinieren, Kooperation

Wie hast du das Wort „und" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Wie hast du das Wort „Radium" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§DS-D-V-1

A-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit einfachem „a“ – ohne Dehnungs-h, wie Rat, Name, Japan.

Wird ein „a“ lang ausgesprochen, schreibt man:

  • meistens einfach nur ein „a“. Und zwar dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „a“ folgt: Vater, Tag, malen.
  • manchmal ein Dehnungs-h („ah“): Sahne, Bahn, Wahrheit, mahlen.
  • ganz selten einen Doppelvokal („aa“): Saal, Aal, Haar, Waage, Paar, Staat, Aas.

Aufgepasst: Je nach Bedeutung werden Wörter anders geschrieben:

  • malen oder mahlen:
  • - Wir malen ein Bild.
  • - Der Müller mahlt das Korn in der Mühle.
  • Ware, war oder wahr:
  • - Wir haben die bestellte Ware bekommen.
  • - Cäsar war ein großer Feldherr.
  • - Das ist eine wahre Geschichte.

Aufgepasst:

  • stimmlose s-Laute müssen nach einem langen Vokal mit „ß“ geschrieben werden: Straße, Spaß, Maßnahmen.
  • Vor stimmhaftem „s“ wird ebenfalls kein Dehnungs-h geschrieben: Nase, Hase, Rasen.
  • Doppelvokale („aa“) sind Ausnahmen im Deutschen.

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-PUN-1d

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-STI-1c

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-AUSR-1h

Grundregeln zum Ausrufezeichen

Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.

  • Ruhe!
  • Prost!
  • Achtung, ein Auto!
  • Hände hoch!
  • Haltet den Dieb!
  • Aua!
  • Nein!
  • Hurra!

Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.

  • Rufen Sie mich einfach kurz an, sobald Sie damit fertig sind.
§IP-PUN-1b

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-DOP-1e

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-PUN-1e

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-FRA-1c

Grundregeln zum Fragezeichen

Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):

  • Wer kocht heute?
  • Kommst du mit ins Konzert?
  • Ist das ein Papagei?
  • Bist du immer so frech?
  • Warum hast du mich nicht angerufen?
  • Wieviel kostet dieser Kürbis?

Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:

  • Was fällt Ihnen denn ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1c

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-GED-1d

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
Satz 5
Marie Curie war die erste Frau , die einen Nobelpreis gewann .

Wie hast du das Wort „Marie" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-17

Großschreibung von Eigennamen

Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.

Beispiele:

  • Vereinigte Staaten, Rotes Meer, Deutsche Bahn, Großer Wagen (Sternzeichen), Pippin der Jüngere

Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.

  • Personen: Anna Müller, Pippin der Jüngere
  • Orte: Rhein, Schweiz, Schwarzwald, Rotes Meer
  • Organisationen: Rotes Kreuz, Deutsche Bahn
  • Marken- oder Produktnamen: Milka, iPhone, Tempo
  • Buch- oder Filme: Der Kleine Prinz, Die Leiden des jungen Werthers, Stirb Langsam

Merke:

  • Bei vielen Eigennamen benutzt man keinen Artikel: Ich fahre nach Deutschland. – Sie kommt aus Afghanistan.
  • Bei einigen braucht man aber den Artikel: Ich fahre in die Schweiz. – Er kommt aus der Türkei.
  • Es gibt Marken oder Produkte mit unüblicher Groß- und Kleinschreibung. Man schreibt sie genau so, wie die Marke sich offiziell schreibt, z.B. iPhone, eBay, adidas, YouTube, reddit, o2. Diese Regel gilt auch am Satzanfang. Man schreibt z.B. iPhones sind teuer. (NICHT: IPhones sind teuer!)
§GKS-S-1

Großschreibung am Anfang eines Satzes

Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.

Wie hast du das Wort „Curie" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-17

Großschreibung von Eigennamen

Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.

Beispiele:

  • Vereinigte Staaten, Rotes Meer, Deutsche Bahn, Großer Wagen (Sternzeichen), Pippin der Jüngere

Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.

  • Personen: Anna Müller, Pippin der Jüngere
  • Orte: Rhein, Schweiz, Schwarzwald, Rotes Meer
  • Organisationen: Rotes Kreuz, Deutsche Bahn
  • Marken- oder Produktnamen: Milka, iPhone, Tempo
  • Buch- oder Filme: Der Kleine Prinz, Die Leiden des jungen Werthers, Stirb Langsam

Merke:

  • Bei vielen Eigennamen benutzt man keinen Artikel: Ich fahre nach Deutschland. – Sie kommt aus Afghanistan.
  • Bei einigen braucht man aber den Artikel: Ich fahre in die Schweiz. – Er kommt aus der Türkei.
  • Es gibt Marken oder Produkte mit unüblicher Groß- und Kleinschreibung. Man schreibt sie genau so, wie die Marke sich offiziell schreibt, z.B. iPhone, eBay, adidas, YouTube, reddit, o2. Diese Regel gilt auch am Satzanfang. Man schreibt z.B. iPhones sind teuer. (NICHT: IPhones sind teuer!)

Wie hast du das Wort „war" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-V-F-30

Endung des Hilfsverbs: Präteritum

Die Hilfsverben haben, sein und werden bilden das Präteritum (Vergangenheit) unregelmäßig – so wie starke Verben.

Sie wechseln den Vokal im Stamm. Und sie haben besondere Endungen ø / „-st“ / „-en“ / „-t“ (wie bei starken Verben)

sein

  • ich/er/sie/er war
  • du warst
  • wir/sie waren
  • ihr wart

haben

  • ich/er/sie/er hatte
  • du hattest
  • wir/sie hatten
  • ihr hattet

werden

  • ich/er/sie/er wurde
  • du wurdest
  • wir/sie wurden
  • ihr wurdet
§DS-D-V-1

A-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit einfachem „a“ – ohne Dehnungs-h, wie Rat, Name, Japan.

Wird ein „a“ lang ausgesprochen, schreibt man:

  • meistens einfach nur ein „a“. Und zwar dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „a“ folgt: Vater, Tag, malen.
  • manchmal ein Dehnungs-h („ah“): Sahne, Bahn, Wahrheit, mahlen.
  • ganz selten einen Doppelvokal („aa“): Saal, Aal, Haar, Waage, Paar, Staat, Aas.

Aufgepasst: Je nach Bedeutung werden Wörter anders geschrieben:

  • malen oder mahlen:
  • - Wir malen ein Bild.
  • - Der Müller mahlt das Korn in der Mühle.
  • Ware, war oder wahr:
  • - Wir haben die bestellte Ware bekommen.
  • - Cäsar war ein großer Feldherr.
  • - Das ist eine wahre Geschichte.

Aufgepasst:

  • stimmlose s-Laute müssen nach einem langen Vokal mit „ß“ geschrieben werden: Straße, Spaß, Maßnahmen.
  • Vor stimmhaftem „s“ wird ebenfalls kein Dehnungs-h geschrieben: Nase, Hase, Rasen.
  • Doppelvokale („aa“) sind Ausnahmen im Deutschen.
§GPK-VWB-5

war oder wahr?

Die Wörter „war“ und „wahr“ klingen gleich (homophon), haben aber unterschiedliche Bedeutungen und Funktionen.

„war“ – Verbform von „sein“:

  • Ich war noch nie in Griechenland.
  • Er war letzte Woche im Urlaub.
  • Das Wetter war schön.

„wahr“ ist ein Adjektiv und beschreibt, ob etwas der Wahrheit entspricht.

  • Ist das wirklich wahr? (echt, richtig)
  • Eine wahre Geschichte. (nicht erfunden)
  • Er sagt nie die Wahrheit. (richtig, korrekt)
§GPK-MM-9

A-Laute geschrieben mit R

In einigen Regionen wird das „r“ nach einem Vokal als „a“ ausgesprochen.

Du hörst „Mutta“, „Duast“, „wanda-n“. Du schreibst aber „Mutter“, „Durst“ und „wandern“.

Tipp:

  • Wenn du ein „a“ nach einem Vokal hörst, steht da ziemlich sicher ein „r“. Beispiele: Wurst („Wuast“), Alphorn („Alphoan“), Wirt („Wiat“).
  • Auch wenn du ein langes „a“ hörst, überlege, ob es z.B. ein „-er“ sein könnte.
§DS-S-V-1

A-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.

Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • kann (Verbformen: können),
  • Pack (Verbformen: packen),
  • satt (dekliniert: satte Katze),
  • platt (dekliniert: platter Reifen).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Kachel (Ka-chel), Lachs (Lach-se), rasch (ra-scher), Krach (kra-chen), Bank (Ban-ken), Hand (Hän-de), Kampf (Käm-pfe), Amt (Äm-ter), Salz (sal-zig), Gans (Gän-se), Marsch (Mär-sche).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chat
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.

Wie hast du das Wort „die" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-ART-F-5

Endung für Singular Femininum: d(ie), dies(e), jed(e), jen(e)

Für die starken Artikelwörter „d(ie)“, „dies(e)“, „jed(e)“, „jen(e)“ im Femininum Singular gelten folgende Endungen:

  • Nominativ: „-e“: diese Blume
  • Akkusativ: „-e“: diese Blume
  • Dativ: „-er“: dieser Blume
  • Genitiv: „-er“: dieser Blume

Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.

Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.

Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.

  • der, dieser, jeder, jener, usw
  • ein, kein, mein, dein, usw.

Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.

  • der Mann (Nominativ), das Kind (Nominativ), das Kind (Akkusativ)
  • ein Mann (Nominativ), ein Kind (Nominativ), ein Kind (Akkusativ)

Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.

  • der-Klasse → schwache Deklination: der große Kater, die schwarze Katze
  • ein-Klasse → starke Deklination: ein schwarzer Kater, eine schwarze Katze

Wie hast du das Wort „erste" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-ADJ-F-10

Endung des Adjektivs: Schwache Deklination (Singular Femininum)

Wenn vor dem Adjektiv ein bestimmter Artikel oder ein ähnlich dekliniertes Artikelwort (diese, jene, welche) steht, benutzt man die schwache Deklination.

Prinzip: Das Adjektiv trägt minimale Endungen, da der Artikel bereits die Kasus-Information liefert.

Endungen im Singular Femininum (schwache Deklination):

  • Nominativ: di·e klein·e Katze
  • Akkusativ: di·e klein·e Katze
  • Genitiv: de·r klein·en Katze
  • Dativ: de·r klein·en Katze

Merke: Bei schwacher Deklination endet das Adjektiv auf „-e“ (Nominativ/Akkusativ) oder „-en“ (Genitiv/Dativ).

Wie hast du das Wort „Frau" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§GPK-MM-12

F-Laute

Nicht alles, was wie „f“ klingt, wird mit „f“ geschrieben.

Im Deutschen wird der „f“-Laut normalerweise mit „f“ geschrieben: Feld, Fels, Fee, Kaffee.

Es gibt aber auch viele Wörter, bei denen der „f“-Laut mit „v“ geschrieben wird.

  • Meist am Wortanfang, z.B. bei Verben mit den Vorsilben „ver-“ und „vor-“: Vater, viel, vier, Vieh, Volk, vor, von, versuchen, verkaufen, Vortrag, Verband.
  • Am Wortende tritt der „f“-Laut mit „v“ häufig in Wörtern auf, die auf „-iv“ enden: alternativ, definitiv, positiv, kreativ, naiv

Vor allem bei Fremdwörtern aus dem Griechischen wird der „f“-Laut oft noch mit „ph“ geschrieben. Bei vollständig eingedeutschten Wörtern wird häufig statt „ph“ ein „f“ geschrieben. Oder es sind beide Formen erlaubt.

  • Fotograf – Photograph (die ph-Variante ist veraltet und wird nur noch fachsprachlich verwendet)
  • Telefon ist vollständig eingedeutscht und wird nur noch mit „f“ geschrieben.
  • Xylofon – Xylophon (beide Varianten sind erlaubt, die Variante mit „f“ ist moderner)
  • Biografie – Biographie (beide Varianten sind gebräuchlich, die Variante mit „ph“ wirkt veraltet oder gehoben)
  • Physik, Philosophie, Alphabet" und viele andere Begriffe sind zwar vollständig eingedeutscht, werden aber noch nur mit „f“ geschrieben.

Tipp: In der Wortfamilie kannst du erkennen, dass das „f“ teilweise auch als „w“ gesprochen wird.

  • naiv – gesprochen: „naif“
  • Naivität – gesprochen: „Naiwität“

Vor allem bei Fremdwörtern aus dem Griechischen ist die moderne deutsche Rechtschreibung inkonsequent. Hier hilft nur nachschlagen und auswendig lernen. Meist liegt man mit „ph“ auf der richtigen Seite.

§MK-N-F-8

Endung des Substantivs: Singular (Femininum)

Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:

  • Sammelnamen wie Obst, Gemüse, Gebirge
  • Stoffnamen wie Milch, Kaffee, Zucker (außer bei Sortenangaben, z.B. drei Kaffees = drei Tassen / Sorten Kaffee)
  • Eigennamen wie Berlin, Deutschland, Angela Merkel

Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:

  • Obst - Obstsorten
  • Gemüse - Gemüsesorten
  • Gebirge - Gebirgszüge

Für alle vier Kasusformen im Singular wird bei femininen Substantiven in der Regel keine Endung hinzugefügt.

  • Ich gehe mit der Katze meiner Freundin spazieren.

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-KOM-1a

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-STI-1a

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-KOM-1

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-DOP-1a

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-KOM-1b

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-GED-1a

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
§IP-KOM-1i

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-AUSL-1a

Auslassungspunkte im Deutschen

Mit drei Punkten kennzeichnet man einen Teil im Wort oder Satz, der ausgelassen wird.

Stehen die drei Punkte für ein ganzes Wort oder mehrere Wörter, dann schreibt man vor und nach dem Auslassungspunkten einen Leerzeichen.

  • Ich wollte etwas sagen … habe es aber vergessen

Stehen die drei Punkte am Ende eines Satzes, dann folgen nach den drei Punkten keine weiteren Satzzeichen.

  • Ich denke darüber nach …

Auslassungspunkte können auch innerhalb eines Wortes benutzt werden. Z.B. in Dialogen, um zu kennzeichnen, dass der Sprecher das Wort nicht ganz ausspricht oder die andere Person ihm ins Wort fällt. Auch zu Zensurzwecken können Auslassungspunkte im Wort verwendet werden. Wenn einzelne Buchstaben in einem Wort ersetzt werden, dann setzt man keine zusätzlichen Leerzeichen vor oder nach den drei Punkten.

  • Wir sitzen total in der Sch…e! (Zensur)
  • Das Wort beginnt glaub mit „Para…“ (den Rest des Wortes hat der Sprecher vergessen)
  • „Wir könnten heute fürs Abendessen viellei…“ – „…vielleicht Pizza bestellen? Gute Idee!“ (die zweite Person führt den Gedanken zu Ende und unterbricht die erste Person)
§IP-KOM-1g

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)

Wie hast du das Wort „die" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Wie hast du das Wort „einen" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-ART-F-7

Endung für Singular Maskulinum: ein, kein, mein

Für die schwachen Artikelwörter „kein“, „mein“ im Maskulinum Singular gelten folgende Endungen:

  • Nominativ: ohne Endung: ein Mann
  • Akkusativ: -en: keinen Mann
  • Dativ: -em: diesem Mann
  • Genitiv: -es: meines Bruders (auch Substantiv mit -(e)s)

Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.

Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.

Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.

  • der, dieser, jeder, jener, usw
  • ein, kein, mein, dein, usw.

Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.

  • der Mann (Nominativ), das Kind (Nominativ), das Kind (Akkusativ)
  • ein Mann (Nominativ), ein Kind (Nominativ), ein Kind (Akkusativ)

Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.

  • der-Klasse → schwache Deklination: der große Kater, die schwarze Katze
  • ein-Klasse → starke Deklination: ein schwarzer Kater, eine schwarze Katze

Wie hast du das Wort „Nobelpreis" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-17

Großschreibung von Eigennamen

Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.

Beispiele:

  • Vereinigte Staaten, Rotes Meer, Deutsche Bahn, Großer Wagen (Sternzeichen), Pippin der Jüngere

Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.

  • Personen: Anna Müller, Pippin der Jüngere
  • Orte: Rhein, Schweiz, Schwarzwald, Rotes Meer
  • Organisationen: Rotes Kreuz, Deutsche Bahn
  • Marken- oder Produktnamen: Milka, iPhone, Tempo
  • Buch- oder Filme: Der Kleine Prinz, Die Leiden des jungen Werthers, Stirb Langsam

Merke:

  • Bei vielen Eigennamen benutzt man keinen Artikel: Ich fahre nach Deutschland. – Sie kommt aus Afghanistan.
  • Bei einigen braucht man aber den Artikel: Ich fahre in die Schweiz. – Er kommt aus der Türkei.
  • Es gibt Marken oder Produkte mit unüblicher Groß- und Kleinschreibung. Man schreibt sie genau so, wie die Marke sich offiziell schreibt, z.B. iPhone, eBay, adidas, YouTube, reddit, o2. Diese Regel gilt auch am Satzanfang. Man schreibt z.B. iPhones sind teuer. (NICHT: IPhones sind teuer!)

Wie hast du das Wort „gewann" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§DS-S-V-1

A-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.

Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • kann (Verbformen: können),
  • Pack (Verbformen: packen),
  • satt (dekliniert: satte Katze),
  • platt (dekliniert: platter Reifen).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Kachel (Ka-chel), Lachs (Lach-se), rasch (ra-scher), Krach (kra-chen), Bank (Ban-ken), Hand (Hän-de), Kampf (Käm-pfe), Amt (Äm-ter), Salz (sal-zig), Gans (Gän-se), Marsch (Mär-sche).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chat
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§MK-V-F-22

Endung starker Verben: Präteritum

Starke Verben (auch: unregelmäßige Verben) bilden das Präteritum (Vergangenheit) auf eine besondere Weise:

  • Sie machen einen Vokalwechsel im Wortstamm: geben → gab, sehen → sah
  • Sie haben keine „-t-“ Silbe wie schwache Verben. (nicht: „ich sprachte“!)
  • Die Endungen sind etwas anders – vor allem in der ich- und er-Form.

Endungen starker Verben:

  • ich und er/sie/es: keine Endung -e wie bei schwachen Verben
  • wir/sie (Plural): -en
  • du: -st
  • ihr: -t

Merke:

  • Vokalwechsel passiert bei allen Personen: geben → gab, nehmen → nahm, sehen → sah, laufen → lief
  • Keine Endung bei ich/er/sie/es: ich sprach (nicht: „ich sprachte“!)
  • wir/sie enden normal auf -en
§MK-V-F-27

Endung starker Verben: Präteritum und Partizip II

Viele starke Verben folgen einem bestimmten Vokalwechsel-Muster, wenn man sie im Präteritum (Vergangenheit) oder im Partizip II (z.B. für das Perfekt) benutzt.

Einige starke Verben im Deutschen folgen einem Muster, bei dem im Präsens, Präteritum und Partizip II jedes Mal ein anderer Vokal im Wortstamm steht.

Präsens - Präteritum - Partizip II:

i - a - u

  • finden – fand – gefunden
  • singen – sang – gesungen
  • trinken – trank – getrunken

i - a - o

  • schwimmen – schwamm – geschwommen
  • beginnen – begann – begonnen

e - a - o

  • treffen – traf – getroffen
  • helfen – half – geholfen
  • werfen – warf – geworfen
  • brechen – brach – gebrochen
  • sprechen – sprach – gesprochen
  • stehlen – stahl – gestohlen
  • empfehlen – empfahl – empfohlen
  • nehmen – nahm – genommen

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-PUN-1d

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-STI-1c

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-AUSR-1h

Grundregeln zum Ausrufezeichen

Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.

  • Ruhe!
  • Prost!
  • Achtung, ein Auto!
  • Hände hoch!
  • Haltet den Dieb!
  • Aua!
  • Nein!
  • Hurra!

Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.

  • Rufen Sie mich einfach kurz an, sobald Sie damit fertig sind.
§IP-PUN-1b

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-DOP-1e

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-PUN-1e

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-FRA-1c

Grundregeln zum Fragezeichen

Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):

  • Wer kocht heute?
  • Kommst du mit ins Konzert?
  • Ist das ein Papagei?
  • Bist du immer so frech?
  • Warum hast du mich nicht angerufen?
  • Wieviel kostet dieser Kürbis?

Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:

  • Was fällt Ihnen denn ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1c

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-GED-1d

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
Satz 6
Sie bekam den Preis sogar zweimal , in Physik und Chemie .

Wie hast du das Wort „Sie" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-16

Groß- und Kleinschreibung von Personalpronomen

Personalpronomen werden im Deutschen normalerweise klein geschrieben. Eine Ausnahme ist das höfliche „Sie“ (und alle dazugehörigen Formen). Dann schreibt man das Pronomen groß.

Großschreibung beim höflichen „Sie“ (2. Person):

  • Ich danke Ihnen für den Besuch.
  • Haben Sie den Brief bekommen?
  • Ich habe Sie und Ihre Tochter gesehen.

In Briefen, E-Mails oder Grußkarten ist es höflich, „Du“, „Dir“, „Dein“ usw. großzuschreiben:

  • Ich hoffe, Du hattest eine schöne Reise.
  • Vielen Dank für Deine Hilfe!
  • Wenn Du Fragen hast, melde Dich gern bei mir.

Aufgepasst:

  • Diese Großschreibung bei „Du“ und „Ihr“ ist erlaubt, aber keine Pflicht.
  • Alle anderen Personalpronomen (ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie) schreibt man klein. (Außer natürlich am Satzanfang).
§GKS-S-1

Großschreibung am Anfang eines Satzes

Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.

Wie hast du das Wort „bekam" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§DS-S-V-3

E-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.

Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Bett (dekliniert: Betten),
  • Messgerät (Verbform: messen),
  • fett (dekliniert: fettige Mahlzeit),

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Werk (Wer-ke), wechseln (wech-seln), gestern(ges-stern), Merkblatt (Merk-blatt), Blech (Ble-che).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chef, Pen, Set
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§DS-S-V-1

A-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.

Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • kann (Verbformen: können),
  • Pack (Verbformen: packen),
  • satt (dekliniert: satte Katze),
  • platt (dekliniert: platter Reifen).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Kachel (Ka-chel), Lachs (Lach-se), rasch (ra-scher), Krach (kra-chen), Bank (Ban-ken), Hand (Hän-de), Kampf (Käm-pfe), Amt (Äm-ter), Salz (sal-zig), Gans (Gän-se), Marsch (Mär-sche).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chat
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§DS-D-V-1

A-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit einfachem „a“ – ohne Dehnungs-h, wie Rat, Name, Japan.

Wird ein „a“ lang ausgesprochen, schreibt man:

  • meistens einfach nur ein „a“. Und zwar dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „a“ folgt: Vater, Tag, malen.
  • manchmal ein Dehnungs-h („ah“): Sahne, Bahn, Wahrheit, mahlen.
  • ganz selten einen Doppelvokal („aa“): Saal, Aal, Haar, Waage, Paar, Staat, Aas.

Aufgepasst: Je nach Bedeutung werden Wörter anders geschrieben:

  • malen oder mahlen:
  • - Wir malen ein Bild.
  • - Der Müller mahlt das Korn in der Mühle.
  • Ware, war oder wahr:
  • - Wir haben die bestellte Ware bekommen.
  • - Cäsar war ein großer Feldherr.
  • - Das ist eine wahre Geschichte.

Aufgepasst:

  • stimmlose s-Laute müssen nach einem langen Vokal mit „ß“ geschrieben werden: Straße, Spaß, Maßnahmen.
  • Vor stimmhaftem „s“ wird ebenfalls kein Dehnungs-h geschrieben: Nase, Hase, Rasen.
  • Doppelvokale („aa“) sind Ausnahmen im Deutschen.
§MK-V-F-22

Endung starker Verben: Präteritum

Starke Verben (auch: unregelmäßige Verben) bilden das Präteritum (Vergangenheit) auf eine besondere Weise:

  • Sie machen einen Vokalwechsel im Wortstamm: geben → gab, sehen → sah
  • Sie haben keine „-t-“ Silbe wie schwache Verben. (nicht: „ich sprachte“!)
  • Die Endungen sind etwas anders – vor allem in der ich- und er-Form.

Endungen starker Verben:

  • ich und er/sie/es: keine Endung -e wie bei schwachen Verben
  • wir/sie (Plural): -en
  • du: -st
  • ihr: -t

Merke:

  • Vokalwechsel passiert bei allen Personen: geben → gab, nehmen → nahm, sehen → sah, laufen → lief
  • Keine Endung bei ich/er/sie/es: ich sprach (nicht: „ich sprachte“!)
  • wir/sie enden normal auf -en
§MK-V-F-28

Endung starker Verben: Präteritum und Partizip II

Viele starke Verben folgen einem bestimmten Vokalwechsel-Muster, wenn man sie im Präteritum (Vergangenheit) oder im Partizip II (z.B. für das Perfekt) benutzt.

Einige starke Verben im Deutschen folgen einem Muster, bei dem im Präsens und Partizip II derselbe Vokal im Stamm, und nur im Präteritum ein anderer.

Präsens - Präteritum - Partizip II:

a - ie - a

  • lassen – ließ – gelassen
  • halten – hielt – gehalten
  • fallen – fiel – gefallen
  • schlafen – schlief – geschlafen
  • raten – riet – geraten
  • laufen – lief – gelaufen
  • heißen – hieß – geheißen

a - u - a

  • fahren – fuhr – gefahren
  • wachsen – wuchs – gewachsen
  • schaffen – schuf – geschaffen
  • tragen – trug – getragen
  • waschen – wusch – gewaschen
  • schlagen – schlug – geschlagen
  • laden – lud – geladen

e - a - e

  • vergessen – vergaß – vergessen
  • essen – aß – gegessen
  • geben – gab – gegeben
  • lesen – las – gelesen
  • sehen – sah – gesehen
  • treten – trat – getreten
  • geschehen – geschah – geschehen

Wie hast du das Wort „den" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-ART-F-3

Endungen für Singular Maskulinum: d(er), dies(er), jed(er), jen(er)

Für die starken Artikelwörter „d(er)“, „dies(er)“, „jed(er)“, „jen(er)“ im Maskulinum Singular gelten folgende Endungen:

  • Nominativ: „-er“: dieser Mann
  • Akkusativ: „-en“: diesen Mann
  • Dativ: „-em“: diesem Mann
  • Genitiv: „-es“: dieses Mannes (auch Substantiv mit „-(e)s“)

Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.

Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.

Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.

  • der, dieser, jeder, jener, usw
  • ein, kein, mein, dein, usw.

Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.

  • der Mann (Nominativ), das Kind (Nominativ), das Kind (Akkusativ)
  • ein Mann (Nominativ), ein Kind (Nominativ), ein Kind (Akkusativ)

Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.

  • der-Klasse → schwache Deklination: der große Kater, die schwarze Katze
  • ein-Klasse → starke Deklination: ein schwarzer Kater, eine schwarze Katze
§GPK-VWB-3

Denn oder den?

„denn“ und „den“ klingen gleich, erfüllen aber unterschiedliche grammatische Funktionen:

  • „denn“ ist eine Konjunktion.
  • „den“ ist entweder ein Artikel oder ein Pronomen.

„denn“ als Konjunktion leitet einen Nebensatz ein. Der „denn“-Satz ist vom Hauptsatz abhängig und dient als Begründung, er ist adverbial.

  • Ich kann mich auf ihn verlassen, denn er arbeitet schon seit Jahren daran.

„den“ als Artikel steht vor einem Substantiv.

  • Sie gibt den Kindern viel zu viel Schokoloade. (plural im Dativ)
  • Sie streichelt den kleinen Hund. (maskulin im Akkusativ)

„den“ als Demonstrativpronomen oder Relativpronomen bezieht sich auf ein vorher erwähntes Nomen.

  • Meine Oma hat einen großen Hund, den sie sie fünfmal pro Tag füttern muss.
  • Ich hätte gern einen größeren Kühlschrank, in den ich eine ganze Wassermelone legen kann.

Wie hast du das Wort „Preis" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§GZS-V-253d

Manche Substantive werden mit dem Verb zusammengeschrieben

Das Verb „preisgeben“ wird zusammengeschrieben, da es eine feste Bedeutung hat.

Beispiele:

  • Ich gebe dir jetzt ein Geheimnis preis. (etwas verraten, offenbaren)
  • Sie hat ihre Pläne preisgegeben. (offenbart, bekannt gemacht)
  • Wir versuchen, nicht allzu viel preiszugeben. (nicht alles verraten)

Manche Substantive bilden mit einem Verb ein neues Gesamtverb, das immer zusammengeschrieben wird. Dabei ergibt sich eine neue, feste Bedeutung, die sich nicht einfach aus den Einzelteilen erschließen lässt:

  • eislaufen (auf dem Eis laufen, als Sport)
  • sonnenbaden (in der Sonne baden)
  • schlafwandeln (im Schlaf umhergehen)
  • kopfstehen (mit dem Kopf nach unten stehen)
  • standhalten (etwas aushalten, widerstehen)

Die folgenden Verben werden in der Regel im Hauptsatz getrennt. Aber im Infinitiv und Partizip zusammengeschrieben – genau wie bei trennbaren Verben:

  • Ich laufe jeden Winter eis.
  • Sie möchte nicht, dass ich eislaufe. (konjugiert im Nebensatz)
  • Ich bin gestern eisgelaufen. (getrennt durch die Silbe „-ge-“)
  • Ich habe eiszulaufen gelernt. (getrennt durch die Silbe „-zu-“)

Weitere Beispiele: sonnenbaden, bergsteigen, seiltanzen, bauchreden, notlanden, wettlaufen

Merktipp: Ist die Bedeutung bildlich, fest oder idiomatisch, schreibt man oft zusammen. Beispiele: bergsteigen: steigen ist intransitiv. Es müsste Berg besteigen heißen. Oder: auf den Berg steigen.

Aufgepasst: Nicht alle Kombinationen aus Substantiv und Verb werden zusammengeschrieben. Kann man das Substantiv eindeutig als selbstständiges Objekt erkennen, bleibt es getrennt. Z.B. „fahren“ oder „spielen“ sind immer getrennt geschrieben:

  • Amok laufen
  • Schlange stehen
  • Rad fahren
  • Auto fahren
  • Karten spielen
  • Fußball spielen

Feste Verb-Substantiv-Wendungen, bei denen das Substantiv die Hauptbedeutung trägt, werden auch getrennt geschrieben:

  • Abstand halten
  • Bezug nehmen
  • Platz nehmen
  • Rechnung tragen
  • Besuch erstatten

Achtung: Es gibt wenige untrennbare Substantiv-Verb-Verbindungen. Diese Verben bleiben auch im Hauptsatz zusammengeschrieben und verhalten sich wie untrennbare Verben:

  • Ich schlafwandle seit meiner Kindheit.
  • Er rechtfertigt sein Verhalten ausführlich.
  • Sie gewährleistet die Sicherheit der Anlage.

==== Kyoko revised below =====

Partizipformen dieser Verben haben zwar keine Zwischensilbe. wie untrennbare Verb, aber das „-ge-“ steht am Wortanfang (Untrennbare Verben: ohne „-ge-“ wie benommen, entfernt, empfindet):

  • Sie ist schon oft geschlafwandelt.
  • Die Qualität ist gewährleistet.
  • Er hat sich gerechtfertigt.
§GPK-MM-1

AI-Laute

„ai“-Laute sind im Deutschen normalerweise mit „ei“ geschrieben.

Wenn du in einem Wort den Laut „ai“ hörst, wird es meist mit „ei“ geschrieben: einfach, mein, dein, sein, Bein.

Es gibt ein paar wenige Ausnahmen. Oft sind das Eigennamen oder Wörter, die von fremden oder älteren Sprachen stammen: Mailand, Thailand, Mai, Haifisch

Manchmal werden Wörter genau gleich ausgesprochen, aber die Bedeutung unterscheidet sich je nach Schreibweise:

  • der Laib (ein ganzes Brot)
  • der Leib (menschlicher Körper)
  • die Seite (in einem Buch)
  • die Saite (Teil der Gitarre und anderer Musikinstrumente)
  • der Waise (Kind ohne Eltern)
  • weise (erfahren und klug)
§DS-D-DV-5

Keine Verdoppelung der Konsonanten nach Verdoppelung der Vokalen

Ein Konsonant wird nur dann verdoppelt, wenn der Vokal davor kurz gesprochen ist.

Nach einem Doppellaut wie ei, eu, äu, au wird der Konsonant nicht verdoppelt. Sie gelten als lange Vokale (wie z.B. „oh“ oder „aa“). Man schreibt also Reis, Eule, Häufig usw.

Merke:

Kurzer Vokal → Doppelkonsonant.

Langer Vokal oder Doppellaut → kein Doppelkonsonant.

Aufgepasst:

Eigennamen richten sich nicht strikt nach den Rechtschreibregeln, z.B. Kneipp, Zeiss, Eiffelturm usw.

§MK-N-F-6b

Endung des Substantivs: Singular (Maskulinum)

Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:

  • Sammelnamen wie Obst, Gemüse, Gebirge
  • Stoffnamen wie Milch, Kaffee, Zucker (außer bei Sortenangaben, z.B. drei Kaffees = drei Tassen / Sorten Kaffee)
  • Eigennamen wie Berlin, Deutschland, Angela Merkel

Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:

  • Obst - Obstsorten
  • Gemüse - Gemüsesorten
  • Gebirge - Gebirgszüge

Bei maskulinen Substantiven wird im Genitiv Singular die Endung „-s“ oder „-es“ angehängt.

  • Ich gehe mit der Katze meines Freundes spazieren.

Davon abweichend gibt es die folgenden Sonderfälle:

Einige maskuline Substantive gehören zur sogenannten schwachen Deklination (auch n-Deklination). Diese Substantive erhalten die Endung -n oder -en nicht nur im Plural, sondern auch im Singular (Genitiv, Dativ, Akkusativ).

  • Nominativ: Der Student hat ihm heute ein Geschenk gebracht.
  • Genitiv: Der Vater des Studenten hat ihm ein Geschenk gebracht.
  • Dativ: Sie hat dem Studenten ein Geschenk gebracht.
  • Akkusativ: Sie hat den Studenten gesehen.
  • Diese Klasse umfasst meist Personen oder Tiere, oft mit folgenden Endungen:
  • - -e: der Junge, der Zeuge, der Kollege, der Affe, der Hase, der Rabe
  • - -ent/-ant: der Student, der Präsident, der Musikant
  • - -ist: der Pianist, der Polizist
  • - -at: der Stipendiat, der Kandidat
  • - -nom/-log(e): der Gastronom, der Biologe

Einige Substantive, meist abstrakter Bedeutung und mit -e am Ende, bilden eine eigene Untergruppe innerhalb der schwachen Deklination: der Name, der Gedanke, der Glaube, der Friede, der Wille, der Same, der Wille.

Diese Wörter erhalten:

  • Im Nominativ: die Endung -e
  • - Nominativ: Sein Name war Mayer.
  • Im Akkusativ und Dativ Singular: die Endung -n.
  • - Dativ: Er war nicht mit seinem Namen zufrieden.
  • - Akkusativ: Er möchte ihren Namen vergessen.
  • Im Genitiv Singular ist die Endung -n, aber zusätzlich auch die Form mit -ns. Das ist üblich und korrekt.
  • - Genitiv: Er wurde aufgrund seines Namens bevorzugt. (auch möglich: seines Namen)

Wie hast du das Wort „sogar" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GPK-MM-9

A-Laute geschrieben mit R

In einigen Regionen wird das „r“ nach einem Vokal als „a“ ausgesprochen.

Du hörst „Mutta“, „Duast“, „wanda-n“. Du schreibst aber „Mutter“, „Durst“ und „wandern“.

Tipp:

  • Wenn du ein „a“ nach einem Vokal hörst, steht da ziemlich sicher ein „r“. Beispiele: Wurst („Wuast“), Alphorn („Alphoan“), Wirt („Wiat“).
  • Auch wenn du ein langes „a“ hörst, überlege, ob es z.B. ein „-er“ sein könnte.
§DS-D-V-1

A-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit einfachem „a“ – ohne Dehnungs-h, wie Rat, Name, Japan.

Wird ein „a“ lang ausgesprochen, schreibt man:

  • meistens einfach nur ein „a“. Und zwar dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „a“ folgt: Vater, Tag, malen.
  • manchmal ein Dehnungs-h („ah“): Sahne, Bahn, Wahrheit, mahlen.
  • ganz selten einen Doppelvokal („aa“): Saal, Aal, Haar, Waage, Paar, Staat, Aas.

Aufgepasst: Je nach Bedeutung werden Wörter anders geschrieben:

  • malen oder mahlen:
  • - Wir malen ein Bild.
  • - Der Müller mahlt das Korn in der Mühle.
  • Ware, war oder wahr:
  • - Wir haben die bestellte Ware bekommen.
  • - Cäsar war ein großer Feldherr.
  • - Das ist eine wahre Geschichte.

Aufgepasst:

  • stimmlose s-Laute müssen nach einem langen Vokal mit „ß“ geschrieben werden: Straße, Spaß, Maßnahmen.
  • Vor stimmhaftem „s“ wird ebenfalls kein Dehnungs-h geschrieben: Nase, Hase, Rasen.
  • Doppelvokale („aa“) sind Ausnahmen im Deutschen.
§DS-S-V-1

A-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.

Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • kann (Verbformen: können),
  • Pack (Verbformen: packen),
  • satt (dekliniert: satte Katze),
  • platt (dekliniert: platter Reifen).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Kachel (Ka-chel), Lachs (Lach-se), rasch (ra-scher), Krach (kra-chen), Bank (Ban-ken), Hand (Hän-de), Kampf (Käm-pfe), Amt (Äm-ter), Salz (sal-zig), Gans (Gän-se), Marsch (Mär-sche).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chat
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.

Wie hast du das Wort „zweimal" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GPK-MM-1

AI-Laute

„ai“-Laute sind im Deutschen normalerweise mit „ei“ geschrieben.

Wenn du in einem Wort den Laut „ai“ hörst, wird es meist mit „ei“ geschrieben: einfach, mein, dein, sein, Bein.

Es gibt ein paar wenige Ausnahmen. Oft sind das Eigennamen oder Wörter, die von fremden oder älteren Sprachen stammen: Mailand, Thailand, Mai, Haifisch

Manchmal werden Wörter genau gleich ausgesprochen, aber die Bedeutung unterscheidet sich je nach Schreibweise:

  • der Laib (ein ganzes Brot)
  • der Leib (menschlicher Körper)
  • die Seite (in einem Buch)
  • die Saite (Teil der Gitarre und anderer Musikinstrumente)
  • der Waise (Kind ohne Eltern)
  • weise (erfahren und klug)
§DS-D-DV-5

Keine Verdoppelung der Konsonanten nach Verdoppelung der Vokalen

Ein Konsonant wird nur dann verdoppelt, wenn der Vokal davor kurz gesprochen ist.

Nach einem Doppellaut wie ei, eu, äu, au wird der Konsonant nicht verdoppelt. Sie gelten als lange Vokale (wie z.B. „oh“ oder „aa“). Man schreibt also Reis, Eule, Häufig usw.

Merke:

Kurzer Vokal → Doppelkonsonant.

Langer Vokal oder Doppellaut → kein Doppelkonsonant.

Aufgepasst:

Eigennamen richten sich nicht strikt nach den Rechtschreibregeln, z.B. Kneipp, Zeiss, Eiffelturm usw.

§DS-S-V-1

A-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.

Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • kann (Verbformen: können),
  • Pack (Verbformen: packen),
  • satt (dekliniert: satte Katze),
  • platt (dekliniert: platter Reifen).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Kachel (Ka-chel), Lachs (Lach-se), rasch (ra-scher), Krach (kra-chen), Bank (Ban-ken), Hand (Hän-de), Kampf (Käm-pfe), Amt (Äm-ter), Salz (sal-zig), Gans (Gän-se), Marsch (Mär-sche).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chat
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§DS-D-V-1

A-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit einfachem „a“ – ohne Dehnungs-h, wie Rat, Name, Japan.

Wird ein „a“ lang ausgesprochen, schreibt man:

  • meistens einfach nur ein „a“. Und zwar dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „a“ folgt: Vater, Tag, malen.
  • manchmal ein Dehnungs-h („ah“): Sahne, Bahn, Wahrheit, mahlen.
  • ganz selten einen Doppelvokal („aa“): Saal, Aal, Haar, Waage, Paar, Staat, Aas.

Aufgepasst: Je nach Bedeutung werden Wörter anders geschrieben:

  • malen oder mahlen:
  • - Wir malen ein Bild.
  • - Der Müller mahlt das Korn in der Mühle.
  • Ware, war oder wahr:
  • - Wir haben die bestellte Ware bekommen.
  • - Cäsar war ein großer Feldherr.
  • - Das ist eine wahre Geschichte.

Aufgepasst:

  • stimmlose s-Laute müssen nach einem langen Vokal mit „ß“ geschrieben werden: Straße, Spaß, Maßnahmen.
  • Vor stimmhaftem „s“ wird ebenfalls kein Dehnungs-h geschrieben: Nase, Hase, Rasen.
  • Doppelvokale („aa“) sind Ausnahmen im Deutschen.

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-KOM-1a

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-STI-1a

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-KOM-1

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-DOP-1a

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-KOM-1b

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-GED-1a

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
§IP-KOM-1i

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-AUSL-1a

Auslassungspunkte im Deutschen

Mit drei Punkten kennzeichnet man einen Teil im Wort oder Satz, der ausgelassen wird.

Stehen die drei Punkte für ein ganzes Wort oder mehrere Wörter, dann schreibt man vor und nach dem Auslassungspunkten einen Leerzeichen.

  • Ich wollte etwas sagen … habe es aber vergessen

Stehen die drei Punkte am Ende eines Satzes, dann folgen nach den drei Punkten keine weiteren Satzzeichen.

  • Ich denke darüber nach …

Auslassungspunkte können auch innerhalb eines Wortes benutzt werden. Z.B. in Dialogen, um zu kennzeichnen, dass der Sprecher das Wort nicht ganz ausspricht oder die andere Person ihm ins Wort fällt. Auch zu Zensurzwecken können Auslassungspunkte im Wort verwendet werden. Wenn einzelne Buchstaben in einem Wort ersetzt werden, dann setzt man keine zusätzlichen Leerzeichen vor oder nach den drei Punkten.

  • Wir sitzen total in der Sch…e! (Zensur)
  • Das Wort beginnt glaub mit „Para…“ (den Rest des Wortes hat der Sprecher vergessen)
  • „Wir könnten heute fürs Abendessen viellei…“ – „…vielleicht Pizza bestellen? Gute Idee!“ (die zweite Person führt den Gedanken zu Ende und unterbricht die erste Person)
§IP-KOM-1g

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)

Wie hast du das Wort „in" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GPK-VWB-13

in oder im?

Gesprochen ist die Unterscheidung zwischen „in“ und „im“ manchmal schwierig.

„in“ ist eine Präposition und steht alleine, wenn kein Artikel folgt oder ein anderer Artikel benutzt wird:

  • Ich gehe in die Stadt.
  • Sie sitzt in einer Hütte.

„im“ ist die verschmolzene Form von „in dem“ (Präposition + Artikel):

  • Er ist im Garten.
  • Das steht im Text.

Tipp: Wenn du prüfen willst, ob im passt, versuche es zu in dem umzuwandeln. Wenn das nicht geht, steht wahrscheinlich in und nicht im.

Wie hast du das Wort „Physik" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§GPK-MM-12

F-Laute

Nicht alles, was wie „f“ klingt, wird mit „f“ geschrieben.

Im Deutschen wird der „f“-Laut normalerweise mit „f“ geschrieben: Feld, Fels, Fee, Kaffee.

Es gibt aber auch viele Wörter, bei denen der „f“-Laut mit „v“ geschrieben wird.

  • Meist am Wortanfang, z.B. bei Verben mit den Vorsilben „ver-“ und „vor-“: Vater, viel, vier, Vieh, Volk, vor, von, versuchen, verkaufen, Vortrag, Verband.
  • Am Wortende tritt der „f“-Laut mit „v“ häufig in Wörtern auf, die auf „-iv“ enden: alternativ, definitiv, positiv, kreativ, naiv

Vor allem bei Fremdwörtern aus dem Griechischen wird der „f“-Laut oft noch mit „ph“ geschrieben. Bei vollständig eingedeutschten Wörtern wird häufig statt „ph“ ein „f“ geschrieben. Oder es sind beide Formen erlaubt.

  • Fotograf – Photograph (die ph-Variante ist veraltet und wird nur noch fachsprachlich verwendet)
  • Telefon ist vollständig eingedeutscht und wird nur noch mit „f“ geschrieben.
  • Xylofon – Xylophon (beide Varianten sind erlaubt, die Variante mit „f“ ist moderner)
  • Biografie – Biographie (beide Varianten sind gebräuchlich, die Variante mit „ph“ wirkt veraltet oder gehoben)
  • Physik, Philosophie, Alphabet" und viele andere Begriffe sind zwar vollständig eingedeutscht, werden aber noch nur mit „f“ geschrieben.

Tipp: In der Wortfamilie kannst du erkennen, dass das „f“ teilweise auch als „w“ gesprochen wird.

  • naiv – gesprochen: „naif“
  • Naivität – gesprochen: „Naiwität“

Vor allem bei Fremdwörtern aus dem Griechischen ist die moderne deutsche Rechtschreibung inkonsequent. Hier hilft nur nachschlagen und auswendig lernen. Meist liegt man mit „ph“ auf der richtigen Seite.

§GPK-MM-19

Wann schreibt man mit „y“?

Der Buchstabe y kommt häufig in Fremdwörtern vor. Er kann zwei Laute haben:

  • Am Wortanfang oder Wortende klingt „y“ meist wie „j“ bzw. „i“: Baby, Cowboy, Pony, City, Party, Handy. Yoga, Yeti, usw.
  • In der Wortmitte klingt „y“ oft wie „ü“: System, Analyse, Mythos, Gymnasium. Rhythmus, Hypothese, hysterisch, Hyäne, Thymian, Typ, Dynamik, hydraulisch, usw.
§DS-S-V-4

I-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „i“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „i“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: still, mickrig, sitzen, Stimme, Mitte, tippen, Lippe, Kissen, Rippe, Pickel.

Warum schreibt man „still“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „stille“ Nacht braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (stil-le). „still“ statt „stil“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Stimmband (Verbformen: stimmen),
  • Gewinn (Verbformen: gewinnen),
  • Beginn (Verbformen: beginnen),
  • schlimm (Komparativ: schlimmer).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Tisch (Ti-sche), Strich (Stri-che), Bild (Bil-der), Birke (Bir-ke)
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Hit, Trip, Bit, Slip, Quiz, chic, Clip, hip, Kid.
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§MK-N-F-8

Endung des Substantivs: Singular (Femininum)

Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:

  • Sammelnamen wie Obst, Gemüse, Gebirge
  • Stoffnamen wie Milch, Kaffee, Zucker (außer bei Sortenangaben, z.B. drei Kaffees = drei Tassen / Sorten Kaffee)
  • Eigennamen wie Berlin, Deutschland, Angela Merkel

Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:

  • Obst - Obstsorten
  • Gemüse - Gemüsesorten
  • Gebirge - Gebirgszüge

Für alle vier Kasusformen im Singular wird bei femininen Substantiven in der Regel keine Endung hinzugefügt.

  • Ich gehe mit der Katze meiner Freundin spazieren.

Wie hast du das Wort „und" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Wie hast du das Wort „Chemie" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§GPK-MM-15

ch-Schreibung

Im Deutschen wird der Buchstabe „ch“ zur Darstellung verschiedener Laute verwendet. Die Aussprache hängt vom vorausgehenden Laut oder der Wortherkunft ab. Es gibt keine einheitliche Laut-Buchstaben-Zuordnung, daher ist die ch-Schreibung eine klassische Rechtschreibfalle.

Nach hellen Vokalen (i, e, ä, ö, ü) wird das „ch“ weich, zischend ausgesprochen: Milch, weich, mich, sicher, nüchtern, möchte.

Nach dunklen Vokalen (a, o, u) wird das „ch“ kratzig, rau ausgesprochen: Dach, doch, auch, lachen, hoch.

In einigen (meist griechischen) Fremdworten wird „ch“ häufig auch wie „k“ ausgesprochen: Chemie, Chlor, Charakter, Chaos.

Wenn nach dem „ch“ ein „s“ folgt („-chs“), dann spricht man es als „ks“ (wie „x“) aus: Fuchs, wachsen, Lachs, wechseln.

§DS-S-V-3

E-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.

Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Bett (dekliniert: Betten),
  • Messgerät (Verbform: messen),
  • fett (dekliniert: fettige Mahlzeit),

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Werk (Wer-ke), wechseln (wech-seln), gestern(ges-stern), Merkblatt (Merk-blatt), Blech (Ble-che).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chef, Pen, Set
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§MK-N-F-8

Endung des Substantivs: Singular (Femininum)

Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:

  • Sammelnamen wie Obst, Gemüse, Gebirge
  • Stoffnamen wie Milch, Kaffee, Zucker (außer bei Sortenangaben, z.B. drei Kaffees = drei Tassen / Sorten Kaffee)
  • Eigennamen wie Berlin, Deutschland, Angela Merkel

Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:

  • Obst - Obstsorten
  • Gemüse - Gemüsesorten
  • Gebirge - Gebirgszüge

Für alle vier Kasusformen im Singular wird bei femininen Substantiven in der Regel keine Endung hinzugefügt.

  • Ich gehe mit der Katze meiner Freundin spazieren.

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-PUN-1d

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-STI-1c

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-AUSR-1h

Grundregeln zum Ausrufezeichen

Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.

  • Ruhe!
  • Prost!
  • Achtung, ein Auto!
  • Hände hoch!
  • Haltet den Dieb!
  • Aua!
  • Nein!
  • Hurra!

Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.

  • Rufen Sie mich einfach kurz an, sobald Sie damit fertig sind.
§IP-PUN-1b

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-DOP-1e

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-PUN-1e

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-FRA-1c

Grundregeln zum Fragezeichen

Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):

  • Wer kocht heute?
  • Kommst du mit ins Konzert?
  • Ist das ein Papagei?
  • Bist du immer so frech?
  • Warum hast du mich nicht angerufen?
  • Wieviel kostet dieser Kürbis?

Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:

  • Was fällt Ihnen denn ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1c

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-GED-1d

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
Satz 7
Ihre Arbeit half vielen Menschen , vor allem in der Medizin .

Wie hast du das Wort „Ihre" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-16

Groß- und Kleinschreibung von Personalpronomen

Personalpronomen werden im Deutschen normalerweise klein geschrieben. Eine Ausnahme ist das höfliche „Sie“ (und alle dazugehörigen Formen). Dann schreibt man das Pronomen groß.

Großschreibung beim höflichen „Sie“ (2. Person):

  • Ich danke Ihnen für den Besuch.
  • Haben Sie den Brief bekommen?
  • Ich habe Sie und Ihre Tochter gesehen.

In Briefen, E-Mails oder Grußkarten ist es höflich, „Du“, „Dir“, „Dein“ usw. großzuschreiben:

  • Ich hoffe, Du hattest eine schöne Reise.
  • Vielen Dank für Deine Hilfe!
  • Wenn Du Fragen hast, melde Dich gern bei mir.

Aufgepasst:

  • Diese Großschreibung bei „Du“ und „Ihr“ ist erlaubt, aber keine Pflicht.
  • Alle anderen Personalpronomen (ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie) schreibt man klein. (Außer natürlich am Satzanfang).
§GKS-S-1

Großschreibung am Anfang eines Satzes

Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.

§MK-ART-F-9

Endungen für Singular Femininum: eine, keine, meine

Für die schwachen Artikelwörter „kein(e)“, „mein(e)“ im Femininum Singular gelten folgende Endungen:

  • Nominativ: e: meine Tante
  • Akkusativ: e: meine Tante
  • Dativ: „-er“: dieser Tante
  • Genitiv: „-er“: meiner Tante

Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.

Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.

Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.

  • der, dieser, jeder, jener, usw
  • ein, kein, mein, dein, usw.

Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.

  • der Mann (Nominativ), das Kind (Nominativ), das Kind (Akkusativ)
  • ein Mann (Nominativ), ein Kind (Nominativ), ein Kind (Akkusativ)

Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.

  • der-Klasse → schwache Deklination: der große Kater, die schwarze Katze
  • ein-Klasse → starke Deklination: ein schwarzer Kater, eine schwarze Katze

Wie hast du das Wort „Arbeit" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§DS-S-V-1

A-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.

Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • kann (Verbformen: können),
  • Pack (Verbformen: packen),
  • satt (dekliniert: satte Katze),
  • platt (dekliniert: platter Reifen).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Kachel (Ka-chel), Lachs (Lach-se), rasch (ra-scher), Krach (kra-chen), Bank (Ban-ken), Hand (Hän-de), Kampf (Käm-pfe), Amt (Äm-ter), Salz (sal-zig), Gans (Gän-se), Marsch (Mär-sche).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chat
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§GPK-MM-1

AI-Laute

„ai“-Laute sind im Deutschen normalerweise mit „ei“ geschrieben.

Wenn du in einem Wort den Laut „ai“ hörst, wird es meist mit „ei“ geschrieben: einfach, mein, dein, sein, Bein.

Es gibt ein paar wenige Ausnahmen. Oft sind das Eigennamen oder Wörter, die von fremden oder älteren Sprachen stammen: Mailand, Thailand, Mai, Haifisch

Manchmal werden Wörter genau gleich ausgesprochen, aber die Bedeutung unterscheidet sich je nach Schreibweise:

  • der Laib (ein ganzes Brot)
  • der Leib (menschlicher Körper)
  • die Seite (in einem Buch)
  • die Saite (Teil der Gitarre und anderer Musikinstrumente)
  • der Waise (Kind ohne Eltern)
  • weise (erfahren und klug)
§DS-D-DV-5

Keine Verdoppelung der Konsonanten nach Verdoppelung der Vokalen

Ein Konsonant wird nur dann verdoppelt, wenn der Vokal davor kurz gesprochen ist.

Nach einem Doppellaut wie ei, eu, äu, au wird der Konsonant nicht verdoppelt. Sie gelten als lange Vokale (wie z.B. „oh“ oder „aa“). Man schreibt also Reis, Eule, Häufig usw.

Merke:

Kurzer Vokal → Doppelkonsonant.

Langer Vokal oder Doppellaut → kein Doppelkonsonant.

Aufgepasst:

Eigennamen richten sich nicht strikt nach den Rechtschreibregeln, z.B. Kneipp, Zeiss, Eiffelturm usw.

§MK-N-F-8

Endung des Substantivs: Singular (Femininum)

Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:

  • Sammelnamen wie Obst, Gemüse, Gebirge
  • Stoffnamen wie Milch, Kaffee, Zucker (außer bei Sortenangaben, z.B. drei Kaffees = drei Tassen / Sorten Kaffee)
  • Eigennamen wie Berlin, Deutschland, Angela Merkel

Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:

  • Obst - Obstsorten
  • Gemüse - Gemüsesorten
  • Gebirge - Gebirgszüge

Für alle vier Kasusformen im Singular wird bei femininen Substantiven in der Regel keine Endung hinzugefügt.

  • Ich gehe mit der Katze meiner Freundin spazieren.

Wie hast du das Wort „half" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§DS-S-V-1

A-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.

Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • kann (Verbformen: können),
  • Pack (Verbformen: packen),
  • satt (dekliniert: satte Katze),
  • platt (dekliniert: platter Reifen).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Kachel (Ka-chel), Lachs (Lach-se), rasch (ra-scher), Krach (kra-chen), Bank (Ban-ken), Hand (Hän-de), Kampf (Käm-pfe), Amt (Äm-ter), Salz (sal-zig), Gans (Gän-se), Marsch (Mär-sche).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chat
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§MK-V-F-22

Endung starker Verben: Präteritum

Starke Verben (auch: unregelmäßige Verben) bilden das Präteritum (Vergangenheit) auf eine besondere Weise:

  • Sie machen einen Vokalwechsel im Wortstamm: geben → gab, sehen → sah
  • Sie haben keine „-t-“ Silbe wie schwache Verben. (nicht: „ich sprachte“!)
  • Die Endungen sind etwas anders – vor allem in der ich- und er-Form.

Endungen starker Verben:

  • ich und er/sie/es: keine Endung -e wie bei schwachen Verben
  • wir/sie (Plural): -en
  • du: -st
  • ihr: -t

Merke:

  • Vokalwechsel passiert bei allen Personen: geben → gab, nehmen → nahm, sehen → sah, laufen → lief
  • Keine Endung bei ich/er/sie/es: ich sprach (nicht: „ich sprachte“!)
  • wir/sie enden normal auf -en
§MK-V-F-27

Endung starker Verben: Präteritum und Partizip II

Viele starke Verben folgen einem bestimmten Vokalwechsel-Muster, wenn man sie im Präteritum (Vergangenheit) oder im Partizip II (z.B. für das Perfekt) benutzt.

Einige starke Verben im Deutschen folgen einem Muster, bei dem im Präsens, Präteritum und Partizip II jedes Mal ein anderer Vokal im Wortstamm steht.

Präsens - Präteritum - Partizip II:

i - a - u

  • finden – fand – gefunden
  • singen – sang – gesungen
  • trinken – trank – getrunken

i - a - o

  • schwimmen – schwamm – geschwommen
  • beginnen – begann – begonnen

e - a - o

  • treffen – traf – getroffen
  • helfen – half – geholfen
  • werfen – warf – geworfen
  • brechen – brach – gebrochen
  • sprechen – sprach – gesprochen
  • stehlen – stahl – gestohlen
  • empfehlen – empfahl – empfohlen
  • nehmen – nahm – genommen

Wie hast du das Wort „vielen" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GPK-VWB-12

fiel oder viel?

„fiel“ und „viel“ werden gleich ausgesprochen, bedeuten aber was ganz anderes.

  • „fiel“ kommt von „fallen“
  • „viel“ gibt eine große Menge an.

„fiel“ ist das Präteritum des Verbs „fallen“ (1./3. Person Singular).

  • Mir fiel nichts ein. (einfallen)
  • Ein Apfel fiel vom Baum.

„viel“ ist ein Adverb oder Pronomen und gibt eine Menge oder ein Ausmaß an.

  • Ich habe viel gegessen.
  • Er hat vieles ausprobiert.

Wie hast du das Wort „Menschen" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§DS-S-V-3

E-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.

Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Bett (dekliniert: Betten),
  • Messgerät (Verbform: messen),
  • fett (dekliniert: fettige Mahlzeit),

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Werk (Wer-ke), wechseln (wech-seln), gestern(ges-stern), Merkblatt (Merk-blatt), Blech (Ble-che).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chef, Pen, Set
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§MK-N-F-2

Endung des Substantivs: Pluralform (Maskulinum)

Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl).

Es gibt einige Wörter, die ausschließlich im Plural stehen: Leute, Eltern, Ferien. Dazu zählen einige Eigennamen (die Vereinigten Staaten, die Niederlande, die Bundesbahnen) und einzelne abstrakte Begriffe (Kosten, Finanzen, Einnahmen).

Die Pluralform eines Wortes ist häufig vom Genus (Geschlecht) und den Lauten des Wortes abhängig.

Maskulina haben drei große Pluraltypen: „-e“, „-(e)n“, „-(e)r“

  • Der Plural auf „-e“ ist die häufigste Form, vor allem bei Wörtern auf „-ling“ (Säugling - Säuglinge). Bei Wörtern mit den Vokalen a, o, u kommt im Plural manchmal ein Umlaut hinzu.
  • - Tisch - Tische, Hund - Hunde, Kopf - Köpfe
  • Plural auf „-n“ oder „-en“:
  • - Hase - Hasen, Student - Studenten, Mensch - Menschen
  • Plural auf „(e)r“. Diese Gruppe bildet für Vokale a, o, u meist einen Umlaut.
  • - Wald - Wälder, Geist - Geister, Gott - Götter

Sonderfälle:

  • Gleichbleibende Formen wie Winter - Winter, Löffel - Löffel, Wagen - Wagen
  • nur Umlaute, ohne Endung: Vater - Väter, Nagel - Nägel, Apfel - Äpfel
  • Plural auf „-s“ bei Fremdwörtern, Abkürzungen und Vokal am Wortende: PKW - PKWs, Opa - Opas

Aufgepasst: Im Dativ wird im Plural ein „n“ angehängt, wenn nicht schon eins vorhanden ist.

  • Ich gehe mit meinen Hunden spazieren. (Plural Hunde, n kommt dazu)
  • Ich gebe meinen Hasen etwas Salat. (Plural Hasen, keine Änderung)

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-KOM-1a

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-STI-1a

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-KOM-1

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-DOP-1a

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-KOM-1b

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-GED-1a

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
§IP-KOM-1i

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-AUSL-1a

Auslassungspunkte im Deutschen

Mit drei Punkten kennzeichnet man einen Teil im Wort oder Satz, der ausgelassen wird.

Stehen die drei Punkte für ein ganzes Wort oder mehrere Wörter, dann schreibt man vor und nach dem Auslassungspunkten einen Leerzeichen.

  • Ich wollte etwas sagen … habe es aber vergessen

Stehen die drei Punkte am Ende eines Satzes, dann folgen nach den drei Punkten keine weiteren Satzzeichen.

  • Ich denke darüber nach …

Auslassungspunkte können auch innerhalb eines Wortes benutzt werden. Z.B. in Dialogen, um zu kennzeichnen, dass der Sprecher das Wort nicht ganz ausspricht oder die andere Person ihm ins Wort fällt. Auch zu Zensurzwecken können Auslassungspunkte im Wort verwendet werden. Wenn einzelne Buchstaben in einem Wort ersetzt werden, dann setzt man keine zusätzlichen Leerzeichen vor oder nach den drei Punkten.

  • Wir sitzen total in der Sch…e! (Zensur)
  • Das Wort beginnt glaub mit „Para…“ (den Rest des Wortes hat der Sprecher vergessen)
  • „Wir könnten heute fürs Abendessen viellei…“ – „…vielleicht Pizza bestellen? Gute Idee!“ (die zweite Person führt den Gedanken zu Ende und unterbricht die erste Person)
§IP-KOM-1g

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)

Wie hast du das Wort „vor" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Wie hast du das Wort „allem" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-15

Groß- und Kleinschreibung von Indefinitpronomen

Wörter wie „einzelne“, „wenige“, „viele“, „die meisten“, „manche“ und auch „eine“ können groß- oder kleingeschrieben werden – je nachdem, was genau gemeint ist.

Großschreibung ist nur möglich, wenn eine bestimmte Gruppe oder eine konkrete Sache gemeint ist:

  • Die Wenigen, die geblieben sind, helfen beim Aufräumen. (wenige bestimmte Personen)
  • Die Meisten haben sich zurückgemeldet. (die meisten der eingeladenen Personen)
  • Ich danke den Einzelnen, die mir geholfen haben. (den ganz bestimmten einzelnen Personen)
  • Die Eine, die nicht mitmachte. (eine einzelne, ganz bestimmte Person)
  • Sie waren auf der Suche nach dem Anderen. (eine andere, neue Welt)

Kleinschreibung, wenn es um eine unbestimmte, allgemeine Gruppe geht:

  • Nur wenige verstehen das.
  • Die meisten mögen Schokolade.
  • Es haben sich viele beworben.
  • Das kritisierten nur einzelne.
  • Manche sagen, es sei zu spät.
  • Die einen halfen mit, die anderen reisten ab. (unbestimmte Gruppe Personen)

Merke:

  • Wenn man die Personen oder Dinge klar benennen oder erkennen kann, darf man groß oder klein schreiben.
  • Wenn es allgemein oder unbestimmt ist, muss man klein schreiben.
  • Wenn du nicht sicher bist, schreib klein.

Wie hast du das Wort „in" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GPK-VWB-13

in oder im?

Gesprochen ist die Unterscheidung zwischen „in“ und „im“ manchmal schwierig.

„in“ ist eine Präposition und steht alleine, wenn kein Artikel folgt oder ein anderer Artikel benutzt wird:

  • Ich gehe in die Stadt.
  • Sie sitzt in einer Hütte.

„im“ ist die verschmolzene Form von „in dem“ (Präposition + Artikel):

  • Er ist im Garten.
  • Das steht im Text.

Tipp: Wenn du prüfen willst, ob im passt, versuche es zu in dem umzuwandeln. Wenn das nicht geht, steht wahrscheinlich in und nicht im.

Wie hast du das Wort „der" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-ART-F-5

Endung für Singular Femininum: d(ie), dies(e), jed(e), jen(e)

Für die starken Artikelwörter „d(ie)“, „dies(e)“, „jed(e)“, „jen(e)“ im Femininum Singular gelten folgende Endungen:

  • Nominativ: „-e“: diese Blume
  • Akkusativ: „-e“: diese Blume
  • Dativ: „-er“: dieser Blume
  • Genitiv: „-er“: dieser Blume

Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.

Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.

Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.

  • der, dieser, jeder, jener, usw
  • ein, kein, mein, dein, usw.

Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.

  • der Mann (Nominativ), das Kind (Nominativ), das Kind (Akkusativ)
  • ein Mann (Nominativ), ein Kind (Nominativ), ein Kind (Akkusativ)

Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.

  • der-Klasse → schwache Deklination: der große Kater, die schwarze Katze
  • ein-Klasse → starke Deklination: ein schwarzer Kater, eine schwarze Katze

Wie hast du das Wort „Medizin" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§DS-S-V-4

I-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „i“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „i“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: still, mickrig, sitzen, Stimme, Mitte, tippen, Lippe, Kissen, Rippe, Pickel.

Warum schreibt man „still“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „stille“ Nacht braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (stil-le). „still“ statt „stil“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Stimmband (Verbformen: stimmen),
  • Gewinn (Verbformen: gewinnen),
  • Beginn (Verbformen: beginnen),
  • schlimm (Komparativ: schlimmer).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Tisch (Ti-sche), Strich (Stri-che), Bild (Bil-der), Birke (Bir-ke)
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Hit, Trip, Bit, Slip, Quiz, chic, Clip, hip, Kid.
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§DS-D-V-4

I-Dehnung

Dieses Wort schreibt man trotz lang gesprochenem Vokal nur mit „i“ wie Kamin, Tamil, definitiv.

Wird ein „i“ lang ausgesprochen, schreibt man:

  • meistens „ie“: Liebe, Biene, sieben, Dieb, gierig, Spiel, Ziel, Wiese
  • selten ein Dehnungs-h („ieh“): Vieh, ziehen, entfliehen
  • ganz selten nur ein einzelnes „i“. Diese Wörter merkst du dir am besten einfach: Igel, Biber, Tiger, Bibel, Termin, Maschine, Kino, Pisa, Boutique, Automobil, Turbine, Kabine, Ruine, die Adjektivendung „-iv“ (z.B. definitiv), Adjektive aus Fremdsprachen wie akribisch (extrem sorgfältig).

Aufgepasst: „ih“, also ein „i“ mit Dehnungs-h, gibt es nur in Personalpronomen (ihr, ihm, ihnen, usw.).

§DS-D-V-4

I-Dehnung

Dieses Wort schreibt man trotz lang gesprochenem Vokal nur mit „i“ wie Kamin, Tamil, definitiv.

Wird ein „i“ lang ausgesprochen, schreibt man:

  • meistens „ie“: Liebe, Biene, sieben, Dieb, gierig, Spiel, Ziel, Wiese
  • selten ein Dehnungs-h („ieh“): Vieh, ziehen, entfliehen
  • ganz selten nur ein einzelnes „i“. Diese Wörter merkst du dir am besten einfach: Igel, Biber, Tiger, Bibel, Termin, Maschine, Kino, Pisa, Boutique, Automobil, Turbine, Kabine, Ruine, die Adjektivendung „-iv“ (z.B. definitiv), Adjektive aus Fremdsprachen wie akribisch (extrem sorgfältig).

Aufgepasst: „ih“, also ein „i“ mit Dehnungs-h, gibt es nur in Personalpronomen (ihr, ihm, ihnen, usw.).

§MK-N-F-8

Endung des Substantivs: Singular (Femininum)

Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:

  • Sammelnamen wie Obst, Gemüse, Gebirge
  • Stoffnamen wie Milch, Kaffee, Zucker (außer bei Sortenangaben, z.B. drei Kaffees = drei Tassen / Sorten Kaffee)
  • Eigennamen wie Berlin, Deutschland, Angela Merkel

Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:

  • Obst - Obstsorten
  • Gemüse - Gemüsesorten
  • Gebirge - Gebirgszüge

Für alle vier Kasusformen im Singular wird bei femininen Substantiven in der Regel keine Endung hinzugefügt.

  • Ich gehe mit der Katze meiner Freundin spazieren.

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-PUN-1d

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-STI-1c

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-AUSR-1h

Grundregeln zum Ausrufezeichen

Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.

  • Ruhe!
  • Prost!
  • Achtung, ein Auto!
  • Hände hoch!
  • Haltet den Dieb!
  • Aua!
  • Nein!
  • Hurra!

Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.

  • Rufen Sie mich einfach kurz an, sobald Sie damit fertig sind.
§IP-PUN-1b

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-DOP-1e

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-PUN-1e

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-FRA-1c

Grundregeln zum Fragezeichen

Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):

  • Wer kocht heute?
  • Kommst du mit ins Konzert?
  • Ist das ein Papagei?
  • Bist du immer so frech?
  • Warum hast du mich nicht angerufen?
  • Wieviel kostet dieser Kürbis?

Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:

  • Was fällt Ihnen denn ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1c

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-GED-1d

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
Satz 8
Marie war sehr mutig und klug .

Wie hast du das Wort „Marie" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-17

Großschreibung von Eigennamen

Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.

Beispiele:

  • Vereinigte Staaten, Rotes Meer, Deutsche Bahn, Großer Wagen (Sternzeichen), Pippin der Jüngere

Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.

  • Personen: Anna Müller, Pippin der Jüngere
  • Orte: Rhein, Schweiz, Schwarzwald, Rotes Meer
  • Organisationen: Rotes Kreuz, Deutsche Bahn
  • Marken- oder Produktnamen: Milka, iPhone, Tempo
  • Buch- oder Filme: Der Kleine Prinz, Die Leiden des jungen Werthers, Stirb Langsam

Merke:

  • Bei vielen Eigennamen benutzt man keinen Artikel: Ich fahre nach Deutschland. – Sie kommt aus Afghanistan.
  • Bei einigen braucht man aber den Artikel: Ich fahre in die Schweiz. – Er kommt aus der Türkei.
  • Es gibt Marken oder Produkte mit unüblicher Groß- und Kleinschreibung. Man schreibt sie genau so, wie die Marke sich offiziell schreibt, z.B. iPhone, eBay, adidas, YouTube, reddit, o2. Diese Regel gilt auch am Satzanfang. Man schreibt z.B. iPhones sind teuer. (NICHT: IPhones sind teuer!)
§GKS-S-1

Großschreibung am Anfang eines Satzes

Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.

Wie hast du das Wort „war" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-V-F-30

Endung des Hilfsverbs: Präteritum

Die Hilfsverben haben, sein und werden bilden das Präteritum (Vergangenheit) unregelmäßig – so wie starke Verben.

Sie wechseln den Vokal im Stamm. Und sie haben besondere Endungen ø / „-st“ / „-en“ / „-t“ (wie bei starken Verben)

sein

  • ich/er/sie/er war
  • du warst
  • wir/sie waren
  • ihr wart

haben

  • ich/er/sie/er hatte
  • du hattest
  • wir/sie hatten
  • ihr hattet

werden

  • ich/er/sie/er wurde
  • du wurdest
  • wir/sie wurden
  • ihr wurdet
§DS-D-V-1

A-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit einfachem „a“ – ohne Dehnungs-h, wie Rat, Name, Japan.

Wird ein „a“ lang ausgesprochen, schreibt man:

  • meistens einfach nur ein „a“. Und zwar dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „a“ folgt: Vater, Tag, malen.
  • manchmal ein Dehnungs-h („ah“): Sahne, Bahn, Wahrheit, mahlen.
  • ganz selten einen Doppelvokal („aa“): Saal, Aal, Haar, Waage, Paar, Staat, Aas.

Aufgepasst: Je nach Bedeutung werden Wörter anders geschrieben:

  • malen oder mahlen:
  • - Wir malen ein Bild.
  • - Der Müller mahlt das Korn in der Mühle.
  • Ware, war oder wahr:
  • - Wir haben die bestellte Ware bekommen.
  • - Cäsar war ein großer Feldherr.
  • - Das ist eine wahre Geschichte.

Aufgepasst:

  • stimmlose s-Laute müssen nach einem langen Vokal mit „ß“ geschrieben werden: Straße, Spaß, Maßnahmen.
  • Vor stimmhaftem „s“ wird ebenfalls kein Dehnungs-h geschrieben: Nase, Hase, Rasen.
  • Doppelvokale („aa“) sind Ausnahmen im Deutschen.
§GPK-VWB-5

war oder wahr?

Die Wörter „war“ und „wahr“ klingen gleich (homophon), haben aber unterschiedliche Bedeutungen und Funktionen.

„war“ – Verbform von „sein“:

  • Ich war noch nie in Griechenland.
  • Er war letzte Woche im Urlaub.
  • Das Wetter war schön.

„wahr“ ist ein Adjektiv und beschreibt, ob etwas der Wahrheit entspricht.

  • Ist das wirklich wahr? (echt, richtig)
  • Eine wahre Geschichte. (nicht erfunden)
  • Er sagt nie die Wahrheit. (richtig, korrekt)
§GPK-MM-9

A-Laute geschrieben mit R

In einigen Regionen wird das „r“ nach einem Vokal als „a“ ausgesprochen.

Du hörst „Mutta“, „Duast“, „wanda-n“. Du schreibst aber „Mutter“, „Durst“ und „wandern“.

Tipp:

  • Wenn du ein „a“ nach einem Vokal hörst, steht da ziemlich sicher ein „r“. Beispiele: Wurst („Wuast“), Alphorn („Alphoan“), Wirt („Wiat“).
  • Auch wenn du ein langes „a“ hörst, überlege, ob es z.B. ein „-er“ sein könnte.
§DS-S-V-1

A-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.

Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • kann (Verbformen: können),
  • Pack (Verbformen: packen),
  • satt (dekliniert: satte Katze),
  • platt (dekliniert: platter Reifen).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Kachel (Ka-chel), Lachs (Lach-se), rasch (ra-scher), Krach (kra-chen), Bank (Ban-ken), Hand (Hän-de), Kampf (Käm-pfe), Amt (Äm-ter), Salz (sal-zig), Gans (Gän-se), Marsch (Mär-sche).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chat
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.

Wie hast du das Wort „sehr" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§DS-D-DH-3

E-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit „eh“ wie Ehe, mehr, sehr.

Wenn das „e“ im Wort lang ausgesprochen wird, schreibt man:

  • oft einfach nur ein „e“. Und zwar meist dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „e“ folgt: heben, leben, kleben, jeder, legen, Segel, edel.
  • manchmal ein Dehnungs-h („eh“): Mehl, Zeh, sehen, mehr,
  • ganz selten einen Doppelvokal („ee“): See, Tee, leer, Beere, Teer, Schnee, Fee, Meer.

Aufgepasst:

  • Vor stimmhaftem „s“ wird ebenfalls kein Dehnungs-h geschrieben: lesen, Besen, Tresen.
  • Je nach Bedeutung werden Wörter anders geschrieben:
  • - Ich möchte gerne Urlaub am Meer machen.
  • - Dafür muss ich mehr sparen.

Wie hast du das Wort „mutig" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§DS-S-V-7

U-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „u“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „u“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Puppe, kaputt, Suppe, Butter, Hummer, Kuss, Gummi, Mutter, putzen, Druck, Buckel

Warum schreibt man „Kuss“ mit zwei „s“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Küsse“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Küs-se). „Kuss“ statt „Kus“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Guss (Verbformen: gießen),
  • Nuss (Plural: Nüsse),
  • Null (Plural: Nullen),
  • Schlusswort (Verbformen: schließen).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Burg (Bur-gen), Bruch (Brü-che), Mund (Mün-der), Gurke (Gur-ke), Fuchs (Füch-se), Busch (Bü-sche)
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Club, Pub, Input
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§DS-D-V-7

U-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit einfachem „u“ und nur einem Konsonanten, wie Blut, Lupe, Juli.

Wird ein „u“ lang ausgesprochen, schreibt man:

  • manchmal ein Dehnungs-h („uh“): Kuh, Ruhr, Abfuhr, Stuhl, Uhr
  • meistens einfach nur ein „u“. Und zwar in der Regel dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „u“ folgt: Mut, Schule, Muse, Kugel, Musik, Natur, Buch, suchen, Tuch, Fluch
  • nie ein Doppel-u („uu“)

Aufgepasst:

  • Stimmlose s-Laute müssen nach einem langen Vokal mit „ß“ geschrieben werden: Gruß, Fuß, Muße, Buße
  • Vor stimmhaftem „s“ wird ebenfalls kein Dehnungs-h geschrieben: Muse, Busen, schmusen

Häufige Fehler:

  • „Spuhr“ (falsch!). Korrekt: Spur, Spuren
  • „Schnuhr“ (falsch!). Korrekt: Schnur, schnüren
§MK-AD-S-7

Adjektiv oder Adverb mit Endung „-ig“

Die Endung „-ig“ bei Adjektiven/Adverben kann verschiedene Bedeutungen haben.

„wie / ähnlich wie“ (vergleichend):

  • Sie hat glänzendes, seidiges Haar. (fühlt sich an wie Seide)
  • Sein affiges Verhalten nervte alle. (übertrieben, wie ein Affe)
  • Der bullige Türsteher versperrte den Eingang. (stark, massig wie ein Bulle)

„etwas enthaltend / mit etwas versehen“

  • Der bärtige Mann sah aus wie ein Seemann. (hat einen Bart)
  • Die Kekse sind sehr bröselig. (zerfällt leicht in Brösel)
  • Die Torte war herrlich schokoladig. (schmeckt stark nach Schokolade)
  • Das Regal ist staubig. (voller Staub)
  • Das Getränk war stark alkoholhaltig. (enthält Alkohol)

Handlung oder Zustand beschreibend (oft aus Verben oder Nomen abgeleitet):

  • Sie kam in lässiger Kleidung zur Party. (locker, entspannt)
  • Bitte bearbeiten Sie den Antrag möglichst zügig. (schnell, ohne Warten)
  • Er machte eine gefällige Bemerkung, um die Stimmung zu heben. (freundlich, angenehm)

Wie hast du das Wort „und" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Wie hast du das Wort „klug" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GPK-MM-15

ch-Schreibung

Im Deutschen wird der Buchstabe „ch“ zur Darstellung verschiedener Laute verwendet. Die Aussprache hängt vom vorausgehenden Laut oder der Wortherkunft ab. Es gibt keine einheitliche Laut-Buchstaben-Zuordnung, daher ist die ch-Schreibung eine klassische Rechtschreibfalle.

Nach hellen Vokalen (i, e, ä, ö, ü) wird das „ch“ weich, zischend ausgesprochen: Milch, weich, mich, sicher, nüchtern, möchte.

Nach dunklen Vokalen (a, o, u) wird das „ch“ kratzig, rau ausgesprochen: Dach, doch, auch, lachen, hoch.

In einigen (meist griechischen) Fremdworten wird „ch“ häufig auch wie „k“ ausgesprochen: Chemie, Chlor, Charakter, Chaos.

Wenn nach dem „ch“ ein „s“ folgt („-chs“), dann spricht man es als „ks“ (wie „x“) aus: Fuchs, wachsen, Lachs, wechseln.

§GPK-MM-6

K-Laute mit G geschrieben

Endet ein Wort auf „-g“, hört man oft ein „k“ oder „ch“.

Du hörst „Zuch“, „Sach mal!“, „Tak“ oder „Tach“, aber man schreibt „Zug“, „Sag mal!“ und „Tag“.

Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, stell dir das Wort in einer andern Form vor (z.B. im Plural: „Tage“). So hörst du den richtigen Konsonanten vielleicht besser. Oder sprich das Wort für dich langsam und überdeutlich aus.

§DS-D-V-7

U-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit einfachem „u“ und nur einem Konsonanten, wie Blut, Lupe, Juli.

Wird ein „u“ lang ausgesprochen, schreibt man:

  • manchmal ein Dehnungs-h („uh“): Kuh, Ruhr, Abfuhr, Stuhl, Uhr
  • meistens einfach nur ein „u“. Und zwar in der Regel dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „u“ folgt: Mut, Schule, Muse, Kugel, Musik, Natur, Buch, suchen, Tuch, Fluch
  • nie ein Doppel-u („uu“)

Aufgepasst:

  • Stimmlose s-Laute müssen nach einem langen Vokal mit „ß“ geschrieben werden: Gruß, Fuß, Muße, Buße
  • Vor stimmhaftem „s“ wird ebenfalls kein Dehnungs-h geschrieben: Muse, Busen, schmusen

Häufige Fehler:

  • „Spuhr“ (falsch!). Korrekt: Spur, Spuren
  • „Schnuhr“ (falsch!). Korrekt: Schnur, schnüren

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-PUN-1d

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-STI-1c

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-AUSR-1h

Grundregeln zum Ausrufezeichen

Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.

  • Ruhe!
  • Prost!
  • Achtung, ein Auto!
  • Hände hoch!
  • Haltet den Dieb!
  • Aua!
  • Nein!
  • Hurra!

Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.

  • Rufen Sie mich einfach kurz an, sobald Sie damit fertig sind.
§IP-PUN-1b

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-DOP-1e

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-PUN-1e

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-FRA-1c

Grundregeln zum Fragezeichen

Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):

  • Wer kocht heute?
  • Kommst du mit ins Konzert?
  • Ist das ein Papagei?
  • Bist du immer so frech?
  • Warum hast du mich nicht angerufen?
  • Wieviel kostet dieser Kürbis?

Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:

  • Was fällt Ihnen denn ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1c

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-GED-1d

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
Satz 9
Sie glaubte daran , dass Frauen alles erreichen können .

Wie hast du das Wort „Sie" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-16

Groß- und Kleinschreibung von Personalpronomen

Personalpronomen werden im Deutschen normalerweise klein geschrieben. Eine Ausnahme ist das höfliche „Sie“ (und alle dazugehörigen Formen). Dann schreibt man das Pronomen groß.

Großschreibung beim höflichen „Sie“ (2. Person):

  • Ich danke Ihnen für den Besuch.
  • Haben Sie den Brief bekommen?
  • Ich habe Sie und Ihre Tochter gesehen.

In Briefen, E-Mails oder Grußkarten ist es höflich, „Du“, „Dir“, „Dein“ usw. großzuschreiben:

  • Ich hoffe, Du hattest eine schöne Reise.
  • Vielen Dank für Deine Hilfe!
  • Wenn Du Fragen hast, melde Dich gern bei mir.

Aufgepasst:

  • Diese Großschreibung bei „Du“ und „Ihr“ ist erlaubt, aber keine Pflicht.
  • Alle anderen Personalpronomen (ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie) schreibt man klein. (Außer natürlich am Satzanfang).
§GKS-S-1

Großschreibung am Anfang eines Satzes

Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.

Wie hast du das Wort „glaubte" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GPK-MM-8

P-Laute mit B geschrieben

Endet ein Wort auf „-b“, hört man oft ein „p“, z.B. klingt Lob wie „Lop“.

Am Wortende werden stimmhafte Konsonanten (g, d, b) oft stimmlos ausgesprochen (k, t, p).

Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, überleg dir das Wort in einer andern Form. Dort hörst du den richtigen Konsonanten vielleicht besser heraus: Lob - loben, gib – geben, hab – haben.

§MK-V-F-20

Endung schwacher Verben: Präteritum

Das Präteritum ist eine Zeitform der Vergangenheit. Man braucht sie z.B. in Geschichten oder Berichten.

Schwache Verben (regelmäßige Verben) folgen dabei einem festen Muster:

  • Stamm + „-t“ + Endung
  • Kein Vokalwechsel – der Wortstamm bleibt immer gleich.

Endungen schwacher Verben im Präteritum:

  • ich lieb-te
  • du lieb-test
  • er/sie/es lieb-te
  • wir lieb-ten
  • ihr lieb-tet
  • sie lieb-ten

Merke:

  • Die 1. und 3. Person Plural (wir/sie) sind immer gleich: wir liebten, sie liebten.
  • Im Präteritum ändert sich der Stammvokal nicht. Das ist anders als bei starken Verben (sprechen → sprach).
  • Das Partizip II (Perfekt) endet bei schwachen Verben auf „-t“ oder „-et“: geliebt, geredet, studiert.

Wie hast du das Wort „daran" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GZS-V-128c

Getrennt- oder Zusammenschreibung von „daran-“

Dieses Adverb wird als fester Verbbestandteil zusammengeschrieben. Als eigenständiges Adverb wird es aber getrennt geschrieben.

„daran-“ oder „dran-“ in Kombination mit einem Verb steht für: „mit etwas beginnen, weitermachen oder verbunden bleiben“.

  • Du musst dranbleiben, wenn du Erfolg willst. (nicht aufgeben, beharrlich sein)
  • Sie hat zwei Tage drangehängt. (verlängert)
  • Sie haben ihn für den Einbruch drangekriegt. (gefangen und bestraft)
  • Es ist schwer, dran zu kommen. (eigenständiges Adverb, ursprünglicher Sinn, kann ersetzt werden, z.B. „an das Objekt“)

Manche Adverbien wie aufwärts, dabei, voraus können durch Zusammen- und Getrenntschreibung mit einem Verb einen Bedeutungsunterschied ausdrücken.

Wenn Adverb und Verb zusammen eine neue, feste Bedeutung bilden, schreibt man sie wie ein trennbares Verb:

  • zusammenkommen in der Bedeutung „sich treffen“:
  • - Die Freunde wollen nächstes Jahr wieder zusammenkommen.
  • - Als wir das erste Mal zusammenkamen, fand ich dich eher unsympathisch.
  • - Ihr berichtet, dass ihr zusammengekommen seid.
  • - Es war schön, wieder mal zusammenzukommen.
  • Aufgepasst: „-zu-“ oder „-ge-“ stehen zwischen Adverb und Verb: zusammen·zu·kommen, zusammen·ge·kommen

Wenn Adverb und Verb ihre ursprüngliche eigene Bedeutung behalten, schreibt man sie getrennt. Denn dann handelt es sich um ein ganz normales Adverb.

  • Beispiel: zusammen kommen bedeutet: „gemeinsam ankommen“ (im Gegensatz von „alleine ankommen“)
  • - Die Gäste sind zusammen gekommen
  • - Wir haben vor, zusammen zu kommen.
  • - Wenn ihr zusammen kommt, spart ihr Benzin.
  • Aufgepasst: Getrenntschreibung auch im Zu-Infinitiv und Partizip: zusammen zu kommen, zusammen gekommen

Merke:

Wenn man das Adverb im Satz weglassen oder durch ein anderes Wort ersetzen kann, ohne dass sich die Bedeutung wesentlich ändert, handelt es sich um ein eigenständiges Adverb. Dann schreibt man getrennt.

Wenn das Adverb dagegen fest zum Verb gehört und eine eigene Bedeutung bildet, schreibt man zusammen.

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-KOM-1a

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-STI-1a

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-KOM-1

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-DOP-1a

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-KOM-1b

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-GED-1a

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
§IP-KOM-1i

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-AUSL-1a

Auslassungspunkte im Deutschen

Mit drei Punkten kennzeichnet man einen Teil im Wort oder Satz, der ausgelassen wird.

Stehen die drei Punkte für ein ganzes Wort oder mehrere Wörter, dann schreibt man vor und nach dem Auslassungspunkten einen Leerzeichen.

  • Ich wollte etwas sagen … habe es aber vergessen

Stehen die drei Punkte am Ende eines Satzes, dann folgen nach den drei Punkten keine weiteren Satzzeichen.

  • Ich denke darüber nach …

Auslassungspunkte können auch innerhalb eines Wortes benutzt werden. Z.B. in Dialogen, um zu kennzeichnen, dass der Sprecher das Wort nicht ganz ausspricht oder die andere Person ihm ins Wort fällt. Auch zu Zensurzwecken können Auslassungspunkte im Wort verwendet werden. Wenn einzelne Buchstaben in einem Wort ersetzt werden, dann setzt man keine zusätzlichen Leerzeichen vor oder nach den drei Punkten.

  • Wir sitzen total in der Sch…e! (Zensur)
  • Das Wort beginnt glaub mit „Para…“ (den Rest des Wortes hat der Sprecher vergessen)
  • „Wir könnten heute fürs Abendessen viellei…“ – „…vielleicht Pizza bestellen? Gute Idee!“ (die zweite Person führt den Gedanken zu Ende und unterbricht die erste Person)
§IP-KOM-1g

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)

Wie hast du das Wort „dass" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GPK-VWB-1

Dass oder das?

„dass“ ist eine Konjunktion. „das“ kann ein Artikel oder ein Pronomen sein.

Die Wörter „dass“ und „das“ klingen gleich, haben aber unterschiedliche grammatische Funktionen:

  • „dass“ ist eine Konjunktion. Sie leitet einen Nebensatz ein. Nebensätze sind abhängig vom Hauptsatz:
  • - Ich denke, dass wir heute nach Hause fahren.
  • - Merke: der dass-Satz ist bei folgenden Verben oft ein Objekt des Verbs: denken, hören, sehen, meinen, glauben, sagen, schreiben
  • „dass“ kann sich auch auf ein Präpositionaladverb oder das Pronomen “es“ beziehen:
  • - Ich finde (es) gut, dass wir heute nach Hause fahren. („dass“ erklärt „es“ im Hauptsatz)
  • - Wir sollten uns nicht (darauf) verlassen, dass es für unsere Gruppe genug Platz im Restaurant hat. („dass“ bezieht sich auf „darauf“ im Hauptsatz)
  • Ein „dass“-Satz kann auch adverbial sein. Dies häufig in Kombination mit so, als, damit:
  • - Der Flug war so voll, dass man sich kaum bewegen konnte. („Wie voll?“ - „So voll, dass“)
  • „das“ mit einem „s“ ist entweder ein Artikel oder ein Pronomen.
  • Als Artikel begleitet „das“ ein Substantiv:
  • - Das Kind schläft.
  • - Das kleine Flugzeug landet.
  • Als Demonstrativpronomen bezieht sich „das“ auf etwas, was im Text vorher erwähnt wurde:
  • - Mein Großvater war fünf Jahre im Gefängnis. Das hat er der Familie bis zu seinem Tod verheimlicht.
  • Als Relativpronomen leitet „das“ einen Relativsatz ein:
  • - Ich kaufe ein Klapprad, das ich einfach mit in den Bus nehmen kann.

Merke: Wenn du einen Nebensatz mit „das/dass“ vor dir hast, überlege, ob es ein Relativpronomen oder eine Konjunktion ist.

Wie hast du das Wort „Frauen" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§GPK-MM-12

F-Laute

Nicht alles, was wie „f“ klingt, wird mit „f“ geschrieben.

Im Deutschen wird der „f“-Laut normalerweise mit „f“ geschrieben: Feld, Fels, Fee, Kaffee.

Es gibt aber auch viele Wörter, bei denen der „f“-Laut mit „v“ geschrieben wird.

  • Meist am Wortanfang, z.B. bei Verben mit den Vorsilben „ver-“ und „vor-“: Vater, viel, vier, Vieh, Volk, vor, von, versuchen, verkaufen, Vortrag, Verband.
  • Am Wortende tritt der „f“-Laut mit „v“ häufig in Wörtern auf, die auf „-iv“ enden: alternativ, definitiv, positiv, kreativ, naiv

Vor allem bei Fremdwörtern aus dem Griechischen wird der „f“-Laut oft noch mit „ph“ geschrieben. Bei vollständig eingedeutschten Wörtern wird häufig statt „ph“ ein „f“ geschrieben. Oder es sind beide Formen erlaubt.

  • Fotograf – Photograph (die ph-Variante ist veraltet und wird nur noch fachsprachlich verwendet)
  • Telefon ist vollständig eingedeutscht und wird nur noch mit „f“ geschrieben.
  • Xylofon – Xylophon (beide Varianten sind erlaubt, die Variante mit „f“ ist moderner)
  • Biografie – Biographie (beide Varianten sind gebräuchlich, die Variante mit „ph“ wirkt veraltet oder gehoben)
  • Physik, Philosophie, Alphabet" und viele andere Begriffe sind zwar vollständig eingedeutscht, werden aber noch nur mit „f“ geschrieben.

Tipp: In der Wortfamilie kannst du erkennen, dass das „f“ teilweise auch als „w“ gesprochen wird.

  • naiv – gesprochen: „naif“
  • Naivität – gesprochen: „Naiwität“

Vor allem bei Fremdwörtern aus dem Griechischen ist die moderne deutsche Rechtschreibung inkonsequent. Hier hilft nur nachschlagen und auswendig lernen. Meist liegt man mit „ph“ auf der richtigen Seite.

§MK-N-F-4

Endung des Substantivs: Pluralform (Femininum)

Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl).

Es gibt einige Wörter, die ausschließlich im Plural stehen: Leute, Eltern, Ferien. Dazu zählen einige Eigennamen (die Vereinigten Staaten, die Niederlande, die Bundesbahnen) und einzelne abstrakte Begriffe (Kosten, Finanzen, Einnahmen).

Die Pluralform eines Wortes ist häufig vom Genus (Geschlecht) und den Lauten des Wortes abhängig.

Feminine Substantive haben zwei große Pluraltypen: -(e)n und -e.

  • Plural auf -(e)n. Die meisten femininen Wörter gehören zu dieser Klasse.
  • - Frau - Frauen, Jacke - Jacken, Mauer - Mauern
  • Plural auf -e. Diese Gruppe bildet für Vokale a, o, u einen Umlaut.
  • - Hand - Hände, Maus - Mäuse

Darüber hinaus gibt es Sonderformen:

  • Wörter auf -in bilden den Plural auf -innen: Lehrerin - Lehrerinnen
  • Wörter auf -is bilden den Plural auf -isse: Erkenntnis - Erkenntnisse
  • nur Umlaute, ohne Endung: Mutter - Mütter, Tochter - Töchter
  • Plural auf -s bei Fremdwörtern, Abkürzungen und Vokal am Wortende: Pizza - Pizzas, Oma - Omas

Aufgepasst: Im Dativ wird im Plural ein „n“ angehängt, wenn nicht schon eins vorhanden ist.

  • Ich gehe mit meinen Töchtern spazieren. (Plural Töchter: ein n kommt dazu)
  • Ich spiele mit meinen Katzen. (Plural Katzen, keine Änderung)

Wie hast du das Wort „alles" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-15

Groß- und Kleinschreibung von Indefinitpronomen

Wörter wie „einzelne“, „wenige“, „viele“, „die meisten“, „manche“ und auch „eine“ können groß- oder kleingeschrieben werden – je nachdem, was genau gemeint ist.

Großschreibung ist nur möglich, wenn eine bestimmte Gruppe oder eine konkrete Sache gemeint ist:

  • Die Wenigen, die geblieben sind, helfen beim Aufräumen. (wenige bestimmte Personen)
  • Die Meisten haben sich zurückgemeldet. (die meisten der eingeladenen Personen)
  • Ich danke den Einzelnen, die mir geholfen haben. (den ganz bestimmten einzelnen Personen)
  • Die Eine, die nicht mitmachte. (eine einzelne, ganz bestimmte Person)
  • Sie waren auf der Suche nach dem Anderen. (eine andere, neue Welt)

Kleinschreibung, wenn es um eine unbestimmte, allgemeine Gruppe geht:

  • Nur wenige verstehen das.
  • Die meisten mögen Schokolade.
  • Es haben sich viele beworben.
  • Das kritisierten nur einzelne.
  • Manche sagen, es sei zu spät.
  • Die einen halfen mit, die anderen reisten ab. (unbestimmte Gruppe Personen)

Merke:

  • Wenn man die Personen oder Dinge klar benennen oder erkennen kann, darf man groß oder klein schreiben.
  • Wenn es allgemein oder unbestimmt ist, muss man klein schreiben.
  • Wenn du nicht sicher bist, schreib klein.

Wie hast du das Wort „erreichen" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-V-P-5

Verb mit Vorsilbe „er-“

Die Vorsilbe „er-“ bildet meist transitive Verben. Sie wird oft an Adjektive, Substantive oder andere Verben angehängt.

Erfolgreiches Erreichen eines Ziels / Abschluss einer Handlung:

  • erlernen: etwas erfolgreich lernen
  • erblicken: plötzlich sehen, wahrnehmen
  • erhoffen: etwas erwarten oder sich wünschen
  • erraten: durch Raten richtig herausfinden
  • erreichen: ein Ziel schaffen

Durch Handlung erlangen, erzwingen:

  • erbeuten: Beute machen
  • erjagen: durch Jagd erlangen
  • erbetteln: durch Bitten bekommen
  • erpressen: etwas durch Druck erzwingen
  • erwerben: etwas kaufen

Ein Zustand tritt ein / Veränderung beginnt:

  • erblassen: blass werden
  • erwärmen: warm werden
  • erstarren: starr/unbeweglich werden
  • erröten: rot (im Gesicht) werden
  • erkranken: krank werden

Zerstörung, Auslöschung (meist mit tödlichem Ergebnis):

  • erschießen: durch Schuss töten
  • ertränken: durch Wasser töten
  • ersticken: durch Luftmangel töten
  • erwürgen: durch Würgen töten

Intensives Tun, vollständig:

  • erleben: aktiv miterleben
  • errichten: etwas aufbauen

Vorsilben (be-, ent-, ver-, er-, über- usw.) sind immer fest mit dem Verb verbunden. Das Partizip II wird ohne Vorsilbe „ge-“ gebildet. Bsp:

  • Er entdeckt den Fehler.
  • Er hat den Fehler entdeckt.

Verbpartikel (ab-, auf-, über-, mit-, zurück- usw.) werden aber beim Konjugieren vom Verb getrennt. Im Infinitiv mit „zu“ oder im Partizip II steht „-zu-“ bzw. „-ge-“ zwischen Partikel und Verbstamm. Bsp.:

  • Ich komme zurück.
  • Er ist zurückgekommen.
  • Ich bitte dich, zurückzukommen.

Merke:

Verben mit Vorsilben sind untrennbar. Sie sind meist transitiv und haben eine übertragene oder abstrakte Bedeutung.

  • übersetzen (einen Text von einer Sprache in eine andere übersetzen): ich übersetze, ich habe übersetzt, zu übersetzen.

Verbpartikel werden vom Verb abgetrennt. Und die Bedeutung ist meist etwas Konkretes, z.B.

  • übersetzen (ein Boot über den Fluss bewegen): ich setze über, ich habe übergesetzt, überzusetzen (über ist Verbpartikel)
§MK-V-P-5

Verb mit Vorsilbe „er-“

Die Vorsilbe „er-“ bildet meist transitive Verben. Sie wird oft an Adjektive, Substantive oder andere Verben angehängt.

Erfolgreiches Erreichen eines Ziels / Abschluss einer Handlung:

  • erlernen: etwas erfolgreich lernen
  • erblicken: plötzlich sehen, wahrnehmen
  • erhoffen: etwas erwarten oder sich wünschen
  • erraten: durch Raten richtig herausfinden
  • erreichen: ein Ziel schaffen

Durch Handlung erlangen, erzwingen:

  • erbeuten: Beute machen
  • erjagen: durch Jagd erlangen
  • erbetteln: durch Bitten bekommen
  • erpressen: etwas durch Druck erzwingen
  • erwerben: etwas kaufen

Ein Zustand tritt ein / Veränderung beginnt:

  • erblassen: blass werden
  • erwärmen: warm werden
  • erstarren: starr/unbeweglich werden
  • erröten: rot (im Gesicht) werden
  • erkranken: krank werden

Zerstörung, Auslöschung (meist mit tödlichem Ergebnis):

  • erschießen: durch Schuss töten
  • ertränken: durch Wasser töten
  • ersticken: durch Luftmangel töten
  • erwürgen: durch Würgen töten

Intensives Tun, vollständig:

  • erleben: aktiv miterleben
  • errichten: etwas aufbauen

Vorsilben (be-, ent-, ver-, er-, über- usw.) sind immer fest mit dem Verb verbunden. Das Partizip II wird ohne Vorsilbe „ge-“ gebildet. Bsp:

  • Er entdeckt den Fehler.
  • Er hat den Fehler entdeckt.

Verbpartikel (ab-, auf-, über-, mit-, zurück- usw.) werden aber beim Konjugieren vom Verb getrennt. Im Infinitiv mit „zu“ oder im Partizip II steht „-zu-“ bzw. „-ge-“ zwischen Partikel und Verbstamm. Bsp.:

  • Ich komme zurück.
  • Er ist zurückgekommen.
  • Ich bitte dich, zurückzukommen.

Merke:

Verben mit Vorsilben sind untrennbar. Sie sind meist transitiv und haben eine übertragene oder abstrakte Bedeutung.

  • übersetzen (einen Text von einer Sprache in eine andere übersetzen): ich übersetze, ich habe übersetzt, zu übersetzen.

Verbpartikel werden vom Verb abgetrennt. Und die Bedeutung ist meist etwas Konkretes, z.B.

  • übersetzen (ein Boot über den Fluss bewegen): ich setze über, ich habe übergesetzt, überzusetzen (über ist Verbpartikel)
§GPK-MM-1

AI-Laute

„ai“-Laute sind im Deutschen normalerweise mit „ei“ geschrieben.

Wenn du in einem Wort den Laut „ai“ hörst, wird es meist mit „ei“ geschrieben: einfach, mein, dein, sein, Bein.

Es gibt ein paar wenige Ausnahmen. Oft sind das Eigennamen oder Wörter, die von fremden oder älteren Sprachen stammen: Mailand, Thailand, Mai, Haifisch

Manchmal werden Wörter genau gleich ausgesprochen, aber die Bedeutung unterscheidet sich je nach Schreibweise:

  • der Laib (ein ganzes Brot)
  • der Leib (menschlicher Körper)
  • die Seite (in einem Buch)
  • die Saite (Teil der Gitarre und anderer Musikinstrumente)
  • der Waise (Kind ohne Eltern)
  • weise (erfahren und klug)
§MK-V-F-90

Endung des Infinitivs

Der Infinitiv ist die Grundform eines Verbs. Er zeigt was passiert, aber nicht, wer etwas macht und wann es passiert. Die meisten Verben enden im Infinitiv auf:

  • -en → spielen, sagen, machen (häufigste Endung)
  • -ern → wandern, erinnern
  • -eln → sammeln, basteln

Der Infinitiv steht oft mit zu. Beispiele:

  • Ich habe vor, morgen nach Paris zu fahren.
  • Sie versucht, schneller zu laufen.
  • Er vergisst, sein Heft zu holen.

Aber der Infinitiv findet sich auch ohne zu. Z.B. in Kombination mit einem Modalverb oder in der Zukunftsform:

  • Ich muss morgen lernen.
  • Sie kann gut schwimmen.
  • Wir dürfen draußen spielen.
  • Wir werden morgen schreiben. (Zukunftsform)

Den Infinitiv triff man auch häufig auf Schildern und stichwortartigen Aufzählungen:

  • Bitte Abstand halten (Regel auf einem Schild)
  • Ziehen (Schild an der Tür)
  • Handy ausschalten (Schild im Theater)
  • Kapitel 3 lesen (Hausaufgabenliste)
  • Zimmer aufräumen (von einer Pflichteniste im Haushalt)
  • Oma anrufen (Notizzettel)

`

Aufgepasst: Nicht alles, was wie ein Infinitiv aussieht, ist ein Infinitiv. Es gibt Konjugationen im Präsens für wir und sie (Plural) sehen aus wie die Infinitivform:

  • Wir spielen im Garten.
  • Sie wandern gern.

Wie hast du das Wort „können" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GPK-MM-15

ch-Schreibung

Im Deutschen wird der Buchstabe „ch“ zur Darstellung verschiedener Laute verwendet. Die Aussprache hängt vom vorausgehenden Laut oder der Wortherkunft ab. Es gibt keine einheitliche Laut-Buchstaben-Zuordnung, daher ist die ch-Schreibung eine klassische Rechtschreibfalle.

Nach hellen Vokalen (i, e, ä, ö, ü) wird das „ch“ weich, zischend ausgesprochen: Milch, weich, mich, sicher, nüchtern, möchte.

Nach dunklen Vokalen (a, o, u) wird das „ch“ kratzig, rau ausgesprochen: Dach, doch, auch, lachen, hoch.

In einigen (meist griechischen) Fremdworten wird „ch“ häufig auch wie „k“ ausgesprochen: Chemie, Chlor, Charakter, Chaos.

Wenn nach dem „ch“ ein „s“ folgt („-chs“), dann spricht man es als „ks“ (wie „x“) aus: Fuchs, wachsen, Lachs, wechseln.

§DS-S-V-6

Ö-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „ö“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „ö“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Hölle, Löffel, können, Höcker

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Schnörkel, Mörtel, Töchter, Frösche
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§MK-V-F-11

Endung des Modalverbs: Präsens

Modalverben (können, müssen, dürfen etc.) sind besondere Verben, weil sie eine Mischung aus starken und unregelmäßigen Formen haben:

  • Im Singular (ich, du, er/sie/es) ändert sich oft der Vokal im Wortstamm.
  • Die Endungen sind unregelmäßig.
  • Im Plural (wir, ihr, sie) folgen sie den ganz normalen Endungen (-en, -t, -en).

Vokalwechsel bei allen Singularformen.

können

  • ich/er/sie/es kann
  • du kannst
  • ihr könnt
  • wir/sie können

müssen

  • ich/er/sie/es muss
  • du musst
  • ihr müsst
  • wir/sie müssen

dürfen

  • ich/er/sie/es darf
  • du darfst
  • ihr dürft
  • wir/sie dürfen

mögen:

  • ich/er/sie/es mag
  • du magst
  • ihr mögt
  • wir/sie mögen

wollen:

  • ich/er/sie/es will
  • du willst
  • ihr wollt
  • wir/sie wollen

sollen: (Ausnahme: ohne Vokalwechsel)

  • ich/er/sie/es soll
  • du sollst
  • ihr sollt
  • wir/sie sollen

wissen ist kein Modalverb, wird aber so konjugiert:

  • ich/er/sie/es weiß
  • du weißt
  • ihr wisst
  • wir/sie wissen

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-PUN-1d

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-STI-1c

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-AUSR-1h

Grundregeln zum Ausrufezeichen

Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.

  • Ruhe!
  • Prost!
  • Achtung, ein Auto!
  • Hände hoch!
  • Haltet den Dieb!
  • Aua!
  • Nein!
  • Hurra!

Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.

  • Rufen Sie mich einfach kurz an, sobald Sie damit fertig sind.
§IP-PUN-1b

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-DOP-1e

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-PUN-1e

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-FRA-1c

Grundregeln zum Fragezeichen

Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):

  • Wer kocht heute?
  • Kommst du mit ins Konzert?
  • Ist das ein Papagei?
  • Bist du immer so frech?
  • Warum hast du mich nicht angerufen?
  • Wieviel kostet dieser Kürbis?

Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:

  • Was fällt Ihnen denn ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1c

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-GED-1d

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
Satz 10
Marie Curie starb 1934 , doch ihre Entdeckungen leben weiter .

Wie hast du das Wort „Marie" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-17

Großschreibung von Eigennamen

Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.

Beispiele:

  • Vereinigte Staaten, Rotes Meer, Deutsche Bahn, Großer Wagen (Sternzeichen), Pippin der Jüngere

Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.

  • Personen: Anna Müller, Pippin der Jüngere
  • Orte: Rhein, Schweiz, Schwarzwald, Rotes Meer
  • Organisationen: Rotes Kreuz, Deutsche Bahn
  • Marken- oder Produktnamen: Milka, iPhone, Tempo
  • Buch- oder Filme: Der Kleine Prinz, Die Leiden des jungen Werthers, Stirb Langsam

Merke:

  • Bei vielen Eigennamen benutzt man keinen Artikel: Ich fahre nach Deutschland. – Sie kommt aus Afghanistan.
  • Bei einigen braucht man aber den Artikel: Ich fahre in die Schweiz. – Er kommt aus der Türkei.
  • Es gibt Marken oder Produkte mit unüblicher Groß- und Kleinschreibung. Man schreibt sie genau so, wie die Marke sich offiziell schreibt, z.B. iPhone, eBay, adidas, YouTube, reddit, o2. Diese Regel gilt auch am Satzanfang. Man schreibt z.B. iPhones sind teuer. (NICHT: IPhones sind teuer!)
§GKS-S-1

Großschreibung am Anfang eines Satzes

Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.

Wie hast du das Wort „Curie" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-17

Großschreibung von Eigennamen

Eigennamen werden im Deutschen immer großgeschrieben, auch dann, wenn sie Wörter enthalten, die normalerweise klein wären.

Beispiele:

  • Vereinigte Staaten, Rotes Meer, Deutsche Bahn, Großer Wagen (Sternzeichen), Pippin der Jüngere

Eigennamen sind Wörter für etwas ganz Bestimmtes – also etwas, dem jemand einen Namen gegeben hat. Man schreibt sie immer groß, auch wenn Teile davon normalerweise klein wären.

  • Personen: Anna Müller, Pippin der Jüngere
  • Orte: Rhein, Schweiz, Schwarzwald, Rotes Meer
  • Organisationen: Rotes Kreuz, Deutsche Bahn
  • Marken- oder Produktnamen: Milka, iPhone, Tempo
  • Buch- oder Filme: Der Kleine Prinz, Die Leiden des jungen Werthers, Stirb Langsam

Merke:

  • Bei vielen Eigennamen benutzt man keinen Artikel: Ich fahre nach Deutschland. – Sie kommt aus Afghanistan.
  • Bei einigen braucht man aber den Artikel: Ich fahre in die Schweiz. – Er kommt aus der Türkei.
  • Es gibt Marken oder Produkte mit unüblicher Groß- und Kleinschreibung. Man schreibt sie genau so, wie die Marke sich offiziell schreibt, z.B. iPhone, eBay, adidas, YouTube, reddit, o2. Diese Regel gilt auch am Satzanfang. Man schreibt z.B. iPhones sind teuer. (NICHT: IPhones sind teuer!)

Wie hast du das Wort „starb" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GPK-MM-11

sch-Laute

Am Wortanfang schreibt man „sp-“ und „sp-“, auch wenn man „schp“ oder „scht“ spricht.

Am Anfang eines Wortes schreibt man einen „sch“-Laut in Kombination mit „p“ oder „t“ mit „sp-“ und „st-“. Man hört „Schtadt“ oder „Schpiel“, schreibt aber Stadt und Spiel.

  • Sprachkurs, Spiel, Spiegel, Stau, Straße, Strom, Stadt

Wenn der Laut „sch“ in der Mitte oder am Ende einer Silbe oder eines Wortes steht, dann schreibt man ganz normal „sch“. Auch wenn „sch“- vor einem Vokal steht, schreibt man „sch“-Laute mit „sch“:

  • Marsch, gemischt, Schlüssel, schmal, schön, Schüssel, herrschen, kuscheln
§DS-S-V-1

A-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.

Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • kann (Verbformen: können),
  • Pack (Verbformen: packen),
  • satt (dekliniert: satte Katze),
  • platt (dekliniert: platter Reifen).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Kachel (Ka-chel), Lachs (Lach-se), rasch (ra-scher), Krach (kra-chen), Bank (Ban-ken), Hand (Hän-de), Kampf (Käm-pfe), Amt (Äm-ter), Salz (sal-zig), Gans (Gän-se), Marsch (Mär-sche).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chat
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§GPK-MM-8

P-Laute mit B geschrieben

Endet ein Wort auf „-b“, hört man oft ein „p“, z.B. klingt Lob wie „Lop“.

Am Wortende werden stimmhafte Konsonanten (g, d, b) oft stimmlos ausgesprochen (k, t, p).

Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, überleg dir das Wort in einer andern Form. Dort hörst du den richtigen Konsonanten vielleicht besser heraus: Lob - loben, gib – geben, hab – haben.

§MK-V-F-22

Endung starker Verben: Präteritum

Starke Verben (auch: unregelmäßige Verben) bilden das Präteritum (Vergangenheit) auf eine besondere Weise:

  • Sie machen einen Vokalwechsel im Wortstamm: geben → gab, sehen → sah
  • Sie haben keine „-t-“ Silbe wie schwache Verben. (nicht: „ich sprachte“!)
  • Die Endungen sind etwas anders – vor allem in der ich- und er-Form.

Endungen starker Verben:

  • ich und er/sie/es: keine Endung -e wie bei schwachen Verben
  • wir/sie (Plural): -en
  • du: -st
  • ihr: -t

Merke:

  • Vokalwechsel passiert bei allen Personen: geben → gab, nehmen → nahm, sehen → sah, laufen → lief
  • Keine Endung bei ich/er/sie/es: ich sprach (nicht: „ich sprachte“!)
  • wir/sie enden normal auf -en
§MK-V-F-27

Endung starker Verben: Präteritum und Partizip II

Viele starke Verben folgen einem bestimmten Vokalwechsel-Muster, wenn man sie im Präteritum (Vergangenheit) oder im Partizip II (z.B. für das Perfekt) benutzt.

Einige starke Verben im Deutschen folgen einem Muster, bei dem im Präsens, Präteritum und Partizip II jedes Mal ein anderer Vokal im Wortstamm steht.

Präsens - Präteritum - Partizip II:

i - a - u

  • finden – fand – gefunden
  • singen – sang – gesungen
  • trinken – trank – getrunken

i - a - o

  • schwimmen – schwamm – geschwommen
  • beginnen – begann – begonnen

e - a - o

  • treffen – traf – getroffen
  • helfen – half – geholfen
  • werfen – warf – geworfen
  • brechen – brach – gebrochen
  • sprechen – sprach – gesprochen
  • stehlen – stahl – gestohlen
  • empfehlen – empfahl – empfohlen
  • nehmen – nahm – genommen

Wie hast du das Wort „1934" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-KOM-1a

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-STI-1a

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-KOM-1

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-DOP-1a

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-KOM-1b

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-GED-1a

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
§IP-KOM-1i

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)
§IP-AUSL-1a

Auslassungspunkte im Deutschen

Mit drei Punkten kennzeichnet man einen Teil im Wort oder Satz, der ausgelassen wird.

Stehen die drei Punkte für ein ganzes Wort oder mehrere Wörter, dann schreibt man vor und nach dem Auslassungspunkten einen Leerzeichen.

  • Ich wollte etwas sagen … habe es aber vergessen

Stehen die drei Punkte am Ende eines Satzes, dann folgen nach den drei Punkten keine weiteren Satzzeichen.

  • Ich denke darüber nach …

Auslassungspunkte können auch innerhalb eines Wortes benutzt werden. Z.B. in Dialogen, um zu kennzeichnen, dass der Sprecher das Wort nicht ganz ausspricht oder die andere Person ihm ins Wort fällt. Auch zu Zensurzwecken können Auslassungspunkte im Wort verwendet werden. Wenn einzelne Buchstaben in einem Wort ersetzt werden, dann setzt man keine zusätzlichen Leerzeichen vor oder nach den drei Punkten.

  • Wir sitzen total in der Sch…e! (Zensur)
  • Das Wort beginnt glaub mit „Para…“ (den Rest des Wortes hat der Sprecher vergessen)
  • „Wir könnten heute fürs Abendessen viellei…“ – „…vielleicht Pizza bestellen? Gute Idee!“ (die zweite Person führt den Gedanken zu Ende und unterbricht die erste Person)
§IP-KOM-1g

Grundregeln zum Komma im Deutschen

Kommas trennen Haupt- und Nebensätze.

  • Ich bleibe zu Hause, weil es regnet.
  • Sie wollte, dass er seine Schuhe selber putzt.

Kommas stehen zwischen gleichrangigen Sätzen (Hauptsätzen). Besonders vor: aber, sondern, denn, doch, jedoch oder bei mehrteiligen Konjunktionen wie: nicht nur – sondern auch, teils – teils, einerseits – andererseits.

  • Es ist spät, aber ich bin noch nicht müde.

Kommas trennen Elemente in Aufzählungen. Das letzte Element wird mit und oder oder ohne Komma angeschlossen.

  • Wir kaufen Äpfel, Birnen, Bananen und Trauben.

Kommas markieren Einschübe und Nachträge.

  • Mein Bruder, ein leidenschaftlicher Gärtner, pflanzt Rosen.
  • Übers Wochenende gehen wir in die Natur, meist zum Wandern.

Kommas können Infinitivgruppen abtrennen, vor allem nach: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.

  • Sie ging, ohne ein Wort zu sagen.

In folgenden Fällen schreibt man kein Komma

  • Bei einfachen Aufzählungen mit „und“ oder „oder“: Er trinkt Wasser und Tee.
  • Bei Aufzählungen, die verbunden sind mit: und, oder, sowie, entweder – oder, sowohl – als auch, weder – noch: Sie mag weder Schlangen noch Spinnen.
  • Zwischen zwei Adjektiven, die in der Reihenfolge nicht austauschbar sind: die neuen schwarzen Schuhe (Ich habe mehrere schwarze Schuhe und meine: die neuen). Aber: die schwarzen neuen Schuhe (ich habe mehrere neue Schuhe, und meine: die schwarzen)

Es gibt Fälle, wo Kommas freiwillig gesetzt werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Zum Beispiel dann, wenn zwei kurze Hauptsätzen mit „und“ oder „oder“ verbunden sind: Er öffnete die Tür(,) und er trat hinaus.

Bei kurzen Infinitivgruppen ohne Konjunktion kann das Komma freiwillig gesetzt werden, wenn keine Missverständnisse entstehen:

  • Sie begann, laut zu lachen.
  • Sie begann laut zu lachen.

Aufgepasst!

Wenn man den Satz ohne Komma nicht eindeutig verstehen kann, muss immer ein Komma gesetzt werden.

  • Sie verspricht ihrem Bruder zu helfen. (Bedeutung ist nicht eindeutig)
  • Sie verspricht, ihrem Bruder zu helfen. (öffentliches Versprechen: Sie hilft dem Bruder)
  • Sie verspricht ihrem Bruder, zu helfen. (Versprechen an den Bruder: sie hilft bei etwas – nicht zwingend ihm)

Wie hast du das Wort „doch" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Wie hast du das Wort „ihre" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-16

Groß- und Kleinschreibung von Personalpronomen

Personalpronomen werden im Deutschen normalerweise klein geschrieben. Eine Ausnahme ist das höfliche „Sie“ (und alle dazugehörigen Formen). Dann schreibt man das Pronomen groß.

Großschreibung beim höflichen „Sie“ (2. Person):

  • Ich danke Ihnen für den Besuch.
  • Haben Sie den Brief bekommen?
  • Ich habe Sie und Ihre Tochter gesehen.

In Briefen, E-Mails oder Grußkarten ist es höflich, „Du“, „Dir“, „Dein“ usw. großzuschreiben:

  • Ich hoffe, Du hattest eine schöne Reise.
  • Vielen Dank für Deine Hilfe!
  • Wenn Du Fragen hast, melde Dich gern bei mir.

Aufgepasst:

  • Diese Großschreibung bei „Du“ und „Ihr“ ist erlaubt, aber keine Pflicht.
  • Alle anderen Personalpronomen (ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie) schreibt man klein. (Außer natürlich am Satzanfang).
§MK-ART-F-6

Endung des Plurals: ein(e), kein(e), mein(e)

Die schwachen Artikelwörter „kein(e)“, „mein(e)“ im Plural werden wie folgt dekliniert:

  • Nominativ und Akkusativ: „-e“: meine Tische, keine Ahnung
  • Dativ: „-en“: meinen Katzen (Beachte: Substantiv mit „-(e)n“)
  • Genitiv: „-er“: wegen meiner Zweifel

Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.

Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.

Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.

  • der, dieser, jeder, jener, usw
  • ein, kein, mein, dein, usw.

Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.

  • der Mann (Nominativ), das Kind (Nominativ), das Kind (Akkusativ)
  • ein Mann (Nominativ), ein Kind (Nominativ), ein Kind (Akkusativ)

Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.

  • der-Klasse → schwache Deklination: der große Kater, die schwarze Katze
  • ein-Klasse → starke Deklination: ein schwarzer Kater, eine schwarze Katze

Wie hast du das Wort „Entdeckungen" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§DS-S-V-3

E-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.

Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Bett (dekliniert: Betten),
  • Messgerät (Verbform: messen),
  • fett (dekliniert: fettige Mahlzeit),

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Werk (Wer-ke), wechseln (wech-seln), gestern(ges-stern), Merkblatt (Merk-blatt), Blech (Ble-che).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chef, Pen, Set
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§DS-S-V-3

E-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „e“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „e“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: essen, Netz, Ecke, Wetter, Messer, Fett.

Warum schreibt man „nett“ mit zwei „t“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „nette“ (Person) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (net-te). „nett“ statt „net“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Bett (dekliniert: Betten),
  • Messgerät (Verbform: messen),
  • fett (dekliniert: fettige Mahlzeit),

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Werk (Wer-ke), wechseln (wech-seln), gestern(ges-stern), Merkblatt (Merk-blatt), Blech (Ble-che).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chef, Pen, Set
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§MK-N-S-19

Substantiv mit Endung „-ung“

Wörter mit der Endung „-ung“ sind fast immer weiblich (feminin).

Sie entstehen oft aus Verben und beschreiben:

  • eine Handlung oder einen Prozess
  • das Ergebnis einer Handlung
  • eine Gesamtheit
  • eine Person oder Gruppe in einer bestimmten Rolle

Eine Handlung oder ein Vorgang:

  • Wandlung – der Prozess der Veränderung
  • Besprechung – das gemeinsame Gespräch
  • Bereitstellung – das Bereitmachen von etwas
  • Erklärung – der Vorgang des Erklärens
  • Verschmutzung - Prozess des Schmutzigwerdens

Das Ergebnis einer Handlung:

  • Sammlung – das Gesammelte
  • Erfindung – etwas, das erfunden wurde
  • Lösung – das Ergebnis eines Lösungsprozesses
  • Verletzung – das Resultat eines physischen Schadens
  • Verschmutzung - Resultat der Verunreinigung

Etwas Ganzes oder Zusammengefasstes:

  • Kleidung – Gesamtheit aller Kleidungsstücke
  • Bevölkerung – Gesamtheit der Menschen in einem Gebiet
  • Bekleidung – das Bekleiden als Vorgang oder Zustand

Person oder Gruppe mit einer bestimmten Funktion:

  • Leitung – Person oder Gruppe, die führt
  • Führung – das Führen oder die führende Person
  • Bedienung – oft: das bedienende Personal
  • Vertretung – Stellvertreter/in oder Vertretung insgesamt
  • Begleitung - Person oder Gruppe, die jemanden begleitet

Merke: Die meisten „-ung“ Substantive kommen von einem Verb. Aber die Bedeutung ist nicht immer gleich wie beim Verb!

  • Die Vernehmung kommt von vernehmen – es meint aber nur das polizeiliche Befragen. Das Verb vernehmen kann auch heißen: hören, wahrnehmen, mitbekommen.
§MK-N-F-4

Endung des Substantivs: Pluralform (Femininum)

Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl).

Es gibt einige Wörter, die ausschließlich im Plural stehen: Leute, Eltern, Ferien. Dazu zählen einige Eigennamen (die Vereinigten Staaten, die Niederlande, die Bundesbahnen) und einzelne abstrakte Begriffe (Kosten, Finanzen, Einnahmen).

Die Pluralform eines Wortes ist häufig vom Genus (Geschlecht) und den Lauten des Wortes abhängig.

Feminine Substantive haben zwei große Pluraltypen: -(e)n und -e.

  • Plural auf -(e)n. Die meisten femininen Wörter gehören zu dieser Klasse.
  • - Frau - Frauen, Jacke - Jacken, Mauer - Mauern
  • Plural auf -e. Diese Gruppe bildet für Vokale a, o, u einen Umlaut.
  • - Hand - Hände, Maus - Mäuse

Darüber hinaus gibt es Sonderformen:

  • Wörter auf -in bilden den Plural auf -innen: Lehrerin - Lehrerinnen
  • Wörter auf -is bilden den Plural auf -isse: Erkenntnis - Erkenntnisse
  • nur Umlaute, ohne Endung: Mutter - Mütter, Tochter - Töchter
  • Plural auf -s bei Fremdwörtern, Abkürzungen und Vokal am Wortende: Pizza - Pizzas, Oma - Omas

Aufgepasst: Im Dativ wird im Plural ein „n“ angehängt, wenn nicht schon eins vorhanden ist.

  • Ich gehe mit meinen Töchtern spazieren. (Plural Töchter: ein n kommt dazu)
  • Ich spiele mit meinen Katzen. (Plural Katzen, keine Änderung)

Wie hast du das Wort „leben" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§DS-D-V-3

E-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit einfachem „e“ – ohne Dehnungs-h, wie Paket, Schwefel, Regel.

Wenn das „e“ im Wort lang ausgesprochen wird, schreibt man:

  • oft einfach nur ein „e“. Und zwar meist dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „e“ folgt: heben, leben, kleben, jeder, legen, Segel, edel.
  • manchmal ein Dehnungs-h („eh“): Mehl, Zeh, sehen, mehr,
  • ganz selten einen Doppelvokal („ee“): See, Tee, leer, Beere, Teer, Schnee, Fee, Meer.

Aufgepasst:

  • Vor stimmhaftem „s“ wird ebenfalls kein Dehnungs-h geschrieben: lesen, Besen, Tresen.
  • Je nach Bedeutung werden Wörter anders geschrieben:
  • - Ich möchte gerne Urlaub am Meer machen.
  • - Dafür muss ich mehr sparen.
§MK-V-F-1

Endung schwacher Verben: Präsens

Schwache Verben (auch: regelmäßige Verben) folgen im Präsens (Gegenwart) immer einem festen Muster. Die Endung hängt davon ab, wer etwas tut (also: die Person) und wie viele (Einzahl oder Mehrzahl).

  • 1. Person Singular -e ich liebe
  • 2. Person Singular -st du liebst
  • 3. Person Singular -t er/sie/es liebt
  • 1. Person Plural -en wir lieben
  • 2. Person Plural -t ihr liebt
  • 3. Person Plural -en sie lieben

Merke:

  • In der 1. Person Singular kann das „-e“ in der Umgangssprache weggelassen werden: Ich geh(e) mal los.
  • Die Endung „-en“ ist bei 1. und 3. Person Plural gleich.
  • In anderen Zeiten haben die 1. und 3. Person Singular die gleiche Form.
  • Schwache Verben wechseln im Präteritum den Stammvokal nicht (ich redete, ich studierte).
  • Das Partizip II (Perfekt) endet bei schwachen Verben auf „-t“ oder „-et“ (geliebt, geredet, studiert).

Wie hast du das Wort „weiter" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-PUN-1d

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-STI-1c

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-AUSR-1h

Grundregeln zum Ausrufezeichen

Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.

  • Ruhe!
  • Prost!
  • Achtung, ein Auto!
  • Hände hoch!
  • Haltet den Dieb!
  • Aua!
  • Nein!
  • Hurra!

Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.

  • Rufen Sie mich einfach kurz an, sobald Sie damit fertig sind.
§IP-PUN-1b

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-DOP-1e

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-PUN-1e

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-FRA-1c

Grundregeln zum Fragezeichen

Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):

  • Wer kocht heute?
  • Kommst du mit ins Konzert?
  • Ist das ein Papagei?
  • Bist du immer so frech?
  • Warum hast du mich nicht angerufen?
  • Wieviel kostet dieser Kürbis?

Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:

  • Was fällt Ihnen denn ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1c

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-GED-1d

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
Satz 11
Sie ist ein Vorbild für viele Mädchen und Jungen auf der ganzen Welt .

Wie hast du das Wort „Sie" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-16

Groß- und Kleinschreibung von Personalpronomen

Personalpronomen werden im Deutschen normalerweise klein geschrieben. Eine Ausnahme ist das höfliche „Sie“ (und alle dazugehörigen Formen). Dann schreibt man das Pronomen groß.

Großschreibung beim höflichen „Sie“ (2. Person):

  • Ich danke Ihnen für den Besuch.
  • Haben Sie den Brief bekommen?
  • Ich habe Sie und Ihre Tochter gesehen.

In Briefen, E-Mails oder Grußkarten ist es höflich, „Du“, „Dir“, „Dein“ usw. großzuschreiben:

  • Ich hoffe, Du hattest eine schöne Reise.
  • Vielen Dank für Deine Hilfe!
  • Wenn Du Fragen hast, melde Dich gern bei mir.

Aufgepasst:

  • Diese Großschreibung bei „Du“ und „Ihr“ ist erlaubt, aber keine Pflicht.
  • Alle anderen Personalpronomen (ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie) schreibt man klein. (Außer natürlich am Satzanfang).
§GKS-S-1

Großschreibung am Anfang eines Satzes

Das erste Wort in einem Satz wird immer großgeschrieben: Das Kind hat geweint.

Wie hast du das Wort „ist" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§DS-S-V-4

I-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „i“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „i“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: still, mickrig, sitzen, Stimme, Mitte, tippen, Lippe, Kissen, Rippe, Pickel.

Warum schreibt man „still“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „stille“ Nacht braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (stil-le). „still“ statt „stil“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Stimmband (Verbformen: stimmen),
  • Gewinn (Verbformen: gewinnen),
  • Beginn (Verbformen: beginnen),
  • schlimm (Komparativ: schlimmer).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Tisch (Ti-sche), Strich (Stri-che), Bild (Bil-der), Birke (Bir-ke)
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Hit, Trip, Bit, Slip, Quiz, chic, Clip, hip, Kid.
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§MK-V-F-12

Endung des Hilfsverbs: Präsens

Die Hilfsverben „sein“, „haben“ und „werden“ sind besonders wichtig und häufig, weil man sie für viele Zeitformen braucht (z.B. Perfekt, Passiv, Futur).

Im Präsens (Gegenwart) sind sie unregelmäßig – vor allem im Singular.

Im Plural (wir, ihr, sie) haben sie meist ganz normale Endungen: -en, -t, -en

„sein“ ist komplett unregelmäßig. Bei „haben“ und „werden“ verändert sich in der du-/er-Form der Stamm.

sein

  • ich bin (unregelmäßig)
  • du bist (unregelmäßig)
  • er/sie/es ist (unregelmäßig)
  • wir sind (unregelmäßig)
  • ihr seid (unregelmäßig)
  • sie sind (wie 1. Plural)

haben

  • ich habe (regelmäßig)
  • du hast (-b- aus Stamm fällt weg)
  • er/sie/es hat (-b- aus Stamm fällt weg)
  • wir haben (regelmäßig)
  • ihr habt (regelmäßig)
  • sie haben (regelmäßig)

werden

  • ich werde (regelmäßig)
  • du wirst (Stammwechsel -e → -i-)
  • er/sie/es wird (-e- → -i-)
  • wir werden (regelmäßig)
  • ihr werdet (regelmäßig)
  • sie werden (regelmäßig)

Wie hast du das Wort „ein" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-ART-F-8

Endungen für Singular Neutrum: ein, kein, mein

Für die schwachen Artikelwörter „kein“, „mein“ im Neutrum Singular gelten folgende Endungen:

  • Nominativ: ohne Endung: ein Kind
  • Akkusativ: ohne Endung: kein Kind
  • Dativ: -em: meinem Kind
  • Genitiv: -es: ihres Kindes (auch Substantiv mit -(e)s)

Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.

Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.

Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.

  • der, dieser, jeder, jener, usw
  • ein, kein, mein, dein, usw.

Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.

  • der Mann (Nominativ), das Kind (Nominativ), das Kind (Akkusativ)
  • ein Mann (Nominativ), ein Kind (Nominativ), ein Kind (Akkusativ)

Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.

  • der-Klasse → schwache Deklination: der große Kater, die schwarze Katze
  • ein-Klasse → starke Deklination: ein schwarzer Kater, eine schwarze Katze

Wie hast du das Wort „Vorbild" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§DS-S-V-5

O-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „o“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „o“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: offen, Socken, motzen, Motte, Robbe, Koffer, voll

Warum schreibt man „voll“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „voller“ (Bauch) braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (vol-ler). „voll“ statt „vol“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • komm (Verbformen: kommen),
  • Stopp (Verbformen: stoppen),
  • toll (dekliniert: tolle Leistung),
  • Zoll (Plural: Zölle).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung:
  • Post (Pos-ten), Ochse (Och-se), Frosch (Frö-sche), Tochter (Toch-ter), Topf (Töp-fe), Ordnung (Ord-nung), Kork (Kor-ken)
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Job, Shop, Pop.
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§DS-D-V-5

O-Dehnung

Dieses Wort schreibt man mit „o“ und nur einem Konsonanten, wie grob.

Wird ein „o“ im Wort lang ausgesprochen, schreibt man:

  • manchmal ein Dehnungs-h („oh“): Mohn, Ohr, Sohle, Bohne, Sohn, roh, hohl, Lohn, Kohle, wohnen, Kohl.
  • meistens einfach nur ein „o“. Und zwar in der Regel dann, wenn in der Silbe nur ein einzelner Konsonant auf das „o“ folgt: Oma, Ofen, Boden, Mode, Foto, Logo, Ton, Not, rot, Kot, tot, Dom
  • sehr selten einen Doppelvokal: Boot, Moor, Zoo, doof

Aufgepasst:

  • Stimmlose s-Laute müssen nach einem langen Vokal mit „ß“ geschrieben werden: Soße, groß, stoßen, bloß
  • Vor stimmhaftem „s“ wird ebenfalls kein Dehnungs-h geschrieben: Rose, Hose, Moses, Lose
  • Ganz wenige eingedeutschte Wörter werden mit Doppel-o (oo) geschrieben. Bei diesen Wörtern wird das „o“ aber dann nicht lang gesprochen, sondern wie zwei kurze „o“ nacheinander („o-o“): koordinieren, Kooperation
§DS-S-V-4

I-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „i“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „i“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: still, mickrig, sitzen, Stimme, Mitte, tippen, Lippe, Kissen, Rippe, Pickel.

Warum schreibt man „still“ mit zwei „l“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „stille“ Nacht braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (stil-le). „still“ statt „stil“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • Stimmband (Verbformen: stimmen),
  • Gewinn (Verbformen: gewinnen),
  • Beginn (Verbformen: beginnen),
  • schlimm (Komparativ: schlimmer).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Tisch (Ti-sche), Strich (Stri-che), Bild (Bil-der), Birke (Bir-ke)
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Hit, Trip, Bit, Slip, Quiz, chic, Clip, hip, Kid.
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§GPK-MM-7

T-Laute mit D geschrieben

Endet ein Wort auf „-d“, hört man manchmal ein „t“: „Rad“ kann sich zum Beispiel anhören wie „Rat“.

Du hörst „Fahrrat“, aber man schreibt „Fahrrad“. Am Wortende werden stimmhafte Konsonanten (g, d, b) oft stimmlos ausgesprochen als k, t, p.

Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, denk dir das Wort in einer anderen Form. Dort hörst du den richtigen Konsonanten vielleicht besser. Beispiele: Rad - Räder, Bild - Bilder, Schild - Schilder

Wie hast du das Wort „für" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Wie hast du das Wort „viele" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GPK-VWB-12

fiel oder viel?

„fiel“ und „viel“ werden gleich ausgesprochen, bedeuten aber was ganz anderes.

  • „fiel“ kommt von „fallen“
  • „viel“ gibt eine große Menge an.

„fiel“ ist das Präteritum des Verbs „fallen“ (1./3. Person Singular).

  • Mir fiel nichts ein. (einfallen)
  • Ein Apfel fiel vom Baum.

„viel“ ist ein Adverb oder Pronomen und gibt eine Menge oder ein Ausmaß an.

  • Ich habe viel gegessen.
  • Er hat vieles ausprobiert.

Wie hast du das Wort „Mädchen" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§GPK-MM-3

e mit ä geschrieben

Der Buchstabe „ä“ klingt gesprochen oft wie ein „e“: aufwändig.

Der Buchstabe „ä“ zeigt an, dass ein Wort zu einer Wortfamilie mit „a“ gehört. Beispiele:

  • Gebäude (von bauen)
  • Väter (Plural von Vater)
  • Gräber (Plural von Grab)
  • männlich (von Mann)
§MK-N-F-3b

Endung des Substantivs: Pluralform (Neutrum)

Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl).

Es gibt einige Wörter, die ausschließlich im Plural stehen: Leute, Eltern, Ferien. Dazu zählen einige Eigennamen (die Vereinigten Staaten, die Niederlande, die Bundesbahnen) und einzelne abstrakte Begriffe (Kosten, Finanzen, Einnahmen).

Die Pluralform eines Wortes ist häufig vom Genus (Geschlecht) und den Lauten des Wortes abhängig.

Neutra haben drei große Pluraltypen: „-e“, „-er“, „-(e)n“

  • Der Plural auf „-e“ ist die häufigste Form. Bei Wörtern mit den Vokalen a, o, u kommt im Plural manchmal ein Umlaut hinzu.
  • - Bein - Beine, Jahr - Jahre, Bach - Bäche
  • Plural auf „(e)r“. Diese Gruppe bildet für Vokale a, o, u meist einen Umlaut.
  • - Kind - Kinder, Buch - Bücher, Haus - Häuser
  • Plural auf „-(e)n“
  • - Ende - Enden, Bett - Betten, Auge - Augen, Ohr - Ohren

Sonderfälle:

  • Gleichbleibende Formen (häufig auf „-chen“, „-er“, „-el“, „-en“), wie Mädchen - Mädchen, Schnitzel - Schnitzel
  • Plural auf „-s“ bei Fremdwörtern, Abkürzungen und Vokal am Wortende: Echo - Echos, Ufo - Ufos

Aufgepasst: Im Dativ wird im Plural ein „n“ angehängt, wenn nicht schon eins vorhanden ist.

  • Ich gehe mit meinen Kindern spazieren. (Plural Kinder, n kommt dazu)
  • Ich traue meinen Augen nicht. (Plural Augen, keine Änderung)

Wie hast du das Wort „und" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Wie hast du das Wort „Jungen" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§MK-N-S-2

Substantiv mit Endung „-e“

Viele weibliche (feminine) Wörter enden auf „-e“. Diese Endung zeigt oft etwas Allgemeines, eine Handlung, einen Ort, ein Hilfsmittel oder dass etwas dazugehört.

Von Verben abgeleitet:

  • Handlung, Vorgang: Suche, Pflege, Absage, Nachfrage
  • Ort eines Geschehens: Bleibe, Schwemme, Schmiede
  • Gerät / Mittel einer Tätigkeit: Bremse, Spüle, Presse, Wiege
  • Ergebnis (oft aus Präteritum): Annahme, Abgabe, Eingabe, Zusage

Von Adjektiven abgeleitet:

  • Eigenschaft, Zustand, Maß: Nähe, Größe, Länge, Höhe, Breite, Höhle, Schwäche
  • Stoffliche, chemische Qualität: Säure, Stärke, Kälte, Dürre

Von Substantiven abgeleitet:

  • männliche Nationalitäts- oder Herkunftsbezeichnung: Schwede, Vietnamese, Chinese, Franzose, Bulgare
  • Achtung: maskulin trotz „-e“-Endung! Weibliche Einwohnerinnen: Schwedin, Chinesin etc.

Von Adverben abgeleitet (in festen Wendungen):

  • bald: in Bälde
  • genug: zu Genüge
  • früh: in der Frühe
§MK-N-F-2b

Endung des Substantivs: Pluralform (Maskulinum)

Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl).

Es gibt einige Wörter, die ausschließlich im Plural stehen: Leute, Eltern, Ferien. Dazu zählen einige Eigennamen (die Vereinigten Staaten, die Niederlande, die Bundesbahnen) und einzelne abstrakte Begriffe (Kosten, Finanzen, Einnahmen).

Die Pluralform eines Wortes ist häufig vom Genus (Geschlecht) und den Lauten des Wortes abhängig.

Maskulina haben drei große Pluraltypen: „-e“, „-(e)n“, „-(e)r“

  • Der Plural auf „-e“ ist die häufigste Form, vor allem bei Wörtern auf „-ling“ (Säugling - Säuglinge). Bei Wörtern mit den Vokalen a, o, u kommt im Plural manchmal ein Umlaut hinzu.
  • - Tisch - Tische, Hund - Hunde, Kopf - Köpfe
  • Plural auf „-n“ oder „-en“:
  • - Hase - Hasen, Student - Studenten, Mensch - Menschen
  • Plural auf „(e)r“. Diese Gruppe bildet für Vokale a, o, u meist einen Umlaut.
  • - Wald - Wälder, Geist - Geister, Gott - Götter

Sonderfälle:

  • Gleichbleibende Formen wie Winter - Winter, Löffel - Löffel, Wagen - Wagen
  • nur Umlaute, ohne Endung: Vater - Väter, Nagel - Nägel, Apfel - Äpfel
  • Plural auf „-s“ bei Fremdwörtern, Abkürzungen und Vokal am Wortende: PKW - PKWs, Opa - Opas

Aufgepasst: Im Dativ wird im Plural ein „n“ angehängt, wenn nicht schon eins vorhanden ist.

  • Ich gehe mit meinen Hunden spazieren. (Plural Hunde, n kommt dazu)
  • Ich gebe meinen Hasen etwas Salat. (Plural Hasen, keine Änderung)

Wie hast du das Wort „auf" geschrieben?

Deine Schreibweise: –

Wie hast du das Wort „der" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§MK-ART-F-5

Endung für Singular Femininum: d(ie), dies(e), jed(e), jen(e)

Für die starken Artikelwörter „d(ie)“, „dies(e)“, „jed(e)“, „jen(e)“ im Femininum Singular gelten folgende Endungen:

  • Nominativ: „-e“: diese Blume
  • Akkusativ: „-e“: diese Blume
  • Dativ: „-er“: dieser Blume
  • Genitiv: „-er“: dieser Blume

Artikel(wörter) richten sich in ihrer Form nach Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) des zugehörigen Substantivs.

Der Plural ist für alle Genera identisch dekliniert.

Die Artikelwörter haben zwei Deklinationsklassen.

  • der, dieser, jeder, jener, usw
  • ein, kein, mein, dein, usw.

Die beiden Klassen unterscheidet sich ausschließlich im Maskulinum Nominativ, Neutrum Nominativ und Akkusativ. Die zweite Klasse hat die gleiche Form dafür, während die erste Klasse Maskulinum und Neutrum unterscheidet.

  • der Mann (Nominativ), das Kind (Nominativ), das Kind (Akkusativ)
  • ein Mann (Nominativ), ein Kind (Nominativ), ein Kind (Akkusativ)

Merke: Die Deklinationsklasse des Artikelwortes bestimmt die des nachfolgenden Adjektivs.

  • der-Klasse → schwache Deklination: der große Kater, die schwarze Katze
  • ein-Klasse → starke Deklination: ein schwarzer Kater, eine schwarze Katze

Wie hast du das Wort „ganzen" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§DS-S-V-1

A-Schärfung

Dieses Wort hat ein kurzgesprochenes und betontes „a“ und einen verdoppelten Konsonanten.

Wird das „a“ in einem Wort kurz und betont ausgesprochen, schreibt man einen Doppelkonsonanten, wenn eine weitere Silbe folgt: Tanne, Panne, Pfanne, Katze, Matte.

Warum schreibt man „Kamm“ mit zwei „m“? Schau dir die Wortfamilie an: Für die Form „Kämme“ braucht es den zweiten Konsonanten für die nächste Silbe (Käm-me). „Kamm“ statt „Kam“ zu schreiben hilft, die Wortfamilie zu erkennen. Weitere Beispiele:

  • kann (Verbformen: können),
  • Pack (Verbformen: packen),
  • satt (dekliniert: satte Katze),
  • platt (dekliniert: platter Reifen).

Aufgepasst:

  • Wenn die nächste Silbe bereits einen Konsonanten hat, braucht es keine Verdoppelung: Kachel (Ka-chel), Lachs (Lach-se), rasch (ra-scher), Krach (kra-chen), Bank (Ban-ken), Hand (Hän-de), Kampf (Käm-pfe), Amt (Äm-ter), Salz (sal-zig), Gans (Gän-se), Marsch (Mär-sche).
  • Es gibt bei nicht vollständig eingedeutschten Wörtern Ausnahmen: Chat
  • Auf Deutsch wird ck für ein doppeltes k, und tz für ein doppeltes z geschrieben.
§MK-ADJ-F-10

Endung des Adjektivs: Schwache Deklination (Singular Femininum)

Wenn vor dem Adjektiv ein bestimmter Artikel oder ein ähnlich dekliniertes Artikelwort (diese, jene, welche) steht, benutzt man die schwache Deklination.

Prinzip: Das Adjektiv trägt minimale Endungen, da der Artikel bereits die Kasus-Information liefert.

Endungen im Singular Femininum (schwache Deklination):

  • Nominativ: di·e klein·e Katze
  • Akkusativ: di·e klein·e Katze
  • Genitiv: de·r klein·en Katze
  • Dativ: de·r klein·en Katze

Merke: Bei schwacher Deklination endet das Adjektiv auf „-e“ (Nominativ/Akkusativ) oder „-en“ (Genitiv/Dativ).

Wie hast du das Wort „Welt" geschrieben?

Deine Schreibweise: –
§GKS-N-1

Groß- und Kleinschreibung von Substantiven

Substantive (auch: Nomen) schreibt man im Deutschen immer groß.

Sie bezeichnen Dinge, Menschen, Tiere, Eigenschaften oder Gedanken.

  • konkrete Dinge: Apfel, Auto, Katze, Tisch
  • abstrakte Begriffe: Liebe, Mut, Idee, Angst

Ein Nomen erkennt man oft an:

  • einem Artikel (der, die, das, ein)
  • einem Wort, das sich wie ein Artikel verhält (mein, dieser, viel, jener, kein, usw.)
  • einem vorgestellten Adjektiv (großer Mut, neue Hoffnung)

Wird ein Wort wie ein Nomen gebraucht, schreibt man es groß – auch wenn es sonst kein Nomen ist!

  • Sie hatte das gewisse Etwas.
  • Er fragte nie nach dem Warum.
  • Das ständige Hin und Her brachte das Projekt zum Scheitern.
  • Sie konnte mit seinem Nein nicht umgehen.
  • Das ganze Drunter und Drüber war ihm zu viel.
  • Zögern bringt dich nicht weiter.
  • Zum Gewinnen muss ich eine Zehn würfeln.
§MK-N-F-8

Endung des Substantivs: Singular (Femininum)

Der Numerus eines Substantivs ist entweder Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl). Es gibt auch Substantive, die ausschließlich im Singular verwendet werden:

  • Sammelnamen wie Obst, Gemüse, Gebirge
  • Stoffnamen wie Milch, Kaffee, Zucker (außer bei Sortenangaben, z.B. drei Kaffees = drei Tassen / Sorten Kaffee)
  • Eigennamen wie Berlin, Deutschland, Angela Merkel

Plural für Sammelnamen wird wenn nötig wie folgt gebildet:

  • Obst - Obstsorten
  • Gemüse - Gemüsesorten
  • Gebirge - Gebirgszüge

Für alle vier Kasusformen im Singular wird bei femininen Substantiven in der Regel keine Endung hinzugefügt.

  • Ich gehe mit der Katze meiner Freundin spazieren.

Was hast du für ein Satzzeichen gesetzt?

Deine Schreibweise: –
§IP-PUN-1d

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-STI-1c

Grundregeln zum Strichpunkt (Semikolon) im Deutschen

Das Semikolon steht zwischen längeren Sätzen, die inhaltlich eng verbunden sind.

  • Wir wissen noch nicht genau, wer alles an die Hochzeit kommt; es werden aber gegen 50 Personen sein.
  • Ich komme ursprünglich aus Italien; meine Frau aus Österreich.

Das Semikolon kann bei längeren Aufzählungen genutzt werden, um die Sinneinheiten besser voneinander zu trennen.

  • Dieter kauft für das Grillfest ein: Putenschnitzel, Steaks und Burger für den Grill; Kartoffeln, Gurken, Karotten, Zwiebeln für Salate; Brot, Chips, Mais; diverse Sößchen und Dips; Waffeln, Obst und Eis für den Nachtisch; außerdem Bier, Cola und noch jede Menge Pappteller und Plastikbesteck.

Man kann Fragesätze und Aufforderungssätze kombinieren:

  • Was fällt Ihnen ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-AUSR-1h

Grundregeln zum Ausrufezeichen

Das Ausrufezeichen markiert Ausrufe, Befehle, Aufforderungen, Wünsche, Bitten und Warnungen.

  • Ruhe!
  • Prost!
  • Achtung, ein Auto!
  • Hände hoch!
  • Haltet den Dieb!
  • Aua!
  • Nein!
  • Hurra!

Bei Aufforderungssätzen ohne Nachdruck kann ein Ausrufezeichen durch einen einfachen Punkt ersetzt werden.

  • Rufen Sie mich einfach kurz an, sobald Sie damit fertig sind.
§IP-PUN-1b

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-DOP-1e

Grundregeln zum Doppelpunkt

Der Doppelpunkt steht vor der wörtlichen Rede und vor Zitaten.

  • Beim Abschied meint der Großvater: „Hier hast du noch etwas Taschengeld für die Klassenfahrt.“
  • Der Schüler fragt: „Bis wann müssen wir diese Aufgabe abgeben?“
  • Von Antoine de Saint-Exupéry stammt die Weisheit: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Doppelpunkt steht vor angekündigten Aufzählungen.

  • Am Jahrmarkt gibt es folgende Attraktionen: ein Karussell, eine Geisterbahn, Wurfstände und noch viel mehr für Groß und Klein.

Aufgepasst: Nach nämlich, zum Beispiel, das heißt, das ist steht kein Doppelpunkt, weil diese Wörter selbst die Funktion eines Doppelpunktes übernehmen.

Der Doppelpunkt steht vor Zusammenfassungen und Folgerungen.

  • Bürgerkrieg, Umweltkatastrophen, Hungersnot: Dem Land bleibt nichts erspart.

Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt

Es wird großgeschrieben, wenn ein vollständiger Satz folgt. Es wird kleingeschrieben, wenn der folgende Ausdruck kein Satz, sondern nur ein Satzteil oder einzelne Wörter sind (z.B. Aufzählungen)

  • Sie hat wegen ihm alles verloren: ihre Jugend, ihr Geld, ihre Freundinnen und ihre Familie.
§IP-PUN-1e

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-FRA-1c

Grundregeln zum Fragezeichen

Das Fragezeichen steht nach einer Frage mit oder ohne Fragewörter wie warum, wer usw.):

  • Wer kocht heute?
  • Kommst du mit ins Konzert?
  • Ist das ein Papagei?
  • Bist du immer so frech?
  • Warum hast du mich nicht angerufen?
  • Wieviel kostet dieser Kürbis?

Man kann Fragesätze und Ausrufe-/Aufforderungssätze kombinieren, wobei sowohl !? als auch ?! üblich sind:

  • Was fällt Ihnen denn ein?!
  • Was soll das denn?!
  • Kommst du endlich?!
  • Warum nicht?!
§IP-PUN-1c

Grundregeln zum Punkt im Deutschen

Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt.

  • Das Auto wartet bei Rot an der Ampel.

Bei Aufforderungssätzen (Imperativ) kann man ein Ausrufezeichen durch einen Punkt ersetzen, wenn kein Nachdruck besteht.

  • Wenn du noch eine Frage hast, melde dich einfach jederzeit bei mir. (Als freundliches Angebot, nicht als Befehl gemeint)

Punkte werden gesetzt:

  • im Datumsformat: Sie wurde am 7.4.1980 geboren.
  • Abkürzungen, die man beim Lesen voll ausspricht: usw. (und so weiter), z.B. (zum Beispiel), vgl. (vergleiche), Jh. (Jahrhundert).
  • Bei Ordinalzahlen: Sie feiert ihren 50. mit Freunden im Waldhaus.

Kein Punkt verwendet man bei

  • Abkürzungen, die beim Lesen nicht ausgesprochen, sondern buchstabiert werden. Das betrifft meist Akronyme: AG, GmbH, ZDF, UN, USA
  • bei Maßeinheiten, z.B. bei s (Sekunde), cm (Zentimeter), V (Volt)
§IP-GED-1d

Grundregeln zum Gedankenstrich

Der Gedankenstrich zwischen Sätzen kennzeichnet Wechsel im Gedankenfluss, oder einen Sprecherwechsel.

  • Das Thema haben wir nun wirklich totdiskutiert. – Lasst uns nun zum nächsten Agendapunkt übergehen.
  • „Kommst du nach der Arbeit noch mit auf ein Bierchen?" – „Ich würde gerne, aber muss gleich nach der Arbeit ins Training."

Der Gedankenstrich innerhalb von Sätzen steht vor und nach Einschüben, die noch mehr Details benennen.

  • Sie wies ihn – er wusste das eigentlich schon – darauf hin, dass er hier nicht rauchen darf.
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25-07-2026

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